Eisenmangel

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Eisenmangel

Zu einem Eisenmangel oder einer durch Eisenmangel verursachten Anämie (Blutarmut) kann es im Rahmen einer Schwangerschaft relativ schnell kommen. Denn in dieser Zeit ist der Eisenbedarf stark erhöht. Um die Durchblutung der Gebärmutter und die Versorgung des Fötus mit Blut, Sauerstoff und Nähstoffen zu gewährleisten, benötigen Schwangere ein deutlich höheres Blutvolumen. Hierdurch erhöht sich der Bedarf an Eisen um fast 100 Prozent, da Eisen der wichtigste Mineralstoff für eine funktionierende Blutbildung ist. Dies sind etwa 30 Milligramm pro Tag.

Bei einem Eisenmangel ist die Produktion des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin gestört, der zur Bildung der roten Blutkörperchen nötig ist. Ein Mangel an roten Blutkörperchen führt jedoch zu einer Verschlechterung des Sauerstofftransports im Blut. Symptome wie Müdigkeit, Blässe, Konzentrationsstörungen, Herzklopfen oder Schwindel können erste Anzeichen eines Eisenmangels sein.

Um einer Eisenmangelanämie in der Schwangerschaft vorzubeugen, kann man zum Beispiel täglich einen Messbecher Kräuterblutsaft einnehmen. Diesen Auszug aus Kräuterextrakten erhält man im Drogeriemarkt. Weiterhin wichtig ist eine ausgewogene Ernährung. Eisen ist vor allen Dingen in rotem Fleisch, in Vollkorngetreide sowie in grünem und roten Gemüse (Rote Beete) und roten Früchten (Trauben, Johannisbeeren) enthalten. Liegt bereits ein Eisenmangel vor, kann der Arzt zusätzlich ein Eisenpräparat verschreiben. Dieses sollte möglichst immer mit einem Glas Orangensaft eingenommen werden.  Durch das hierin enthaltene Vitamin C kann das Eisen vom Körper besser aufgenommen werden. Von einer vorbeugenden Einnahme von Eisenpräparaten wird allgemein jedoch eher abgeraten.

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