Ernährung bei Blähungen und wundem Po

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Blähungen

Viele Babys leiden in den ersten Monaten an Blähungen, oder wundem Po. Durch eine entsprechende Ernährung der Mutter können Blähungen oder Hautreizungen oft gelindert, wenn auch nicht ganz vermieden werden.

Wenn das Baby Blähungen hat, kann die Verwendung bestimmter Gewürze oder das Meiden blähender Lebensmittel dem Baby Linderung verschaffen. Ein wunder Po ist oft auf Fruchtsäfte oder scharfe Gewürze in der Ernährung der Mutter zurückzuführen.

Ernährung bei Babys mit Blähungen:

Hebammen berichten immer wieder darüber, dass gewisse Lebensmittel beim gestillten Baby zu Blähungen führen können. Aber die Babys sind so verschieden, wie die Mütter. Und so gibt es Babys, die einfach alles vertragen und andere wiederum sind sehr empfindlich.

 

Deshalb ist es nicht zu empfehlen von vornherein alle blähenden Lebensmittel wegzulassen. Denn auch die Mutter muss sich gesund ernähren. Je mehr Lebensmittel nicht erlaubt sind, desto schwieriger wird eine ausgeglichene Ernährung. Meist verträgt das Baby jene Speisen nicht gut, die auch für die Mutter schwer verdaulich sind. Am besten findet die Mutter gemeinsam mit ihrem Baby die optimale Ernährung. Alle für die Mutter gut verträglichen und möglicherweise blähenden Speisen werden in kleinen Mengen ausprobiert und die Reaktion des Babys genau beobachtet.

 

Blähungen können beim Baby auch gemildert werden, indem die stillende Mutter vermehrt  Gewürze, wie Kümmel, Thymian und Majoran in die Ernährung einbaut. Dies wirken beruhigend und entspannen die Darmtätigkeit.

 

Folgende Lebensmittel, können vor allem am Beginn der Stillzeit zu Blähungen und Unwohlsein beim Säugling führen:

 

  • Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch, Lauch
  • Kohl, Sauerkraut, Broccoli, Karfiol, Kraut
  • Milch- und Milchprodukte: Produkte mit Bifidusbakterien sind meist leichter verträglich z.B. Joghurt
  • Wasser mit Kohlensäure
  • Unverdünnte Fruchtsäfte
  • Teilweise reagieren Säuglinge auch empfindlich bei: Hülsenfrüchte, frischem Brot und Gebäck mit Hefe, Eier, Pilzen, Nüsse, Schokolade, Steinobst (Zwetschken) und rohes Getreide.

 

Ein Lebensmittel brauchen etwa 3-12 Stunden, bis es in der Muttermilch ist. Bei Verdacht auf eine Unverträglichkeit wird das Lebensmittel eine Woche komplett gemieden werden. Wenn es zu einer Besserung kommt, wird das Lebensmittel erstmal ganz vom Speiseplan gestrichen. Ein Essenstagebuch kann ebenfalls unterstützend sein, um blähende Lebensmittel zu erkennen. In einer linken Spalte wird notiert, was zu welchem Zeitpunkt gegessen wird und rechts, wann es zu Blähungen gekommen ist.

 

Ernährung bei Babys mit wundem Po:

Einige Inhaltsstoffe die aus dem Lebensmittel in die Muttermilch übergehen, können beim Baby zu Hautrötungen oder wundem Po führen.

1. Obst mit hohem Fruchtsäuregehalt: Zum Beispiel Zitrusfrüchte, Kiwi, Ananas oder Beeren haben einen hohen Anteil an Fruchtsäure und verändern die Muttermilch. Der hohe Säureanteil kann beim Baby zu einem wunden Po, oder sogar Hautrötungen führen. Bei empfindlicher Babyhaut sollte auch Früchtetee gemieden werden. Milde Obstsorten, wie Apfel, Birnen, Bananen, Weintrauben oder Pfirsich werden meist gut vertragen.

2. Scharfe Gewürze: Die Scharfstoffe in Würzmitteln, wie Pfeffer, Chili, Curry oder Tabasco können beim Babyzu  Hautreizungen führen. In diesem Falle sollten die verdächtigen Gewürze durch mildere ersetzt werden.

3. Zwiebeln und säurehaltiges Gemüse: Auch auf Zwiebeln oder Tomaten reagieren manche Babys mit einem wunden Po sowie Hautrötungen.

 

Wenn Babys unter einem wunden Po oder Hautreizungen leiden, sollten die Lebensmittel vorerst vom Speiseplan gestrichen werden. Nach einigen Wochen können sie in kleineren Mengen wieder versuchsweise gegessen werden.

 

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