Die Plazenta des Menschen

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Wunder Plazenta
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Wunder Plazenta

Die Plazenta, auch Mutterkuchen genannt, ist der Lebensbaum jedes Menschen. Die Nabelschnur ist der Stamm, die Plazenta ähnlich einer Baumkrone in einzelne Bezirke aufgeteilt.

Sie ist ein fantastisches Organ, über das man nur wenig weiß. Es scheint eine Kommunikation zwischen dem Kind und der Plazenta zu geben.

Die Aufgabe des Mutterkuchens besteht in der Versorgung des Kindes mit Nährstoffen und Sauerstoff. Die Plazenta hat sowohl eine hormonelle als auch eine  Filterfunktion. Ebenso ist sie für die Fruchtwassermenge verantwortlich.

Die Enstehung der Plazenta

Am Anfang der Schwangerschaft entwickelt sich ein Teil der befruchteten Eizelle zum Embryo und ein Teil zum Dottersack. Aus diesem bildet sich in der Folge die Plazenta. Ab der 12. Schwangerschaftswoche übernimmt sie vom Eierstock die Bildung des Gelbkörperhormons, das die Aufgabe hat, die Schwangerschaft zu erhalten.

Die Lage der Plazenta

Wo genau sich die Plazente innerhalb der Gebärmutter ansiedelt, ist verschieden. Es kann die vordere Wand der Gebärmutter sein, oder eben die hintere Wand. Im Mutterpass steht dann meist bei den U-Schalleintragungen "VW" oder "HW" was beides normal ist. Es gibt auch Mutterkuchen, die sich recht tief ansiedeln. Jedoch verändert die Plazenta ihre Position noch bis zur 34. SSW undwandert meistens so hoch nach oben, dass keine Gefahr besteht.

Die Plazenta verkalkt

Da die Plazenta als Organ nur für eine bestimmte Zeit gebraucht wird, kommt es am Ende der Schwangerschaft zu Alterserscheinungen, die sich in Form von Kalkablagerungen (Plazenta Verkalkung) zeigen können. Die nicht verkalkten Gebiete können diese Schwäche aber meist auffangen. Wichtig ist natürlich, dass dem Mutterkuchen nicht unnötig zugesetzt wird, etwa in Form von Nikotin oder Alkohol.

Die Plazenta muss während der Geburt Höchstleistung bringen und das Kind ausreichend versorgen.

Die Nachgeburt

Zirka 20 Minuten nach der Geburt des Kindes kommt es zu einer sogenannten Lösungsblutung, womit sich die Geburt der Plazenta und der Eihäute ankündigt (Nachgeburt). Die Mutter merkt dieses durch eine Nachwehe und verspürt dann noch einmal den Drang zum pressen.

Die Plazenta gleitet aus der Frau heraus und wird auf Vollständigkeit überprüft. Die Seite, an der die Nabelschnur entspringt, ist spiegelglatt und mit Eihaut überzogen. Die Seite, die an der Gebärmutter verwachsen war, ist vergleichbar einer Baumkrone.

Plazenta-Rituale

Manche Familien graben die Plazenta im Garten ein und pflanzen einen Baum darauf. Dieser Brauch ist in anderen Kulturen üblich. Immer, wenn im Stamm der Likatier ein Kind geboren wird, veranstalten die Eltern in den Wochen danach ein Fest, bei dem die Plazenta des Kindes auf einem Stammesgrundstück begraben und für das Kind ein Baum oder Strauch gepflanzt wird. Die Väter sind dabei für das Graben des Loches und die Pflanzung des Baumes zuständig, während die Mütter der neugeborenen Kinder die Plazenta in das Loch legen. Sie beschwören dabei mit feierlichen Worten die Beziehung des Kindes zur Mutter Erde und zu den Ahnen und überantwortet dem Baum den Geist des in der Plazenta gegenwärtigen Kindes.

Dieses Ritual geht auf einen Brauch zurück, der schon in uralten Zeiten gefeiert wurde. Entsprechend ihrem analogen Weltbild stellt diese Pflanze für die Likatier dann ein Abbild des jeweiligen Kindes dar, ist gewissermaßen das Kind selbst. Entsprechend sehen sie diese Bäume und Sträucher auch als lebendige Symbole für ihre Kinder und sie sind ihnen daher besonders wertvoll und schützenswert.

Was passiert damit in der Klinik?

In der Klinik wird die Plazenta in einer Gefriertruhe eingefroren und später als Organmüll verbrannt. In den achtziger Jahren wurden die Plazenten von Pharmakonzernen aufgrund ihres hohen Hormongehaltes zu Antifaltencremen verarbeitet.

Eltern, die einen Baum pflanzen möchten, können die Plazenta auch aus der Klinik mitnehmen. Bei einer Hausgeburt sollten sich die Eltern im Vorfeld einige Gedanken um den Verbleib der Plazenta machen. Wer einen Garten hat, gräbt sie in der Regel dort ein, manchmal auch im Garten der Großeltern. Sie gehört nicht in den Hausmüll, denn sie verdient unseren Respekt und unsere Dankbarkeit für ein gesundes und gut entwickeltes Baby.

Bettina Stawinski und [SyKo]

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