Ernährung nach der Geburt

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Zur Stärkung nach der Geburt: Hühnersuppe
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Zur Stärkung nach der Geburt: Hühnersuppe

Nach der Geburt muss eine Frau rasch wieder zu Kräften kommen, denn das Baby nimmt die Eltern ganz in Anspruch.

Zudem sollten Nährstoffdefizite aus der Schwangerschaft wieder ausgeglichen werden, denn vor allem bei stillenden Frauen ist der Nährstoffbedarf durch die Milchproduktion stark erhöht. Das heißt, gesunde Ernährung ist für das Wohlbefinden und auch die Gesundheit der Mutter nach der Geburt mindestens so wichtig, wie in der Schwangerschaft.

Ausgleich von Nährstoffdefiziten

Die Ernährung nach der Geburt spielt eine große Rolle um Nährstoffdefizite durch die Schwangerschaft und Geburt wieder auszugleichen. Besonders jetzt ist eine gesunde Ernährung von großer Bedeutung, aber gleichzeitig ist kaum Zeit und Kraft für eine solche gegeben.

Aber mit einigen Tricks und Tipps, werden ohne großen Aufwand die wichtigsten Nährstoffe aufgenommen:

  1. Täglich sollten eisenhaltige Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen. Nur so kann der geburtsbedingte Blutverlust ausgeglichen und mögliche leere Eisenspeicher aus der Schwangerschaft gefüllt werden. Eisenreiche Lebensmittel sind: Fleisch, rote Beete, Hirse und Hafer enthalten viel Eisen. Rote Beete ist als fertiger Salat im Supermarkt erhältlich, Hafer kann in Form von Flocken zum Frühstücksmüsli gegessen werden und Hirse eignet sich hervorragend als Beilage statt Reis oder Nudeln.
  2. Damit das Gewebe nach einer Geburt regeneriert werden kann, sind essentielle Fettsäuren notwendig und diese finden sich in pflanzlichen Ölen, Nüssen und Fisch. Ein Esslöffel kaltgepresstes Raps- oder Sonnenblumenöl kann einmal täglich unter das fertig gekochte Essen gemischt werden (nicht mitkochen) oder zum Salat verwendet werden. Ungesalzene Nüsse können optimal als Zwischenmahlzeit gegessen werden und mindestens einmal die Woche sollte Fisch auf dem Speiseplan stehen.

    Tipp gegen postnatale Depressionen: Essentielle Fettsäuren (so genannte Omega 3 Fettsäuren) unterstützen unter anderem auch das Fernbleiben von Wochenbettdepressionen. In Ländern mit hohem Fischkonsum sind postnatale Depressionen seltener, was die Vermutung bestätigt. Bei ständiger Niedergeschlagenheit nach der Geburt empfiehlt es sich Omega-3-Fettsäurekapseln einzunehmen.

  3. Obst, Gemüse, Vollkorn- und ungesüßte Milchprodukte sollten täglich gegessen werden. Obst oder Joghurt ist optimal als Zwischenmahlzeit und Weißbrot wird einfach eine Zeit lang gegen Vollkornbrot ausgetauscht.

    Tipp für starke Knochen und Zähne: Schwangerschaftsbedingt wird bei jeder Frau Calcium aus den Knochen abgebaut. Um die Speicher wieder zu füllen, sollte nach der Schwangerschaft jeden Morgen und Abend eine Milchmahlzeit (bei Laktoseintoleranz laktosefreie Milch verwenden) am Speiseplan stehen. Zum Beispiel morgens Müsli und abends eine heiße Milch mit Honig. Weitere kalziumreiche Lebensmittel sind: Sesam, Tofu oder Mineralwasser.

  4. Für Naschkatzen empfiehlt sich dunkle Schokolade mit einem Kakaoanteil von über 70%. Der hohe Kakao-Anteil erhöht die Serotoninwerte im Gehirn und dies wirkt sich nachweislich positiv auf die Stimmung aus.
  5. Hühnersuppe als Kraftspeise: Schon unsere Großmütter haben nach der Geburt zur Stärkung Hühnersuppe bekommen. Idealerweise wird 3 mal täglich für die ersten 3 Monate nach der Geburt eine Tasse Hühnersuppe gegessen. Die Suppe kann sehr gut auf Vorrat gekocht werden. Zum Aufbewahren entweder in sterile Gläser abfüllen oder in Portionen einfrieren.

Rezept für eine Hühnersuppe

1 Suppenhuhn, Suppengemüse (Karotten, Sellerie, Peterwurzen), Lauch oder Zwiebel, Petersilie, Liebstöckel, Ingwer, Lorbeer und Salz in ca. 4 Liter heißem Wasser für 2 Stunden köcheln lassen.

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