Die Trennungsangst und der „Kuschelfreund“

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Dem besten Freund vertraut man!
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Dem besten Freund vertraut man!

Die Phase der Trennungsangst beim Baby kann nicht nur verkürzt, sondern auch erleichtert werden. Dazu brauchen wir zwar – wie zu jeder Erziehungsmaßnahme – viel Konsequenz und Disziplin, aber diese führen in der Tat bald zum Erfolg.

In unserem Beitrag "Was können wir bei Trennungsangst tun?" haben wir bereits zwei Methoden vorgestellt, die dem Kind dabei helfen diese Phase zu meistern. Eine weitere sanfte Möglichkeit, Trennungsängste zu besiegen, besteht darin, unser Kind an einen "Kuschelfreund" zu gewöhnen.

Die wahl des Kuschel-Begleiters

Wenn unser Kind bisher noch keinen "Kuschelfreund", d.h. ein Kuscheltier, ein Schmusetuch, eine Puppe oder etwas ähnliches gefunden hat, dann wählen wir eines für unser Kleines aus, und gewöhnen es daran. Es kann alles sein, was das Baby gerne um sich hat. Denken wir aber daran, dass der "Kuschelfreund" uns noch lange begleiten wird und oft auch mitgenommen werden muss. Wir sollten also etwas aussuchen, das strapazierfähig (vielleicht nicht unbedingt den Teddy aus Omas Kindertagen), leicht zu handhaben und gut zu verstauen ist, und nach Möglichkeit vom Kind selbst mitgenommen werden kann - darum besser nicht den großen Sitzsack oder das Kissen aus dem Kinderzimmer.

Wie gewöhnen wir das Baby daran, dem "Kuschelfreund" zu vertrauen?

Nehmen wir den Freund eine Zeit lang immer und überall hin mit. Dadurch wird der Freund vertraut, sozusagen ein Teil der Familie.

Bereits nach wenigen Tagen können wir den ersten Versuch starten:

  • Wir verlassen kurz das Zimmer und sagen dem Baby, dass wir gehen werden.
  • Wir geben ihm den "Kuschelfreund" in die Hand und erklären ihm: "Mama geht jetzt kurz raus. Sie kommt in drei Minuten wieder. Siehst du: Hier ist dein Freund. Er wird auf dich aufpassen, während ich draußen bin".

Pass auf deinen Freund auf!

Ältere Kinder kann man bei den ersten Malen sogar darum bitten: "Hier ist der Plüschlöwe. Pass bitte auf ihn auf, während die Mama nicht im Zimmer ist".

Schon bald wird sich das Kind mit dem "Kuschelfreund" selbst beruhigen und damit den Zeitraum der Trennung gut überwinden können.

Nützliche Kuscheltier-Tipps

Mehrere Exemplare

So wird es nicht das Gefühl haben, dass es alleine gelassen wurde. Es kann nützlich sein, wenn wir vom "Kuschelfreund" mehrere Exemplare, oder aber mehrere Kuscheltiere haben. Das erleichtert nicht nur das Waschen, sondern entkräftet Katastrophensituationen wie zum Beispiel, wenn der "Kuschelfreund" bei der 500 km weit entfernt wohnenden Oma liegen bleibt.

Öfters reinigen

Da sich Kinder an den Geruch und sogar an die Dreckflecken auf dem "Kuschelfreund" gewöhnen und ihn ohne diesen Macken womöglich nicht mehr akzeptieren, ist es besser, die Freunde öfters zu waschen.

Mehrere Kuscheltiere im Umlauf haben

Man sollte alle Tiere im Umlauf haben, damit die Abnutzung bei ihnen ähnlich verläuft. Und sich das Kind nicht auf eines zu sehr fixiert. Auch hier kann es ansonsten leicht zur Katastrophe kommen, wenn es kapputt oder verloren geht.

[mmh]

Teile des Beitrags basieren auf dem Buch: "Secrets of the baby whisperer for toddlers" von Tracy Hogg-Melinda Blau

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