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Seit einigen Jahrzehnten kommen die meisten Babys in Deutschland in Kliniken zur Welt und nicht mehr zu Hause, wie es noch Anfang des 20. Jahrhunderts üblich war. Heute entscheidet jede Frau selbst, wo sie ihr Baby zur Welt bringen möchte. Vorteile einer Hausgeburt sind jedoch die vertraute Atmosphäre und die Behandlung durch bekannte Menschen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass man selbst entscheiden kann, welche Hebamme die Geburt begleitet. Mit dieser Hebamme sollten dann auch alle Fragen abgeklärt werden (z.B.: wie bereitet man sich für die Hausgeburt vor, wie begleitet die Hebamme die Geburt, was passiert im Ernstfall, usw), denn während des Geburtsgeschehens sollte man sich so sicher und entspannt wie möglich fühlen.
Daneben ist vor einer geplanten Hausgeburt auch ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Arzt hilfreich, um Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen. Bei Risikogeburten (z.B. Beckenendlage) wird ohnehin von einer Hausgeburt abgeraten.
Verläuft die Schwangerschaft normal und Mutter und Kind sind gesund, sind das gute Rahmenbedingungen für eine Hausgeburt. Notwendig dafür sind gut ausgebildetete Hebammen, gute hygienische Bedingungen im eigenen Haushalt und eine ausführliche Vorbereitung der Eltern auf die Geburt. Für manche Frauen ist bei der Überlegung einer Hausgeburt auch eine gute Infrastruktur wichtig, in der eine Klinik schnell erreichbar ist. Es muss eben wie bei allen „nichtklinischen“ Geburten das Restrisiko bedacht werden, denn selbst ein rascher Transport in die Klinik bei einem Notfall kostet wertvolle Zeit.
Eine Schwangere, die zu Hause entbinden möchte, muss sich vorher im Klaren darüber sein, dass eine Geburt zu Hause ohne chemische Schmerzmittel durchgestanden werden muss. Die begleitende Hausgeburtshebammen haben auch viele Möglichkieten bei Geburtsschmerzen zu helfen und Linderung zu verschaffen. Wer sich aber gerne auf die Möglichkeit einer PDA verlassen möchte, sollte lieber eine Klinikentbindung überlegen.
Was die Vorbereitungen angeht, so wird die Hebamme ein paar Wochen vor dem errechneten Geburtstermin Anweisungen geben, wie das Geburtszimmer herzurichten ist und noch mal detailliert den Ablauf einer Entbindung besprechen.
Eine Haushaltshilfe in den ersten Tagen nach der Geburt ermöglicht die nötige Zeit zur Erholung. Schließlich sollte noch daran gedacht werden, dass möglichst schnell nach der Geburt ein Termin beim Kinderarzt vereinbart wird. Vielleicht ist es ja auch möglich, dass er einen Hausbesuch macht.

Also ich find hausgeburten toll!! leider wäre es bei mir (so fern ich mit dazu entschieden hätte) imm flach weil ich immer übertragen habe bzw nierenstau hatte bzw jetzt das kind sehr schwer ist!! Ich hätte aber auch nicht den geeigeneten platz und keiner könnte die kinder nehmen...schade eigentlich den allgemein finde ich hausgeburten toll...und bei der überlastung von ärzten und hebammen im KH machen die da meist mehr fehler wie die hebammen die in ruhe zuhause eine!!! schwangere betreuen können!!

Einerseits wissen wir viel. Wir wissen, wieviel unser Baby im Bauch so wiegt (im Mutterpaß stehts lustigerweise aufs Gramm berechnet), wir wissen, wie es aussieht, und wir haben gelernt, auf die Technik zu vertrauen. Ultraschall, CTG, Doppler... Tja, und die menschliche Seite? - Die fehlt uns. Die Zuwendung einer oder zweier Hebammen ohne Schichtwechsel. Die Hand auf dem Bauch, die genauer Wehen erkennt als jedes CTG. Und das Vertrauen! Das Vertrauen, gebären zu können, notfalls auch allein im Wald. Das Zutrauen in den eigenen Körper, das In-Sich-Hineinlauschen. Ich fühle mich wesentlich sicherer, wenn ich jemand an meiner Seite habe, der sich dafür interessiert, wie es mir geht, der ein sicheres Gefühl dafür hat, wie die Geburt verläuft. Dieses Argument von Kaffeekanne, sie und das Kind wären bei einer Hausgeburt (sicher) gestorben, zählt für mich nicht, denn der wahrscheinlichere Fall ist, daß die Hebamme vorher abgebrochen hätte. Ich hatte eine Hausgeburt, klar, oder?

