1. Getreideprodukte bilden die Basis einer gesunden Ernährung
Zum größeren Teil sollten Vollkornprodukte gegessen werden, denn diese sind ballaststoff- und nährstoffreicher. or allem der hohe Gehalt an Eisen, Zink und Magnesium im Vollkorn ist nach der Schwangerschaft wichtig, um die Speicher wieder zu füllen. Beispiele für optimale Getreideprodukte: Vollkornbrot mit Sauerteig, Nudeln, Reis, Hirse, Quinoa, Kamut, Buchweizen, Grünkern, Amaranth.
Tipp: Gerade in der Stillzeit muss zu Vollkornprodukten immer ausreichend getrunken werden. Denn sie binden im Körper Wasser undönnen ihn so entwässern.
p>2. Täglich drei Portionen verschiedenfarbiges Gemüse und Salat
Die verschiedenen Farben im Gemüse stehen für unterschiedliche Vitamine. Obst und Gemüse ist am besten aus biologischer Landwirtschaft. enn Pestizidrückstände auf herkömmlichem Obst und Gemüse gehen in die Muttermilch über. Folsäurereiche Gemüsesorten, wie Salat, sind auchn der Stillzeit besonders wichtig.
Tipp: Gemüse immer mit etwas Öl zubereiten, dies verbessert die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine.
3. Täglich zwei Portionen
Obst versorgen den Körper optimal mit Vitaminen und Mineralien.
Tipp: Verschiedenes Obst mit dem Pürierstab pürieren, frischen Orangensaft untermischen und den Fruchtmix genießen. Auch Trockenfrüchte eignen sich gut für zwischendurch.
4. Milch- und Milchprodukte sind in der Stillzeit besonders wichtig
Es gibt zwar keinen Zusammenhang zwischen der getrunkenen Milch und der Menge an produzierter Muttermilch. Aber die Milch ist notwendig, um den Körper der Frau mit ausreichend Calcium zu versorgen und die in der Schwangerschaft geleerten Speicher wieder zu füllen. Zudem steigt der Bedarf an Calcium in der Stillzeit durch die Milchbildung stark an.
Tipp: Zu jeder Mahlzeit ein Milchprodukt wie Käse, Joghurt oder Milch kombinieren.
5. Nicht zuviel Fleisch, Wurst und Ei, dafür mehr Fisch
Zwei bis drei Mal die Woche sollte jeweils Fisch oder Fleisch am Speiseplan stehen. Vor allem Fisch enthält gesunde Omega 3 Fettsäuren, die die Gehirnentwicklung des Babys fördern. Eier können etwa zwei bis drei Stück pro Woche gegessen werden.
Tipp: Keine Raubfische essen, diese enthalten oft Quecksilberrückstände.
6. Pflanzenöle, wie Sonnenblumenöl und Rapsöl, sollten täglich gegessen werden (etwa ein Esslöffel).
Sie versorgen Mutter und Baby mit gesunden essentiellen Fettsäuren.
Tipp: Auch Nüsse und Nussöle sind reich an essentiellen Fettsäuren. Nüsse eignen sich optimal als Zwischenmahlzeit und versorgen den Körper in der Stillzeit mit reichlich Magnesium.
7. Mindestens 2,5 Liter folgender Getränke sollten in der Stillzeit getrunken werden
Wasser, Tee, stark verdünnter Fruchtsafte.
Tipp: Stilltees beruhigen das Baby und können Blähungen entgegenwirken. Kaffee hingegen wirkt anregend und wird nicht von allen Babys vertragen.