Was sind Kopfschmerzen?
Zu den Auslösern gehören
Lärm und schlechte Luft ebenso wie Sauerstoffmangel, grelles Licht,
Hitze, starker Geräuschpegel, Schlafmangel, Überanstrengung,
schlechte Gerüche, falsche Körperhaltung, Allergien, Erkältungen,
Bewegungsmangel, niedriger Kreislauf, Computerarbeit, Fernsehen,
Migräne, Stress, Angst und Sorgen. Psychische Belastungen machen
sich durch Spannungskopfschmerzen bemerkbar. Migräne geht mit
Kopfschmerzattacken, Erbrechen, Übelkeit, Lichtempfindlichkeit und
Lärmempfindlichkeit einher.
Kopfschmerzen vorbeugen
Ruhepausen, den Tag des Kindes nicht zu voll packen
genügend Schlaf und regelmäßige Schlafzeiten (8 Stunden sollten es sein)
gesundes, vitaminreiches Essen und regelmäßige Essenszeiten ohne Hektik
frische Luft und viel Bewegung
viel Trinken (Mineralwasser, Schorlen, ungesüßte Tees)
dem Kind für unterwegs immer einen Müsli-Riegel mitgeben, so wird einem zu niedrigen Blutzuckerspiegel vorgebeugt
Kopfschmerzen beim kleinen Kind erkennen:
das Kind greift sich oft an den Kopf
das Kind runzelt die Stirn
das Kind verengt die Augen zu Schlitzen
das Kind gräbt die Hände in die Haare
das Kind ist leidlich, erschöpft und müde
Kopfschmerzen. Was tun?
Die Ursache an der Wurzel packen. Finde mögliche Ursachen gemeinsam mit Deinem Kind heraus und versuche gezielt, riskante Faktoren auszuschließen. Ein Kopfschmerztagebuch kann helfen. Vielleicht kann auch ein Allergie-Test beim Arzt Klarheit bringen, wenn alle anderen Punkte ausgeschlossen werden können.
Das Kind klagt unter Kopfschmerzen? Manchmal hilft schon eine Ruhepause. Massiere sanft den Kopf Deines Kindes und schenke ihm viel Zuneigung. Ein abgedunkelter Raum, Stille und etwas Schlaf hilft meist. Ein kühlendes Tuch und ein großes Glas Mineralwasser haben sich ebenfalls bewährt.
Wann zum Arzt?
Sind die Kopfschmerzen sehr stark, langanhaltend (über 12 Stunden) und regelmäßig, muss auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, damit die Ursachen geklärt werden können und der Kopfschmerz nicht chronisch wird. Der Arzt ist es auch, der über die Medikation entscheidet. Kindern auf keinen Fall Kopfschmerzmittel für Erwachsene geben! Klagt das Kind während einer Erkältung unter starken Kopfschmerzen muss der Arzt abklären, ob eine Entzündung der Stirnhöhlen oder eine Hirnhautentzündung vorliegt.
Nach starker Sonneneinwirkung können starke Kopfschmerzen auf einen Sonnenstich hinweisen. Ist das Kind gestürzt oder hat sich den Kopf angeschlagen, kann eine Gehirnerschütterung hinter den Schmerzen stecken. Kommt Übelkeit hinzu, einen Arzt aufsuchen. Das gilt ebenso, wenn die Kopfschmerzen in Verbindung mit Gleichgewichtsstörungen oder Sehstörungen auftreten oder die Eltern vermuten, dass Migräne die Ursache sein könnte.
Und: Vielleicht strengt das Sehen Dein Kind zu sehr an, weil es eigentlich eine Brille bräuchte? Ein Termin beim Augenarzt bringt Gewissheit.
[AKL]