Die wichtigsten Regeln einer Fastenkur

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Zitrone beugt fastenbedingter Übersäurung vor
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Zitrone beugt fastenbedingter Übersäurung vor

Fasten heißt, nicht einfach von heute auf morgen nichts mehr zu essen. Auch während der Fastenzeit sollte der Körper täglich mit einem Minimum an Kalorien, Mineralstoffen, Elektrolyte und Eiweiß versorgt werden. Nur so können mögliche Nebenwirkungen des Fastens eingeschränkt werden. Auch ein langsamer Einstieg und Ausklang der Fastenzeit sowie tägliche Bewegung spielen eine wichtige Rolle. Nur so kann der Körper tatsächlich von der Fastenzeit profitieren.

1. Nur gesunde Menschen dürfen Fasten!

Gesundheit ist die wichtigste Voraussetzung, um selbstständig eine Fastenkur durchzuführen. Nur gesunde Menschen können ohne ärztliche Aufsicht 5 bis 7 Tage eine Fastenkur durchführen, ohne dabei ein Risiko einzugehen.

 

2. Langsamer Einstieg in die Fastenzeit und langsamer Übergang zur alltäglichen Kost!

Mit einem langsamen Einstieg in die Fastenzeit (3 bis 4 Tage leichte Kost mit viel Obst und Gemüse) wird dem Körper der Nahrungsverzicht leichter fallen und die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen. Ein langsamer Übergang zur üblichen Kost (1 Woche Kostaufbau mit kleinen Portionen und leichten Gerichten) in genauso wichtig. Denn nur so kann ein plötzlicher Gewichtsanstieg nach der Fastenkur verhindert werden. Fasten sollte auch immer als Chance für eine Ernährungsumstellung auf gesündere Nahrungsmittel gesehen werden.

                                                        

3. Null-Diät gibt’s nicht – ein Minimum an Kalorien muss aufgenommen werden!

Auch während der Fastenzeit sollten etwa 300 Kilokalorien (kcal) pro Tag aufgenommen werden. Zum Beispiel in Form von Säften, Suppen, Getreide oder Honig. Dadurch werden die Nebenwirkungen minimiert und der Körper ist weniger Stress ausgesetzt. Bis zu einer Aufnahme von 500 kcal pro Tag hat die Fastenkur eine reinigende und körperentlastende Wirkung. Von totalem Fasten ist generell anzuraten. Ohne ärztliche Betreuung und therapeutischen Hintergrund schadet totales Fasten dem Körper mehr, als es hilft.

 

4. Mineralstoffe und Elektrolyte sind ein Muss bei jeder Fastenkur!

Die ausreichende Mineralstoff- und Elektrolytaufnahme über Suppen, Säfte, Frischpflanzensaft, Getreide oder Mineralsstoffpräparate ist während der Fastenzeit für die Gesundheit sehr wichtig. Mineralstoffe und Elektrolyte regeln nicht nur den Wasserhaushalt und die Nierenausscheidungen, sie sind auch für ein gesundes Herz von großer Bedeutung. Bei zu geringer Aufnahme kann es zu Kopfschmerzen, Schwindel, erhöhtem Kälteempfinden, Wassereinlagerungen oder trockener Haut kommen.

 

5. Tägliche Eiweißaufnahme in Form von Milchprodukten, Molke, Getreideprodukten, Säfte oder eiweißhältigen Pulver!

Bei jeder Fastenkur sollte ein Minimum an Eiweiß zugeführt werden. Der Körper kann ohne Eiweiß nicht leben. Wenn von außen keines zugeführt wird, holt er es sich aus dem Muskelgewebe. Massiver Eiweißmangel während der Fastenzeit kann zu Haarausfall, Wassereinlagerungen oder Nierenbeschwerden führen.

 

6. Jeden Tag etwa 2,5 bis 3 Liter Wasser, Säfte, ungesüßten Tee oder Gemüsebrühe trinken.

Nur mit ausreichend Wasser können Abbauprodukte des Stoffwechsels ausgeschieden werden. Ein Wassermangel während der Fastenkur kann zu Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Verstopfung oder trockener Haut führen.

 

7. Die Darmentleerung anregen mit natürlichen Mitteln!

Damit Endprodukte des Stoffwechsels ausgeschieden werden können, ist eine regelmäßige Darmentleerung wichtig. Da bei geringer Nahrungszufuhr die Darmbewegung beinahe zum Erliegen kommt, muss diese aktiviert werden. Natürliche Abführmittel wie Sauerkraut- oder Pflaumensaft, Flohsamen und Brottrunk sind apothekenpflichtigen Abführmitteln vorzuziehen. Der Einlauf ist eine übliche und gut verträgliche Methode, um den Darm zu reinigen.

 

8. Täglich bis zu 30 Minuten Bewegung!

Fasten heißt, der Darm darf ruhen, aber nicht der gesamte Körper. Um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen, die Ausscheidung anzuregen und vor allem den Abbau der Muskeln einzuschränken, ist tägliche Bewegung sehr wichtig.  

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