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Die Entwicklung des räumlichen Vorstellungsvermögens

Spielen
Lernen durch spielen

Im Baby- und Kleinkindalter (0-3) entwickelt sich die räumliche Vorstellungskraft während des Spiels. Die Kinder lernen zuerst einen Behälter ein- und auszuräumen. Später entwickelt sich das vertikale (Turm bauen) und das horizontale (Zug bauen) Vorstellungsvermögen. Die Kinder können sich in der Wohnung gut orientieren und verwenden beim Sprechen räumliche Präpositionen wie "in" und "auf".



Im Kindergartenalter (3-5) lernen die Kleinen das Bauen von komplexen Gebilden wie Häusern, Autos oder Flugzeugen. Sie können sich dann auch schon in der Nachbarschaft orientieren. Zwischen 5 und 7 Jahren beginnen Kinder größere Puzzles zu spielen und können sich auf täglichen Routinewegen, wie den Weg in den Kindergarten, in die Schule oder zum Supermarkt orientieren.

Erst mit 7- 10 Jahren beginnt der bewusste Umgang mit räumlichen Größen, z.B. mit Distanzen und Volumina. Dafür benötigen die Kinder ein gutes Zahlenverständnis (z.B. eine Tonne sind 1.000 Kilogramm). Es beginnt sich bei ihnen auch ein erstes geographisches Bewusstsein zu entwickeln.

Kinder und Jugendliche von 10 bis 16 Jahren lernen abstrakt zu denken, dazu zählt es Landkarten und Sternenkarten zu lesen. In diesem Alter wird erst verstanden, dass die Erde rund ist, dass nicht die Sonne untergeht, sondern die Erde sich wegdreht, usw. Diese Beschreibung kann natürlich nur eine durchschnittliche Entwicklung darstellen.

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quelle » Dr. Gerhard Oellinger für Mamiweb

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