Sind unsere Kleinen krank, versuchen wir natürlich, ihnen so schnell wie möglich zu helfen. Manchmal nützen uns altbewährte Hausmittelchen. Es ist sogar wissenschaftlich bewiesen, dass viele Hausmittel so gut wirken, wie pharmazeutische Mittel, nur völlig ohne Nebenwirkungen. Natürlich können sie den Arztbesuch nicht ersetzen, aber sie können den Heilungsprozess unterstützen. Vorsicht ist nur bei Allergikern geboten.
Erkältung: Hier können Fußbäder z.B. mit Fichtennadelöl oder eine Aromalampe mit Rosmarin oder Thymianöl helfen.
Halsschmerzen: Salbei- oder Linden-Kamillentee oder ein warmer Kartoffelumschlag. Dafür weich gekochte Kartoffel mit Schale in einem Tuch zerdrücken, einwickeln und an den Hals legen, 30 Minuten wirken lassen. Den Kartoffelsack kann man auch bei Husten verwenden.
Husten: Zwiebeltee oder Schmalzwickel
Fieber: Wadenwickel. So geht’s: 2 Tücher in lauwarmes Wasser tauchen und um die Beine wickeln, mit trockenen Tüchern fixieren. Nur anwenden, wenn auch die Beine warm sind – das Kind darf nicht frösteln!
Schnupfen: Salzwassernasentropfen: ½ Liter Wasser abkochen und einen TL Salz dazugeben. Mit der Pipette eintröpfeln. Zwiebel-Säckchen: Eine Zwiebel schälen und klein hacken, Stückchen in ein Stofftuch legen. Mit einer Schnur zusammenbinden und das Säckchen mindestens einen Meter vom Kinderbett entfernt aufhängen. Der Zwiebelduft sorgt für eine freie Nase.
Ohrenschmerzen: Zwiebelkissen: 1 Zwiebel, Baumwolltuch, Wärmflasche; So geht’s: Zwiebel klein hacken und in ein dünnes Tuch packen. Wickel mit einer heißen Wärmflasche auf Körpertemperatur bringen, anschließend auf das schmerzende Ohr legen. Mit Kopftuch, dünnem Schal oder Mütze festbinden.