Online-Käufe aus dem Ausland können Risiken bergen

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Online-Käufe aus dem Ausland gehen oft nicht reibungslos vonstatten.
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Online-Käufe aus dem Ausland gehen oft nicht reibungslos vonstatten.

Geschenke aus dem Ausland bestellen? Oft riskant

Viele Menschen haben in den letzten Jahren entdeckt, per Einkauf im Internet eine Menge Geld sparen zu können. Tatsächlich sind viele Artikel im Online-Einkauf um einiges günstiger als im Ladengeschäft vor Ort.

Schnäppchenjäger und Gegner des Online-Einkaufs führen beständig Diskussionen über Vor- und Nachteile, aber auch Risiken. Ein Hauptargument der Gegner von Online-Käufen ist die vermutete, fehlende Garantie. Doch in dem Punkt möchten wir anmerken, dass gewerbliche Händler, die ihre Waren im Internet anbieten, den gleichen Bestimmungen unterliegen, wir der Händler, der seinen Laden um die Ecke hat.Zumindest wenn diese Händler aus den EU-Ländern verkaufen und ihre Firmen hier gemeldet sind.

Lesetipp:Schon mal überlegt, den Kinderwagen online zu bestellen? Was der Kinderwagen können muss, erfährst Du hier: Kinderwagen, was ist wichtig?.

Auf der Suche nach immer günstigeren Schnäppchen, greifen allerdings immer mehr Käufer auch auf Online-Shops im Ausland zu. Und da kann es dann tatsächlich zu bösen Überraschungen kommen.

Andere Länder, andere Gesetze

Kauft man im Ausland und lässt sich die Ware zuschicken, muss man sich darüber im Klaren sein, dass dort eventuell gänzlich andere Gesetze zu Gewährleistungen und Haftung gegeben sind. Es ist also sinnvoll, vor dem Kauf zu überprüfen, ob und welche Richtlinien gelten.

Das ist innerhalb der Europäischen Union meist in allen zugehörigen Ländern gleich, doch spätestens im nicht der EU angehörigen Ausland, kann es deutliche Abweichungen geben, die unter Umständen sogar dazu führen können, dass bestimmte Waren nicht eingeführt werden dürfen. Der Verkäufer im Ausland ist nicht verpflichtet, dem Käufer mitzuteilen, ob der Artikel im Heimatland des Empfängers erlaubt ist.

Probleme beim Zoll drohen

Kommt es dann bei der Einfuhr zu Problemen am Zoll, so dass der Artikel eventuell eingezogen wird, kann es nicht nur passieren, dass der Käufer den bereits bezahlten Artikel verliert, er muss unter Umständen sogar mit einem Ermittlungsverfahren rechnen, stellt der Artikel einen Verstoß gegen bestehende Rechte dar.

Heikel sind besonders Lizenzprodukte. Das heißt, dass auf bestimmte Motive oder Embleme ein Lizenzrecht besteht. Ahmen Hersteller im Ausland diese Produkte nach, ob nun täuschend echt oder leicht als Plagiat erkennbar, kann das für den Käufer ebenfalls Konsequenzen haben. Vor allem dann, wenn eben offensichtlich ist, dass es sich nicht um ein Original des Lizenznehmers handelt.

Geldsparen nicht immer garantiert

Wer im Ausland kauft, zahlt im Heimatland keine Steuern auf den Artikel. Beim Einkauf mit niedrigerer Mehrwertsteuer, macht sich das natürlich auf den Einkaufspreis bemerkbar.

Aber ACHTUNG!: Wer Waren aus dem nicht europäischen Ausland einführt oder einführen lässt, was ja auf dem Bestellweg der Fall ist, muss mit einer nachträglichen Erhebung von Gebühren rechnen. Und diese zusätzlich anfallenden Kosten können den Kauf durchaus teurer werden lassen, als das, was man ursprünglich zu sparen gedachte.

Unbedingt die Zollbestimmungen kennen

Um sich vor bösen Überraschungen zu schützen, sollten Käufer also die Zoll- und Einfuhrbestimmungen lesen. Darin erfahren sie auch, wie sich die zu erhebenden Gebühren berechnen. Im Zweifelsfall ist es ratsam, lieber auf einen Einkauf, der sich als nicht kalkulierbar zeigt, zu verzichten oder direkt beim Zoll nachzufragen.

Auch Betrüger nutzen die Schnäppchenjagd für sich

Gerade mit Produkten, die es im Heimatland des Käufers nicht oder nur teuer gibt, verdienen Betrüger gern. Meist liefern sie nicht einmal die bestellte und bezahlte Waren, denn sie wissen, dass der Käufer wohl kaum den Rechtsweg beschreiten würde, auf dem er zugeben müsste, bewusst gesetzeswidrig gehandelt zu haben. Eine auf ihn zukommende Strafverfolgung käme ihn dann teurer zu stehen und wäre mit größeren Konsequenzen verbunden, als auf den Artikel und das Geld schweigend zu verzichten.

[SyKo]

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