Die Querlage (QL) im Mutterleib

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Querlage (QL) im Mutterleib
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Querlage (QL) im Mutterleib

Der Begriff Querlage (QL) bezeichnet die Position des Babys, in dem das Kind quer zum Geburtskanal liegt.

Hierbei kann weder der Kopf noch der Steiß in das Becken eintreten. Das Kind blockiert also mit dieser Haltung den natürlichen Geburtsweg.

Solange die Geburtswehen noch nicht eingesetzt haben und die Fruchtblase intakt ist, können Hebammen und Ärzte versuchen, das Kind zu drehen.

"Indische Brücke", moxen und "Äußere Drehung"

Methoden hierbei können die Indische Brücke sein, moxen, Akupunktur und die äußere Drehung. Unter "Moxen" versteht man den Vorgang der Erwärmung von speziellen Punkten des Körpers. Die Therapie wurde in der traditionellen Chinesischen Medizin entwickelt und hat in Asien weitere Wandlungen erlebt. Die äußere Drehung muss unbedingt von medizinischen Fachkräften in der Klinik durchgeführt werden, da bei Komplikationen ein sofortiger Kaiserschnitt notwendig sein könnte.

Gelingt die Drehung nicht, ist ein Kaiserschnitt unumgänglich um das Kind auf die Welt zu bringen. Denn es ist unmöglich, das Kind mit dem Rumpf voran zu gebären, da es so nicht durch das Becken passt. Der Kaiserschnitt kann nur vermieden werden, wenn die Kindslage von der Quer- in die Beckenend- oder Schädellage wechselt.

Der Kaiserschnitt - als ultima ratio

Meist wird der Kaiserschnitt bereits 2 bis 3 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin angesetzt, um jedes Risiko zu vermeiden. Wartet man auf das natürliche Einsetzen der Geburt,
sind die häufigsten Komplikationen:  Nabelschnurvorfälle, vorzeitiger Blasensprung oder die Uterusruptur (Riss der Gebärmutter) durch Überdehnung.

Statistik zur Querlage

Statistisch gesehen steigt die Häufigkeit einer Querlage bei Frauen, die vier oder mehr Kinder geboren haben. Hier verzehnfacht sich die Wahrscheinlichkeit gegenüber Frauen mit weniger Kindern. Grund hierfür könnte die mehrmals gedehnte Gebärmutter sein.

Auch bei Mehrlingsschwangerschaften oder eher kleinen Kindern besteht ein erhöhtes Risiko einer Querlage. Hierbei besteht aber unter Umständen die Möglichkeit, dass das quer liegende Kind während der Geburt gedreht werden kann. Dies wird zumeist bei Zwillingen gemacht, wenn das erste Kind in normaler Geburtsposition geboren wurde und die Nummer zwei quer liegt.


[SyKo]

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