Das Fast Food Essen schmeckt besser, wenn es vor dem Essen in einer Packung angeboten wird, die ein bekanntes Markenlogo zeigt. Auf dieses Ergebnis kommt eine Studie, die in den USA durchgeführt wurde. Forscher von der Hochschule für Gesundheit in Baltimore haben 63 Kinder zwischen drei und fünf Jahren gebeten, dass sie zwei Menüs kosten. Beide Menüs waren aus dem gleichen Schnellrestaurant und haben das Gleiche enthalten: ein Hamburger, ein kleines Stückchen Chicken Nugget, eine kleine Portion Pommes, zwei Babykarotten und ein kleines Glas Milch. Der einzige Unterschied war, dass die Verpackung bei einem Menü ein bekanntes Markenlogo gezeigt hat.
Die Studie hat - für die Forscher nicht überraschend - gezeigt, dass der Mehrheit der Kinder die beiden gleichen Menüs unterschiedlich geschmeckt haben. Sie sagten, dass das eine Menü, nämlich das mit der bekannten Markenverpackung ihnen besser schmeckt. Die Karotten, die in der Verpackung mit Logo angeboten wurden haben zum Beispiel doppelt so vielen Kindern geschmeckt als die gleichen Karotten, die aus einer unbekannten Verpackung rausgenommen wurden.
Überraschend an diesen Ergebnissen ist, dass bereits sehr kleine Kinder (zwischen 3 bis 5 Jahren) scheinbar sehr empfindlich auf Werbung reagieren. Das Fernsehen spielt dabei eine deutliche Rolle, denn die Forscher haben herausgefunden, dass Kinder in deren Zuhause mehrere Fernsehgeräte in Betrieb sind, mit einer höheren Wahrscheinlichkeit das „Markenessen“ präferiert haben, als diejenigen, die nur ein Fernsehgerät zu Hause haben.
Gegenüber solch starken Einflüssen haben Eltern leider nur wenige Chancen den Kampf für eine gesündere Ernährung zu gewinnen. Viele Ernährungsberater weisen darauf hin, dass man eben deswegen Werbung - auf die Kinder empfindlicher reagieren, als Erwachsene - dafür benutzen sollte, Eltern zu unterstützten ihre Kinder gesünder zu ernähren. Wenn man z.B. bekannte Zeichentrickfiguren dafür verwenden würde, um gesunde Nahrung populär zu machen, könnte man das Übergewicht und die Fettleibigkeit bei Kindern leichter reduzieren.
Dabei liegt die Verantwortung bei den Markenherstellern bzw. Markenanbietern. Wenn sie ihre Werbebudgets gezielt für Produkte ausgeben, die den Kindern eher zugutekommen, haben sie eine gute Chance auch mit dieser Werbung ihre Ziele zu erreichen. Denn nicht nur das Fernsehen beeinflusst enorm: infolge der Handywerbungen und des Internetmarketings werden unsere Kinder durch immer mehr Werbung erreicht. Und die Kontrolle wird für die Eltern immer schwieriger.
Nun ja: Dieses Experiment hätten Sie auch mit unseren Politikern tätigen können - die Ergebnisse wären ganz genau dieselben gewesen. Was will man erwarten, wenn man in dem korruptesten Land lebt? Wo nun sogar Jugend-(Terror?)-Beamte nun schon fast im Beisein der Richter ihre Urkunden fälschen?!?! Jeder ist froh - wenn er in seinem Ministerium persönlich die Akten "beschönigen" darf. Anders kann dieses mafiöse Land doch gar nicht funktionieren! Asse, Bildungsstau, mit CO2 gepanschter Sekt, und eine Pharma-, Energie sowie Finanzlobby, die den Bürger bis auf das Blut ausssaugt.