Erbrechen bei Kindern

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Erbrechen bei Kindern

Wie kommt es zum Erbrechen?

Das empfindliche Verdauungssystem eines Kindes reagiert schnell auf Störungen im Körper. Besonders im Alter von zwei bis sieben Jahren ist ihr Magen noch sehr empfindlich und das Immunsystem war noch nicht mit vielen Erregern in Kontakt. Oftmals kommt es zu Übelkeit, es erbricht sich und manchmal wird das Ganze auch von Durchfall begleitet. Die Ursache für das Übergeben können verdorbene Lebensmittel sein oder ein zu kaltes Getränk, Aufregung oder manchmal einfach nur die Vorfreude auf besondere Ereignisse. Beim Erbrechen sind viele Muskeln und Nerven beteiligt, ausgelöst wird es durch das Brechzentrum im menschlichen Gehirn, welches mit vielen Bereichen des Körpers verbunden ist. Da das Gehirn des Kindes noch nicht ganz ausgereift ist, ist genau dieser Bereich leicht zu irritieren.

Was ist Erbrechen?

Erbrechen ist nicht das Aufstoßen von Nahrungsresten, wie in etwa das "Bäuerchen machen" bei den Kleinsten. Beim Erbrechen gibt das Kind größere Nahrungsmengen von sich, meistens wird der Auswurf im weiteren Verlauf zu einer gelblichen und schleimigen Flüssigkeit. Bei den Kleinen sind solche Erscheinungen nicht selten und können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Das Erbrechen kann harmlos sein oder aber ein frühes Krankheitszeichen für eine ernste Erkrankung, maßgebend sind dabei die jeweiligen Begleiterscheinungen. Kommen Abgeschlagenheit, Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl hinzu, ist Aufmerksamkeit geboten und der Besuch eines Kinderarztes ratsam. Das Erbrechen kann auch die Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung wie einer Magenerkrankung, einer Halsentzündung oder einer Vergiftung sein. Je kleiner das Kind ist, umso gefährlicher kann das Erbrechen sein.

Art und Beschaffenheit des Erbrechens

Der allgemeine Gesundheitszustand, die Begleitsymptome sowie die Beschaffenheit des vom Kind Erbrochenen geben Hinweise auf die mögliche Krankheit. Eine Magen-Darm-Infektion, welche durch Bakterien oder Viren ausgelöst wird, äußert sich in Durchfall und Erbrechen, meist verbunden mit Fieber. Eine Behandlung ist problemlos zu Hause möglich. Wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, da der Körper durch das Erbrechen viel Flüssigkeit verliert. Ganz deutlich wird eine Austrocknung durch trockene Lippen, dunklen Urin oder Schlappheit. Meistens sind solche Infekte nach zwei bis drei Tagen ausgestanden. Andere Symptome wie starke Unterbauchschmerzen können auf eine Blinddarmentzündung hindeuten, auch eine Gehirnerschütterung kann sich in Form von Erbrechen bemerkbar machen.

Länger anhaltendes Erbrechen

In den allerschlimmsten Fällen kann es sich um eine Hirnerkrankung oder aber um einen Virus handeln, der das Erbrechen zur Folge hat. Desinteresse für das Geschehen und die Umgebung, Weinerlichkeit und Unruhe sowie Trinkschwäche bei Säuglingen sind ernsthafte Anzeichen. Neben starkem Erbrechen treten auch Fieber und Durchfall auf, dabei ist der Stuhl breiig, grünlich oder bräunlich und übel riechend. In solchen Fällen sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Erste Hilfe beim Erbrechen

Das Wichtigste ist, das Kind erst einmal zu beruhigen. Nach dem Erbrechen sollte das Kind die Zähne putzen, den Mund ausspülen und am besten etwas trinken, damit der Geschmack im Mund neutralisiert wird. Fruchtsäfte und Milch sind dabei zu vermeiden, kohlesäurefreie Cola oder Drittelslösung sind vorzuziehen. Kamille- und Pfefferminztee wirken beruhigend auf den Magen. Am besten dem Kind die Flüssigkeit erst einmal löffelweise zuführen. Solange es sich übergibt, keine Nahrung geben. Am besten eine sechsstündige Nahrungspause einlegen, danach mit geriebenem Apfel, Banane, Kartoffeln, Zwieback, Reis oder Salzstangen entsprechend den Bedürfnissen des Kindes. Damit es sich nicht im Rachen am Erbrochenen verschluckt, das Kind mit dem Kopf nach unten aus der liegenden Position nach oben nehmen.

Besser zum Arzt

Unter bestimmten Umständen ist der Besuch eines Arztes ratsam, vor allem wenn
  • Erbrechen, Durchfall und Fieber gleichzeitig auftreten
  • es sich um einen Säugling handelt und das Erbrechen über einige Stunden geht
  • wenn das Kind nicht trinken möchte
  • wenn das Erbrechen nach einem Unfall oder Sturz auftritt
  • wenn gleichzeitig heftige Bauchschmerzen auftreten
  • wenn das Kind teilnahmslos wirkt

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