Liste homöopathischer
Mittel, die häufig bei Schlafstörungen Anwendung finden:
Aconitum napellus:
Hilfreich bei nächtlicher Unruhe nach einem Schock oder einer
schlechten Nachricht.
Ambra: Hilft beim
Abschalten von Tagessorgen und nervöser Erschöpfung durch
Überarbeitung.
Argentum nitricum:
Beruhigend vor einem wichtigen Termin oder aufregenden Erlebnis.
Arsenicum album:
Wirkt beruhigend bei Kindern, die Angst vorm Einschlafen haben und von
schlechten Träumen oder Ängsten geplagt werden.
Arnica: Ausgleichend
nach einem anstrengenden Tag mit Muskelschmerzen.
Coffea: Bei
Unfähigkeit zum Entspannen und wenn der Kopf noch zu viele Gedanken
und Ideen produziert. Coffea hilft auch bei Stillkindern, wenn die
Mutter zuviel Kaffee oder Tee getrunken hat.
Gelsemium: Beruhigt
die Nerven.
Nux vomicum: Hilft
bei Schlaflosigkeit nach übermäßigem Essen und Alkoholkonsum.
Zincum metallicum:
Verspricht Abhilfe, wenn die Gedanken um ein Thema kreisen und bei
häufigem Aufwachen durch schlechte Träume.
Unterstützend für einen
gesunden Schlaf kann außerdem die
Beachtung bestimmter Empfehlungen sein.
So sollte man die Einnahme schwerer Mahlzeiten kurz vor dem
Schlafengehen vermeiden. Eine Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad
Celsius ist zum Einschlafen optimal geeignet. Beruhigend nach einem
stressigen Tag wirken außerdem feste Einschlafrituale, die sich
jeden Abend wiederholen. Sowohl Kinder als auch Erwachsene sollten
vor dem Zubettgehen aufwühlendes Programm durch Fernsehen oder
Computerspiele vermeiden. Besser geeignet ist lesen in ruhiger
Atmosphäre, auf Kinder hat meist vorlesen vor dem Einschlafen eine
entspannende Wirkung.
Bestehen die
Schlafstörungen trotz allem
über einen längeren Zeitraum weiter,
sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden, da längerfristige
Schlaflosigkeit schwere psychische und körperliche Schäden
verursachen kann. [BS]