Neurodermitis beim Baby: Therapieformen

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Neurodermitis macht Babys Haut sehr empfindlich.
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Neurodermitis macht Babys Haut sehr empfindlich.

Neurodermitikerhaut braucht besondere Pflege

Es gibt viele Therapien und zu Beginn muss festgehalten werden, dass oftmals mehrere Therapien ausprobiert werden müssen, bis eine gefunden ist, die hilft. Das liegt daran, dass jeder Mensch und somit auch jede Haut anders reagiert. Nicht selten kann eine Therapie, die heute Wirkung zeigt, nach einer gewissen Zeitspanne ihre Wirkung verlieren.

Der Körper verändert sich im Laufe der Zeit. Bei den Therapien ist es ähnlich wie bei den Cremes und Salben: Ausprobieren und schauen, wie die Haut reagiert, ist der einzige Weg, die richtige Methode zu finden.

Juckreiz kann unerträglich werden

Es ist wichtig, dass sehr bald eine geeignete Therapie für das Baby gefunden wird. Es soll sich nicht mit Juckreiz, Entzündungen und trockener Haut quälen. Neben der richtigen Basispflege, zu der das richtige Reinigen und Abtrocknen der Haut sowie reichhaltige Cremes und Salben (Urea) gehören, gibt es weitere Möglichkeiten, gegen die Hautkrankheit vorzugehen.

Geeignete Kleidung, zum Beispiel aus Silberfasern, verhindert eine zusätzliche Reizung der Haut. Auch ein geeigneter Ernährungsplan, aus dem alle allergieauslösenden Stoffe gestrichen sind, kann helfen.

Ein Überblick über mögliche Therapieformen

  • Lichttherapie mit UV-Licht- und Sonnentherapien: Ist erst für Kinder ab 10 Jahren geeignet
  • Balneophototherapie: Bade-Licht-Therapie mit Salzwasser und UV-Licht. Schutzbrille ist Pflicht
  • Darmsanierung: Spezielle probiotische Präparate wirken positiv auf Babys Darmflora
  • Akupunktur: Bei Babys bleiben die Nadeln wesentlich kürzer in der Haut. Die stechfreie Alternative ist die Laserakupunktur. Dabei ist das Tragen einer Schutzbrille Pflicht
  • Homöopathie: Ist die sanfte Alternative zur Schulmedizin. Homöopathie betrachtet nicht nur die Symptome, sondern den ganzen Menschen, um die Ursache von Erkrankungen zu finden. Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Die Globulis müssen immer in Wasser aufgelöst werden, damit das Baby nicht daran erstickt. Bei Verschlimmerung der Symptome muss immer ein Arzt aufgesucht werden.
  • Schüssler-Salze: Diese ebenfalls homöopathische Therapie geht davon aus, dass der Körper nur richtig funktioniert, wenn er mit allen wichtigen Mineralstoffen ausreichend versorgt ist. Tabletten müssen bei Babys ebenfalls immer aufgelöst werden.
Welche Therapiemaßnahmen geeignet sind, bespricht der Arzt nach eingehender Untersuchung des Babys gemeinsam mit den Eltern. Die Entscheidung ist abhängig vom Alter des Babys und der Stärke der Symptome.
[AKL]

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