Die Kindslage selbst ertasten

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Wie liegt das Baby?
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Wie liegt das Baby?

Viele schwangere Frauen sind von der Sicherheit, mit der Hebammen und Ärzte durch wenige Handgriffe ohne Ultraschall feststellen können, in welcher Position das Kind im Mutterleib liegt, fasziniert.

Aber manchmal sind sie auch ein wenig traurig, weil sie selbst nicht genau sagen können, ob die Beule, die gerade aus ihrem Bauch herausdrückt, nun Kopf oder Po ist. Ob ihr Baby sie nun tritt oder boxt.

Vorab mit Hebamme oder Arzt sprechen

Natürlich wünscht man sich dann, ebenso genau wie die Mediziner, die Lage des Kindes zu ertasten. Generell spricht nichts dagegen, es zu lernen, doch sollte auf jeden Fall Vorsicht walten. Am besten bespricht man mit Hebamme oder Arzt, welche möglichen Risiken das Abtasten mit sich bringt und lässt sich in der Folge die entsprechenden Griffe und Erkennungsmerkmale zeigen.

Je größer das Kind desto einfacher

Grundsätzlich ist das Selbstertasten umso einfacher, je größer das Kind ist. Frauen, die etwas schlanker sind und deren Fettschicht am Bauch somit nicht besonders dick ist, haben deutlich höhere Chancen, die Lage ihres Babys zu ertasten.

Das Abtasten

Baby in Lengsrichtung oder Querlage?

Legt man eine Hand mit zangenförmig gebogenen Fingern an den oberen Rand des Bauches, wo die obere Wand der Gebärmutter liegt, kann man die Beule von Kopf oder Po spüren. Die andere Hand tastet in der gleichen Fingerhaltung über dem Schambein unter dem Bauch ebenfalls nach einer Beule. Hat man beide Körperenden gefunden, weiß man zumindest schon einmal, dass das Baby in Längsrichtung liegt. Bei der Querlage würde man mit eben dieser Fingerhaltung, Kopf und Po beidseitig etwa in Taillenhöhe ertasten.

Was ist Kopf und was ist Po?

Um nun feststellen zu können, was Kopf und was Po ist, gibt es einen recht einfachen Trick, den man jedoch nur sehr vorsichtig und behutsam ausführen sollte. Die Mutter hat nun Kopf und Steiß des Kindes in jeweils einer Hand. Wackelt sie leicht am Po des Kindes, schwingt dabei der Körper des Babys mit. Das liegt daran, dass er direkt mit dem Rücken verbunden ist und keine Eigenbeweglichkeit besitzt. Der Kopf hingegen ist durch den Hals beweglicher und lässt sich leichter hin und her bewegen, ohne dass das Kind im Bauch hin und her schwingt. So lässt sich ziemlich sicher feststellen, wo welche Körperseite des Kindes liegt.

Nicht zu häufig austasten!

Für das Baby unangenehm

Auch wenn die Mutter mit dieser Methode ein wenig mehr Wissen über die Position ihres Babys erfährt, sollte sie das Baby nicht zu häufig austasten. Denn durchgerüttelt zu werden, ist für niemanden wirklich angenehm und es erfreut das Baby sicher nicht sonderlich, aus dem Schlaf geweckt zu werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, gerade wenn man wenig Erfahrung mit diesen Griffen hat, dass das Kind durch zu heftiges Zugreifen erschreckt wird.

Zu großer Druck ist nicht gut

Zu großer Druck beim Zugreifen oder zu heftiges Wackeln könnte auch schädlich sein, vor allem dann, wenn beispielsweise die Plazenta an der Vorderwand der Gebärmutter sitzt. In diesem Fall könnte eine Ablösung der Plazenta provoziert werden.

Ist man also unsicher und unerfahren, sollte man auf keinen Fall auf eigene Faust agieren und möglicherweise Risiken eingehen. Hebamme und Arzt werden die Schwangere sicher gern anleiten, denn auch sie sind daran interessiert, dass das Baby keiner Gefahr ausgesetzt wird.

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