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Babysitter



Babysitter und Kind
Gut betreut.
Besonders Schülerinnen und Studentinnen verdienen sich gerne nebenbei Geld beim Babysitten. Eine Tätigkeit, bei der sie im Haushalt der Eltern stundenweise auf deren Kinder aufpassen. Neben gemeinsamen Spielen begleiten die Babysitter die Kinder oft zu Freizeitaktivitäten, bereiten Mahlzeiten zu und bringen die lieben Kleinen abends ins Bett.

Babysitting kann aber auch die Pflege kranker oder behinderter Kinder bedeuten. Eine besondere pädagogische Ausbildung ist in der Regel nicht gegeben oder erforderlich. Daher ist es ratsam, bei einem größeren Betreuungsumfang eine andere Form der Betreuung zu wählen, eine Tagesmutter zum Beispiel. Es sei denn, es handelt sich bei dem Babysitter um ausgebildete Kindergärtner oder Pädagogen, die gegebenenfalls einer Zusatzbeschäftigung nachgehen.

Steht endlich einmal wieder einer der meistens doch immer viel zu kurz kommenden romantischen Abende von Mami und Papi an, stellt sich auch schon wieder die logische Frage: Wohin mit meinem Kind?

Glücklich schätzen können sich hier Eltern, deren Babysitter gleich um die Ecke wohnt und an betreffendem Abend auch Zeit hat. Wenn man sich kennt und die Dienste des Babysitters schon öfter in Anspruch genommen hat, sind die Übergänge zwischen „Kind gut versorgt wissen“ und „den Abend entspannt genießen können“ fließend. Das Kind kennt und mag den Babysitter, fühlt sich wohl und die Eltern können auch einmal in aller Ruhe an sich denken.

Was mache ich aber, wenn der letzte Babysitter sich als echter Reinfall entpuppt hat, bzw. ich noch gar keinen habe? Erste Anlaufstelle für die Suche können Schwarze Bretter, Zeitungsanzeigen oder Freunde und Bekannte sein, die Empfehlungen aussprechen. Das größte und erste TÜV-geprüfte Internetportal zum Thema Kinderbetreuung ist die Seite www.betreut.de, wo Eltern aus einem großen Pool an Kinderbetreuern einen Babysitter oder eine Tagesmutter finden können. Da das Gehalt eines Babysitters keinen rechtlichen Regularien unterliegt, hängt es von verschiedenen Faktoren wie Einkommen und Großzügigkeit der Eltern, Alter und Kompetenz des Babysitters, Umfang der Betreuung sowie Anzahl der Kinder ab. Im Schnitt zahlt man bei Schülern vier bis sechs Euro pro Stunde und bei erwachsenen Babysittern zwischen acht und zwölf Euro Stundenlohn. Da es kein Mindestalter oder übergreifende Qualifikationen gibt, kann in der Regel jeder als Babysitter arbeiten.

Ein paar Voraussetzungen wie Spaß und Freude am Umgang mit Kindern, Einfühlungsvermögen, Geduld und zeitliche Flexibilität sollten dennoch gegeben sein. Entscheidend für eine gute Beziehung zwischen Familie und Babysitter ist die gegenseitige Chemie, vor allem auch zwischen Betreuer und Kind. Auch wenn man nicht erwarten kann, dass sofort beim ersten Treffen Vertrauen und Harmonie herrscht, sollte nach einer gewissen Eingewöhnungszeit eine Annäherung erfolgt sein.

Um beruhigt in die kinderfreie Zeit starten zu können, ist es daher nie verkehrt, Informationen über den Babysitter in spe einzuholen. Vor dem ersten Einsatz sollten Eltern sich ein genaues Bild vom Hüter ihrer Kinder machen und ausloten, ob Vertrauen vorhanden ist. Hier hilft es natürlich enorm, sich Zeugnisse oder Referenzen zeigen zu lassen. Auch ein Anruf bei einer anderen Familie, bei der der Babysitter bereits gearbeitet hat, kann dazu beitragen, Zweifel zu zerstreuen. Ist diese Hürde genommen, sollten Mami und Papi den Babysitter mit dem Kind vertraut machen, bzw. ihn oder sie vorstellen. Um etwaige Missverständnisse gleich im Vorfeld aus dem Weg zu räumen, sollte vor dem ersten Arbeiten alles Vertragliche (Gehalt, Erwartungen der Eltern, Betreuungsumfang etc.) geklärt sein. Ratsam ist es auch, sich die Nummer des Babysitters oder deren Eltern zu notieren, bzw. den Babysitter mit den eigenen Kontaktdaten für Notfälle und Fragen auszustatten. Auch empfiehlt es sich zu klären, ob die eigene Privathaftpflichtversicherung Babysitting abdeckt. Ist dem nicht so, kann man für wenig Geld den Babysitter bei der Berufsgenossenschaft versichern.

Noch ein kleiner Tipp: Es ist immer gut die Nummern mehrerer Babysitter zu haben. Fällt ein Babysitter beispielsweise krankheitsbedingt aus, hat man Ersatz parat und kann auch mal ganz spontan die Zweisamkeit genießen oder einen Termin wahrnehmen.

[AKH]




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