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Erstickungsgefahr bei Kindern



Erstickungsgefahr bei Kindern
Foto: mamiweb.de
Erstickungsgefahr bei Kindern
dass kleine Gegenstände oder bestimmte Nahrungsmittel verschluckt werden und dadurch die Atemwege blockiert sind. Das ist sehr gefährlich, da das Kind in Atemnot gelangen kann und Erstickungsgefahr droht. Das Gehirn kommt nur drei bis fünf Minuten ohne Sauerstoff aus, deswegen ist schnelles Handeln sehr wichtig. Es gibt aber auch Gegenstände, die harmlos sind und beim Verschlucken durch den Stuhlgang ausgeschieden werden.

Verschlucken von Kleinteilen. Spielzeugteile, Murmeln, Luftballons, aber auch bestimmte Nüsse können verschluckt werden. Weiters können Krankheiten wie Asthma Atemnot auslösen. Wird der Fremdkörper nicht von allein wieder ausgehustet, läuft das Kind blau an oder schnappt es nach Luft, sollte sofort ein Notarzt gerufen werden.

Folgende Erste-Hilfe-Maßnahmen können beim Verschlucken von Fremdkörpern durchgeführt werden. Den Säugling Bauchlinks über das Bein legen und kräftig zwischen die Schulterblätter klopfen. Dabei sollte der Schulterbereich des Säuglings gestützt werden. Bei Kleinkindern, die Hand unter das Brustbein legen und erst dann zwischen die Schulterblätter schlagen. Ältere Kinder sollten sich dabei so soweit es geht nach vorne beugen. Bei diesem Vorgehen wird der eimliche Handgriff angewandt werden. Dabei umfasst man mit beiden Armen das Kind von hinten. Die geballte Faust wird auf den Bauch des Kindes, zwischen Bauchnabel und Brustbein gelegt. Dabei kurz (auch mehrmals), aber kräftig in Richtung Zwerchfell drücken. Diese Methode sollte jedoch nur bei Atemnot verwendet werden, da dabei auch ein Verletzungsrisiko besteht.

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