@erika521 Wenn das Risiko so groß und unkalkulierbar wäre, dann dürfte ich als Hausgeburtshebamme nach 17 Jahren wohl im Knast sitzen oder? Eine Geburt ist ein gesunder Lebensprozess wie die Zeugung auch. Die meisten Kliniker glauben dass nichts tun sprich, keinerlei Manipulation gefährlich ist, ich habe gelernt, wenn ich meine Hände still halte, die Geburt in Ruhe laufen lasse ist die Wahrscheinlichkeit von fehlerhaftem tun gering. Gefahr bringt das vorschnelle handeln nicht das abwarten. LG

und beim 2. Baby gehts auch wieder ins Geburtshaus mein \"2. zu Hause\" in dem man ein Baby auf eine unbeschreibliche Art und weise zur Welt bringen kann.

Ich finde Hausgeburten eine prima Sache. Als ioch schwanger war habe ich auch drüber nachgedacht. Da ich aber in einem Mietshaus wohne und die Wände sehr dünn sind habe ich mich dann für das Geburtshaus entschiden. Weil die Atmosphäre dort eben wie zu hause ist. In vielen vorgesprächen habe ich die Hebammen kennengelernt und wurde ganz genau aufgeklärt in welche fällen sie sofort mit der " Hausgeburt" aufhören und mit mir ins 3 Minuten entfernte Krankenhaus fahren würden. Ich habe von anfang an sehr großes Vertrauen in meine Hebammen gehabt und die Geburt ist prima verlaufen. Ich kann diese Art von Entbindung sehr empfeheln. Im Krankenhaus läuft das nicht so ab. Die Hebammen im Krankenhaus sieht man meist nur zur Geburt und dann sind sie auch schon wieder verschwunden. Meine haben sie um mich gekümmert, mit mir am nächsten morgen am Bett gefrühstückt, mein Baby liebevoll angezogen als es nach hause ging, und die kleine sogar bis ans Auto getragen. Das verhältnis war super gut.

Ich finde dieser Beitrag ist nicht unbedingt neutral geschrieben. Und ich stimme Matilda voll zu. Auch ich kann aus Erfahrung berichten und habe den Vergleich, denn meine erste Geburt war im Krankenhaus - ich habe über 20Stunden gebraucht. Meinen Mann hat man sogar nach Haus geschickt, die erste Hebamme hatte bei mir einen Gebärmutterriß riskiert, nur weil sie unbedingt das Kind in Ihrer Schicht auf die bringen wollte. Sie pumpten mich zu. Also alles in Allem war es ein Alptraum. Meine zweite Geburt sollte mit einer Beleghebamme in der Klinik stattfinden, doch meine Empfindungen und Schmerzen waren sehr erträglich (ich hatte das schlimmer in Erinnerung) und so dachte ich an Vorwehen. Als meine Hebamme dann kam, platzte erst die Fruchtblase im Schlafzimmer und dann stellte Sie fest das der Muttermund schon 9cm groß ist. Sie beschloß die Geburt gleich im Schlafzimmer zu machen und es dauerte keine 20min. da war mein kleiner Sohn da. Ganz ohne Stress und Medi´s. ES WAR SUPERSCHÖN !!!

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass für mich eine Hausgeburt NIE in Frage käme. Bei der Geburt von meinem ersten Kind hatten wir beide gute Chancen drauf zu gehen. Die Geburt zog sich endlos hin, ich war mit meine Kräften am Ende. Schließlich kam der Zwerg endlich. Er hatte die Nabelschnur 2x um den Hals, und da diese sehr kurz war, hätte er sich beinahe erdrosselt. Innerhalb von SEKUNDEN war ein Kinderarzt im Kreissaal und hat den Kleinen versorgt. Bei mir hatte sich die Plazenta nicht vollständig gelöst und ich hörte das Bluten nicht mehr auf. Und obwohl das Narkose-Team schnell zur Stelle war, habe ich doch sehr viel Blut verloren. Beinahe hätte ich noch eine Transplantation bekommen müssen. Hätte ich erst noch in die Klinik gebracht werden müssen, wäre es wahrscheinlich schief gegangen. Es muss jede selber wissen, ob sie zu Hause entbindet oder nicht. Aber die Geburt ist bis heute ein lebensgefährlicher Vorgang für Mutter und Kind!
Ich kann mich matilda nur anschließen. Meine erste Entbindung fand im Krankenhaus statt, weil meine Schwiegereltern ein riesen Theater gemacht haben und es war keine besonders schöne Geburt. Meinen zweiten Sohn und die Zwillinge habe ich zu Hause entbunden. Ich kannte meine Hebamme schon von meinem ersten Sohn und wir hatten ein super Verhältnis zueinander. Ich denke, dass Hausgeburten viel besser vorbereitet werden und man sich mit dem Thema Geburt viel intensiver auseinandersetzt als wenn man ins Krankenhaus geht und denkt, die Ärzte machen das schon. Aber es ist ja meine Geburt und ich denke, wenn alles gut geht und der Frauenarzt und die Hebamme keine Komplikationen vorhersehen können, warum nicht? Nach wie vor ist eine Geburt ein natürliches Ereignis und keine Krankheit, im normalfall jedenfalls. Wenn alles ok ist werde ich dieses Baby auch zu Hause bekommen und ich habe sogar einen Frauenarzt, der mich dabei unterstützt. Seine Frau ist nämlich auch Hebamme und macht Hausgeburten

