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Kindersicherheit - Interview mit Oliver Geissen

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Mit dem Thema Kindersicherheit muss man sich als Eltern immer wieder befassen, vor allem wenn man mehrere Kinder hat und es um die Sicherheit im Auto geht. Da stellen sich immer wieder Fragen, welcher Kindersitz ist am sichersten? Wie funktioniert die Anschnalltechnik? Welcher Sitz wird gerade jetzt benötigt?

Auch der TV-Moderator Oliver Geissen, selbst Vater von drei Kindern, musste sich mit diesen Fragen auseinandersetzen. Als Markenbotschafter von Britax Römer, erzählt er uns, welche Erfahrungen er mit Kindersicherheit im Auto gemacht hat, was zu beachten ist und warum ihn Britax Römer überzeugt hat.

Natalija Krenz: Was bedeutet für Sie Kindersicherheit?

Oliver Geissen: Also, als Familienvater ist Kindersicherheit das Wichtigste was es gibt, man ist bereit auch mit seinem eigenen Leben Zugeständnisse zu machen. Kinder sind das höchste Gut was wir haben, deswegen ist es unbezahlbar. Und wenn Kindersicherheit mit Geld aufgewertet werden kann, sollte man das auch unbedingt tun.

Natalija Krenz: Wie haben Sie sich beim ersten Kind auf das Thema „Kindersicherheit“ vorbereitet?

Oliver Geissen: Das war vor 11 Jahren, was im Rahmen einer Schwangerschaft so ansteht natürlich. Da ist die Frau, und der Mann der seine Aufgaben hat und eben die Kindersicherheit. Das fängt schon bei der Wahl des Autos an, reicht der Golf 2 aus, um einen Kinderwagen in den Kofferraum zu packen, oder steigst du auf einen Kombi um. Genauso ist es mit der Babyschale und dem Kindersitz, als Mann fängst du auch an dir Gedanken über die Kindersicherheit zu machen.

Natalija Krenz: Lässt es dann bei dritten Kind schon etwas nach?

Oliver Geissen: Einige Sachen lassen nach, aber das liegt daran, das man Erfahrungswerte kennt. Das Thema Kindersicherheit lässt nie nach. Aber eben aus den gesammelten Erfahrungswerten, musst du gewisse Wege nicht mehr gehen. Man weiß eben, dass erst die Babyschale kommt und man nicht auf Vorrat den Kindersitz für Kinder ab 13 kg zu kaufen braucht, sondern erst dann, wenn es soweit ist.

Natalija Krenz: Kann man als Eltern zu vorsichtig sein?

Oliver Geissen: Wenn es negativ wird, also wenn du dem Kind einfach nichts zutraust, ihm nicht erlaubst die Treppe alleine runter zu gehen. Wenn du deinem Kind nicht erklärst, geh nicht rückwärts runter, sondern ihn einfach runter trägst, das ist natürlich eine hohe Sicherheit die du dem Kind gibst, aber es ist einfach unvernünftig, denn irgendwann muss das Kind es lernen und auch die Treppe mal runter fallen müssen. Das sind Erfahrungswerte, wo ein Kind lernen muss, oh jetzt hat es rums gemacht, geh ich doch lieber so runter, wie Papa es gesagt hat.

Das andere Thema mit der Sicherheit, Autosicherheit, das ist auch der Grund warum ich hier bin. Menschen einfach daran zu erinnern. Man glaubt, man hätte es verstanden, aber denkt man mal genau nach, ist das letzte Kind auch schon sechs Jahre her, dann ist noch einer gekommen und es hat sich hier und da etwas verändert in Sachen Technik. Inzwischen gibt es auch einen Seitenaufprallschutz für Kinder. Das ist wichtig.


In diesem Artikel:

Seite 1: Die Bedeutung von Kindersicherheit
Seite 2: Vorbildfunktion, Elternsicht und Defizite im Bereich der Kindersicherheit
Seite 3: Kaufkriterien, Vorteile Britax Römer, Ratschläge zum Thema Kindersicherheit




quelle » Dr. Gerhard Oellinger für Mamiweb

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