Mutter-Kind-Heim

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Sorgenlos im Mutter-Kind-Heim
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Sorgenlos im Mutter-Kind-Heim

In Deutschland gibt es bundesweit eine Vielzahl an Mutter-Kind- Einrichtungen, die sich zumeist darin auszeichnen, dass junge Mütter mit ihren Kindern in einer Art Wohngemeinschaft leben, in denen jeder feste Aufgabengebiete hat, die sich abwechseln.

Ein Mutter-Kind-Heim bietet eine gute Unterstützung, um den Übergang ins selbstständige Leben unproblematisch zu gehen. Unter Leitung von Sozialarbeitern, Erziehern und auch medizinischen Fachleuten werden die Mütter rund um die Uhr betreut, wodurch sie jederzeit einen Ansprechpartner haben.

Der Tagesablauf im Mutter-Kind-Heim

Im Mutter-Kind-Heim erarbeitet man gemeinsam Haushaltspläne, kocht, geht einkaufen, lernt mit dem zur Verfügung stehenden Etat auszukommen. Man kann gleichzeitig einen Schulabschluss und/oder eine Ausbildung absolvieren, während die Kinder fachlich kompetent betreut werden.

Zumeist minderjährige Mütter stehen oft vor dem Problem die schulische oder berufliche Ausbildung mit der Rolle der Alleinerzieherin vereinbaren zu können. Auch wenn die familiäre Unterstützung gegeben ist, möchten die jungen Mütter auf eigenen Beinen stehen.

Sinn und Zweck der Mutter-Kind-Einrichtung

In einer Mutter-Kind-Einrichtung fühlen sich junge Mütter nicht einfach in das Leben der Alleinerzieherin hinein geschubst, sie können in ihre Rolle hineinwachsen, lernen schrittweise, ohne die Angst haben zu müssen unbemerkt "versagen" zu können.

Nötige Behördengänge werden in Begleitung der Betreuer erledigt und so kann das Selbstvertrauen der jungen Mütter gefestigt werden später all die Dinge allein erledigen zu können, ohne sich dabei überfordert zu fühlen.

Jedoch wird den Müttern auch Gelegenheit gegeben vorübergehend etwas Freizeit, ganz ohne Kind zu haben, wodurch sie Kraft tanken können. Im Austausch mit den anderen Müttern erfahren sie ein Teil der Gruppe zu sein, sich gegenseitig zuzuhören und einander zu helfen.

Besuchsrechte

An den Wochenenden können häufig die Familien besucht werden oder aber auch der Vater zu Besuch kommen. Eine Mutter-Kind-Einrichtung ist kein Heim, in das man junge Mütter sperrt, um sie in eine Zielrichtung zu drillen. Die Einrichtungen bestechen durch Freiwilligkeit, sind als Hilfe und nicht Kontrolle gedacht und erst Recht sollen sie das Leben von Mutter und Kind nicht beschneiden, sondern erleichtern.

Das Leben "danach"

Sind die Voraussetzungen für ein eigenständiges Leben außerhalb der Einrichtung gegeben, helfen die Betreuer sowohl bei der Suche nach einer passenden Wohnung, wie auch bei Jobfragen und bleiben häufig noch lange Ansprechpartner.

Wer übernimmt die Kosten?

Die Kosten für eine Unterbringung in einem Mutter-Kind-Heim werden, sofern die Voraussetzungen gegeben sind und ein Wille der Mutter vorliegt, nach Bewilligung, vom Jugendamt getragen.

Voraussetzung ist dabei nicht unbedingt die Minderjährigkeit der Mutter, denn auch volljährige junge Mütter können Bedarf an Hilfe haben. Informationen sind dazu am besten über das jeweilige Jugendamt einzuholen.

Weiterlesen:

Zum Thema Soziales und staatliche Unterstützung für Familien lies folgende Beiträge:
[SyKo]

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3 Kommentare

1

Ich habe da Vollkommen andere Erfahrungen damit gemacht. Da war nichts mit Freiheit . 24 Stunden knast wäre der Beste begriff dafür . Sagen Alle Die Da drin wahren alle ohne kinder da raus gekommen . Also Sagt nicht immer Positive dinge darüber es gibt auch da schwarze Scharfe , Und darüber wird immer geschwiegen . Wenn man frühs im Halbschlaf hört wie der Betreuer dein kind anschreit & du nichts machen kannst weil du ruhig gestellt wurdest . Ich würde so ein mist nie wieder mitmachen . Also hört auf nur das als schön anzupreisen .

von LoveMAMA am 16. 10. 2013

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Hallo.ich war zweimal aug einer Mutterkind-kur und es hat uns sehr gefallen..es hätten zwar ein paar Massagen mehr sein können abet sonst war alles ok..

von big-family am 16. 10. 2013

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Ich wohne jetzt selbst seit um einem halben Jahr in einem MKH. Wenn die Kinder nicht essen wollen, wird ihnen gewaltsam das Brot in den Mund geschoben. Als meine Tochter 10 Tage alt war, bekam sie Essenszeiten und nur zu diesen durfte ich ihr etwas geben. Man wird in den eigenen Erziehungsvorstellungen rigoros eingeengt. Wenn die Kinder erhöhte Temperatur haben, werden sie in der Nacht ständig geweckt. Um hier Brei selbst kochen zu dürfen bedarf es ewiger Fragerei. Meine Eltern darf ich alle zwei Wochen jetzt für zwei Nächte besuchen ( da musste sich meine Mutter aber auch echt durchsetzen damit sie das erlauben ) die Essenszeiten für Kinder mit Abendbrei lauten wie folgt: 5 Uhr - 9 Uhr - 13 Uhr - 17 Uhr. Ausgangszeiten sind von 9 bis 13 Uhr und 14:30 bis 17 Uhr. Zur weiteren schulischen Laufbahn kann ich nur sagen dass man hier weder Selbstständigkeit lernt noch das diese Einrichtung auf Mütter vorbereitet ist die weiter zur Schule gehen wollen.

von Sarah2000 am 17. 02. 2017

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Ist das Mutter kind Heim in Altlansberg befugt eine Mutter für ein paar Tage nach Hause zu schicken ohne ihr 6 Wochen altes Kind.

von Biene161270 am 08. 06. 2017

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Hallo darf ein Muttekindeheim eine Mutter sie einfach für ein paar Tage nach Hause geschickt wird und das kind 6 Wochen alt alleine dort bleibt.

von Biene161270 am 08. 06. 2017


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