Homöopathie bei Kindern

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Homöopathie hilft auf sanfte Weise
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Homöopathie hilft auf sanfte Weise

Das Immunsystem von Kindern muss mit vielen Herausforderungen fertig werden. Vor allem Kleinkinder haben eine extrem hohe Infektionsrate, da ihr Immunsystem noch nicht richtig ausgereift ist.

Erkältungen und Kinderkrankheiten trainieren die körpereigene Immunabwehr von Kindern und machen sie fit fürs weitere Leben. Pharmazeutische Arzneimittel, die heute schon bei Kindern häufig zur Behandlung relativ harmloser Leiden eingesetzt werden, haben oftmals zahlreiche Nebenwirkungen und sorgen für eine zusätzliche Schwächung des Immunsystems. Immer mehr Eltern bevorzugen daher homöopathische Alternativen auf Pflanzenbasis zur Behandlung kindlicher Erkrankungen. Doch wie sinnvoll sind diese Mittel?

Der Vorteil homöopathischer Medikamente liegt eindeutig darin, dass sie auf natürlicher Basis hergestellt sind und meist nur geringe Wirkstoffmengen enthalten. Das lässt sie für Kinder besonders geeignet erscheinen. Anstatt wie chemische Medikamente in den Körper einzugreifen und so das Immunsystem möglicherweise zusätzlich zu schwächen, zielen homöopathische Mittel darauf ab, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stimulieren und den Organismus langfristig zu stabilisieren. Bei einigen typischen Kindererkrankungen kann Homöopathie daher zumindest als Ergänzung zu herkömmlichen Medikamenten sinnvoll sein.

Allgemein gilt jedoch:

Homöopathische Mittel sollten bei Kindern nur bei leichten Erkrankungen und eindeutigen Symptomen eingesetzt werden. Bei hohem Fieber, ernstzunehmenden Kinderkrankheiten wie Masern oder Mumps, mehr als eintägigem Brechdurchfall, Stürzen mit möglichen Kopfverletzungen oder allen unbekannten Erkrankungen sollte unbedingt umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Bei typischen Kinderkrankheiten und -beschwerden häufig eingesetzte Mittel:

  • Aconitum napellus (blauer Eisenhut):
    Bronchitis, Halsschmerzen, Mandelentzündung, Ohrenschmerzen, Röteln, Masern
  • Apis:
    Insektenstiche, Sonnenbrand, Halsentzündung
  • Arnica:
    Unterstützt die Wundheilung bei kleineren Unfällen
  • Belladonna:
    Klassisches Fiebermittel, Erkältung mit Fieber, Sonnenstich
  • Chamomilla:
    Zahnungsbeschwerden, Bauchschmerzen und andere Schmerzzustände
  • Ferrum phosphoricum:
    Fieber- und Ohrenmittel, Husten, Halsschmerzen, Erkältung
  • Luffa:
    Schnupfen
  • Nux vomica:
    Übelkeit und Erbrechen durch verdorbenes Essen
  • Okoubaka:
    Erbrechen, Durchfall, Übelkeit

Globuli oder Tabletten statt Tropfen

Homöopathische Tropfen enthalten zumeist Alkohol, daher sollten Kinder das jeweilige Mittel in Form von Globuli oder Tabletten einnehmen, die sie im Mund zergehen lassen können. Zu Beginn der Behandlung gibt man fünf Globuli dreimal innerhalb von 30 Minuten, danach stündlich bis zweistündlich und ab dem folgenden Tag dreimal täglich.

Bei Kindern D6- oder D12-Potenzen verabreichen

Da die Urtinktur vieler homöopathischer Mittel aus giftigen Stoffen hergestellt wird, sollten diese vor allem bei Kindern in nicht zu niedriger Potenzierung sondern mindestens in D6- oder D12-Potenz verabreicht werden. Von zu hohen Potenzen ist jedoch ebenfalls abzuraten. Bei allen Anzeichen einer allergischen Reaktion sollte man das Mittel unbedingt sofort absetzen und gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen.

[BS]

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