eburt sehr hilfreich ist. wer mehr über meine persönlichen erfahrungen wissen will - ich erzähl sie gern.....zumindest über die 4 geburten zu hause! meine erste im krankenhaus war nicht schön. alles liebe und überlegt gut was für euch selbst uin eurer situation das richtige ist und macht nicht nur sachen, weil alle es so machen. jede geburt ist einzigartig und ihr könnt sie nicht wiederholen-ich wünsche euch, das es ein schönes erlebnis wird , an das ihr euer ganzes leben mit freude zurückdenkt.

nennen, die dir von ihren erlebnissen berichten können (aus erster hand also und kein Getratsche!) den nächsten absatz find ich gut! dann heisst es : Es muss eben wie bei allen„nichtklinischen“ Geburten das Restrisiko bedacht werden. ich find das einseitig, den auch bei klinikgeburten gibt es ein restrisiko!!!!!! davon wird nie geredet!!!! Zu den chemischen schmerzmitteln gibt es verschiedene ansichten. meine ist, dass erstens im krankenhaus eine überversorgung stattfindet und manche frauen um ihr geburtserlebnis gebracht werden, weil auf ängste und schmerzen nicht empatisch und beruhigend, sondern mit schmerzmitteln reagiert wird und andererseits kennen die Hebammen die hausgeburten machen sehr viele gut funktionierende tricks um schmerzen erträglich zu machen. Weiters finde ich es sinnvoll die hebamme schon früh in der schwamgerschaft zum ersten mal zu kontaktieren. erstens muss die Chemie zwischen dir und ihr passen und so hast du noch genug zeit eventuell noch eine andere zu suchen und dann lernt ihr euch besser kennen und könnt vertrauen aufbauen, was bei einer hausg

LIebe Leute! Ich finde manche formulierungen in diesem Beitrag nicht gut gewählt. Zweifel die man mit der Hebamme abklären kann beziehen sich nicht ausschlieslich auf die medizinisch technische versorgung sondern vor allem um emotionale zweifel und ängste und die "weiblichere" seite der leider immer mehr technisierten Geburt. Ich finde ein "ausführliches gespräch mit dem Frauenarzt (oder Frauenärztin) nicht förderlich, da die meisten unserer niedergelassenen Frauenärzt wie gesagt in der Geburt vorrangig einen medizinisch technischen ablauf sehen und nicht zuletzt aus versicherungsrechtlichen gründen eher von einer Hausgeburt abraten zumindest aber in den meisten Fällen zumindest eine ablehnende Stimmung vermitteln. ich denke es reicht eine kurze Frage an den Arzt ob eine Risikosschwangerschaft besteht und es deshalb rechtlich nicht erlaubt wäre eine Hausgeburt zu machen. alle anderen fragen AUCH die medizinischen kann man mit der hebamme klären und sie kan dir sicher auch eine oder einige mütter
Nein ich würde nicht zu Hause entbinden wollen da das Risiko doch viel zu hoch ist,denn es kann ganz schnell zu Komplikationen kommen die vorher nicht vorraus sehbar sind. Man weiß nicht wie sich eine Geburt entwickelt und verläuft und da ist es meiner Meinung nach wohl in einer Klinik wo sofort ein Arzt zur Stelle ist ( sollte es zu Komplikationen kommen,)denn die Sicherheit für Mutter und Kind ist doch in jedem Falle OBERSTES GEBOT Das ist meine Meinung
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