Hausgeburt: Das Geburtszimmer vorbereiten

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Bei einer Hausgeburt gilt es einiges zu beachten.
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Bei einer Hausgeburt gilt es einiges zu beachten.

Hausgeburt: Die richtige Vorbereitung zählt

Immer mehr Frauen entscheiden sich für eine Hausgeburt. Die Atmosphäre einer Klinik empfinden sie als abschreckend. Viel lieber wollen sie das Kind in den eigenen vier Wänden bekommen.

Bei einer komplikationsfreien Schwangerschaft spricht auch nichts gegen eine Hausgeburt. Im Gegensatz zu einer Geburt in der Klinik musst Du bei einer Hausgeburt aber mehr vorbereiten. Schließlich hast Du zuhause wahrscheinlich kein dauerhaftes Geburtszimmer parat. Deine Hebamme kann Dir Tipps geben, wie Du das Geburtszimmer am besten herrichten kannst. Die Wichtigsten Dinge haben wir hier für Dich zusammengetragen.

Die Vorbereitung der Wohnung

Damit Du gut vorbreitet bist, gilt es, einiges zu beachten:
  • Lebensmittel und Getränke: Du solltest für die kommenden Tage ausreichend Lebensmittel und Getränke bereit stellen. Zum einen für Dich und die Hebamme während der Geburt. Zum anderen hast Du einen Tag nach der Geburt wahrscheinlich nicht die Kraft, ausgiebig einzukaufen und zu kochen.
  • Wanne: Wenn Du keine Badewanne hast, kannst Du Dir eine Geburtswanne kaufen oder mieten.
  • Kleidung für das Wochenbett: Weite T-Shirts, große Slips, Binden, Still-BHs und Stilleinlagen kannst Du schon vor der Geburt bereit halten.
  • Kamera: Bestimmt willst Du nach der Geburt ein Foto von Deinem neugeborenen Baby machen. Denk auch daran, den Akku der Kamera aufzuladen.
  • Telefonliste: Du kannst viel Chaos vermeiden, wenn Du eine Liste mit den wichtigsten Telefonnummern vorbereitest. Dazu gehören die Nummern der Hebamme, eines Arztes, vom Krankenhaus, Deiner Familie und Freunde und gegebenenfalls der Kinderbetreuung für ältere Geschwister.
  • Das Geburtszimmer:Wähle ein gemütliches Zimmer in einem ruhigen Teil der Wohnung. Die optimale Raumtemperatur ist 24°C. Der Raum sollte also beheizbar sein. Natürlich kannst Du das Zimmer nett einrichten und mit Kerzen, Tüchern und Musik für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Denk dabei aber daran, dass die Hebamme einen gewissen Bewegungsspielraum braucht. Das Bett oder die Matratze sollte also am besten von drei Seiten zugänglich sein.
  • Tisch: Stelle einen kleinen Tisch in den Raum, damit die Hebamme die Möglichkeit hat, dort etwas abzustellen.
  • Wickelplatz: Du solltest einen warmen Wickelplatz vorbereiten und eine Uhr im Zimmer haben. Nur so kann die Geburtszeit festgestellt werden. Wenn Du eine Geburtswanne besorgt hast, kannst Du sie auch in den Geburtsraum stellen. Das gleiche gilt für Utensilien wie einen Pezziball, ein Tragetuch oder ein Keilkissen.
Matratzen-Tipp: Wenn Du die Matratze beziehst, ist es sinnvoll, über das Bettlaken eine Folie zu legen. Über diese Folie kommt ein weiteres Bettlaken. So beschmutzt Du die Matratze nicht. Gleichzeitig musst Du nach der Geburt nur das obere Bettlaken und die Folie entfernen und hast schon ein frisch bezogenes Bett.

Auch an einen Stromausfall denken

Neben den genannten Tipps, gibt es noch eine Reihe weiterer Dinge, die Du nicht vergessen solltest. Was Du sonst noch brauchst:
  • Licht:Stelle am besten eine helle Schreibtischlampe an die Matratze. Falls Du das Licht lieber gedämmt haben willst, sollte die Hebamme trotzdem noch etwas sehen können.
  • Batterien: Für den Fall eines Stromausfalls kannst Du eine Taschenlampe mit neuen Batterien bereit legen.
  • Textilien: Handtücher, Waschlappen, Decken und Babykleidung kannst Du auf der Heizung oder in Alufolie gewickelt im Backofen anwärmen.
  • Hygiene: Einige Erfrischungstücher und Papiertücher sind immer sinnvoll.
  • Für die richtige Temperatur: Warme Socken und eine Wärmflasche verhindern kalte Füße. Für eine Kühlung solltest Du Eiswürfel vorbereiten.
  • Für Deinen Körper: Behalte ein Haarband, einen Lippenpflegestift und Massageöl griffbereit.
  • Praktisches: Da viel Müll anfällt, brauchst Du einen Mülleimer mit einer stabilen Mülltüte. Außerdem sind mehrere große Plastikschüsseln praktisch. Zur Sicherheit solltest Du auch bei einer Hausgeburt eine Kliniktasche packen. Wenn Du im Notfall doch ins Krankenhaus musst, musst Du nicht mit leeren Händen gehen, sondern hast die wichtigsten Dinge schon gepackt.

    Gleichzeitig solltest Du offen bleiben und Dich nicht auf eine Hausgeburt versteifen. Sonst verkrampfst Du Dich am Ende so, dass Du doch ins Krankenhaus musst

Weiterführender Lesetipp: Die Entbindung zu Hause

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