Neurodermitis beim Baby: Zahlt die Krankenkasse?

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Zahlen die Krankenkassen?
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Zahlen die Krankenkassen?

Salben, Cremes, Nachtkerzenöl, Cortison-Therapien, Naturheilpraktiker, homöopathische Präparate, spezielle Kleidung mit Silberfasern – da kommt einiges an Kosten auf die Eltern zu. Neurodermitis ist nicht nur für das Baby und die Eltern belastend, sondern auch für den Geldbeutel. Dennoch wollen die Eltern nichts unversucht lassen, ihrem Sprössling zu helfen.

Da fragen sie sich natürlich, ob und was die Krankenkassen zahlen und für welche Kosten sie selbst aufkommen müssen.

Was übernimmt die Krankenkasse?

Spezielle Kleidung, beispielsweise der Neurodermitis-Overall, wird von den meisten Krankenkassen bezuschusst. Auch Neurodermitis-Schulungen werden von den Krankenkassen übernommen. In diesen Kursen erfahren Eltern alles Wissenswerte über die Krankheit. Zudem bieten die Kurse die Möglichkeit, andere Eltern betroffener Kinder kennenzulernen und sich mit diesen auszutauschen. Hat das Baby eine Milchallergie, bezuschussen viele Krankenkassen spezielle Milchnahrung, die es in Apotheken zu kaufen gibt.

Eine Kur?

Alle drei Jahre übernehmen Krankenkassen in der Regel die Kosten für ärztlich verordnete Kuren. Hat der Kinderarzt eine Kur verschrieben, müssen die Eltern einen Antrag auf Kostenübernahme ausfüllen, den sie bei der Krankenkasse bekommen. Nachdem sie ihn abgegeben haben, prüft der medizinische Dienst, ob der Kur stattgegeben werden kann oder nicht. Halten die Eltern dann die Bestätigung zur Kostenübernahme in der Hand, können sie die vorgesehene Einrichtung kontaktieren und einen Termin vereinbaren.

Wichtig: Erst die Kostenfrage mit der Kasse abklären und dann die Einrichtung kontaktieren!

Die richtige Krankenkasse gefunden?

Da jede Krankenkasse unterschiedliche Behandlungen bezuschusst, gibt es keine allgemeingültigen Regeln für die Finanzierung der Therapien. Daher ist es wichtig, nach der Diagnose Neurodermitis einen Termin mit der Krankenkasse zu vereinbaren und sich ausgiebig beraten zu lassen. Zudem lohnt sich der Austausch mit Eltern anderer betroffener Babys. Sie haben ganz eigene Erfahrungen mit Krankenkassen gemacht. Vielleicht erwägt die eine oder andere Mami nach solch eine Gespräch sogar, die Kasse zu wechseln.

[AKL]

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