Chronische Bronchitis

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Chronische Bronchitis
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Chronische Bronchitis

Die chronische Bronchitis, die fälschlicherweise oft als Raucherhusten bezeichnet wird, trifft zwar in den meisten Fällen die Raucher selbst, doch auch Passivraucher und Menschen, die gar nicht mit Tabakrauch in Kontakt kommen, können an einer chronischen Bronchitis erkranken. Dazu gehören beispielsweise wehrlose Kinder, die dem Tabakrauch ihrer Eltern oder anderen Luftverschmutzungen schutzlos ausgesetzt sind.


Die verschiedenen Arten der Bronchitis

Grundsätzlich unterscheiden Mediziner zwischen einer akuten und chronischen Bronchitis. Eine chronische Bronchitis liegt vor, wenn die Bronchien dauerhaft entzündet sind. Die Symptome treten also in zwei aufeinanderfolgenden Jahren mindestens drei Monate lang pro Jahr durchgehend auf. Die chronische Bronchitis wird zudem noch einmal in
  • chronisch-katarrhalische-Bronchitis
  • die chronisch-schleimig-eitrige-Bronchitis
  • chronisch-atrophische Bronchitis
unterteilt.


Den Ursachen auf der Spur

Für eine chronische Bronchitis kommen vielerlei Ursachen infrage. Bei Kindern können diese
  • Allergien
  • Herzfehler
  • Fehlbildungen der Atemwege
  • Infektionen
  • passives Tabakrauchen
  • das Einatmen von Feinstaub und Autoabgasen
  • andere Umweltgifte, von denen bestimmte Dämpfe ausgehen
  • extreme Hitze
  • eine hohe Staubbelastung in der Wohnung
können die Ursachen für eine chronische Bronchitis bei Kindern sein. Seltener gelten erblich bedingte Faktoren als Ursache.

All diese genannten Faktoren bewirken meist, dass die feinen Flimmerhärchen auf der Bronchialschleimhaut zerstört werden. Die Flimmerhärchen transportieren üblicherweise Schleim und damit verbundene schädliche Stoffe aus dem Körper ab.


Typische Symptome und Krankheitsverlauf

Aus der gestörten Reinigungsfunktion der Flimmerhärchen folgt, dass sich die Schleimstoffe in der Lunge ansammeln. Besonders nachts - in liegender Position - beim Schlafen sammelt sich Schleim an, der am darauffolgenden Morgen abgehustet werden will. Das (schmerzhafte) Husten und der Schleimauswurf sind zwei der Symptome der chronischen Bronchitis. Des Weiteren typische Symptome sind auch
  • Luftnot
  • Brustschmerzen
  • eine pfeifende

Die Erkrankung beginnt meist schleichend. Schlimmstenfalls kann die chronische Bronchitis in eine Lungenerkrankung, eine sogenannte COPD (chronic obstructive pulmonary disease), übergehen. Diese zeichnet sich durch eine Entstehung von Lungenbläschen aus, wodurch sich die Lunge aufblähen kann, ein erhöhter Blutdruck entsteht und das Herz negativ beeinflusst werden kann. Anfangs wird die chronische Bronchitis häufig mit einer normalen Erkältung verwechselt. Daher ist es wichtig - besonders bei Kindern -, frühzeitig einen Arzt zu konsultieren.


Diagnoseverfahren und schulmedizinische Behandlungsmethoden

Bereits bei normalen Erkältungssymptomen sollten Eltern einen Arzt aufsuchen. Dieser wird das Kind und die Eltern zuerst ausfragen. Anschließend wird das Kind abgehorcht und der Brustkorb wird abgeklopft. Normalerweise wird auch ein Lungenfunktionstest durchgeführt und der Brustkorb wird geröntgt.

Seltener wird eine Blutgasanalyse, wobei der Sauerstoffgehalt des Blutes gemessen wird, realisiert.

Wird schließlich eine chronische Bronchitis diagnostiziert, so ist es wichtig, schnell zu handeln, denn je weiter die Erkrankung fortschreitet, desto geringer fallen die Heilungschancen aus. Der Arzt wird in den meisten Fällen nicht viel tun können.

Die Behandlung liegt vielmehr bei den Eltern und dem erkrankten Kind. Tabakrauch sollte in der Umgebung des Kindes strikt vermieden werden, genauso wie andere giftige Gase und Dämpfe. Zusätzlich empfiehlt der Arzt meistens, spezielle Atemgymnastiken und leichten Ausdauersport durchzuführen. Auch Medikamente können verabreicht werden. Zu diesen zählen bronchialerweiternde sowie schleimlösende Medikamente als auch Antibiotika.


Zusätzliche Behandlungsmethoden bei einer chronischen Bronchitis

Eltern sollten bei einer Erkrankung ihres Kindes vorerst darauf achten, dass sich der Schleim in den Bronchien lösen kann. Dazu ist es empfehlenswert, viel zu trinken. Besonders warme Tees mit Spitzwegerich, Fenchel, Kamille oder Huflattich können schleimlösend und schmerzlindernd wirken. Auch Zwiebelsaft kann helfen.

Des Weiteren können Brustwickel, ein Kuraufenthalt am Meer, Inhalationen von ätherischen Ölen (Minzöl, Anisöl, Thymianöl, Fichtennadelöl), das Verräuchern von Kampfer, eine vitaminreiche Ernährung die Behandlung unterstützen.

Zuletzt ist es empfehlenswert auch einmal auf homöopathische Mittel zurückzugreifen. Schüssler Salze, wie Natrium sulfuricum, Kalium sulfuricum und Kalium chloratum versprechen Linderung. Ebenso kann Silicea und Hepar sulphur C5 gegeben werden.


Ist es möglich Bronchitis vorzubeugen?

Es ist definitiv möglich, eine chronische Bronchitis bei Kindern vorzubeugen. Grundsätzlich sollten Eltern auf folgende Punkte achten:
  • keine trockene Heizungsluft in den Wohnräumen, ggf. Raumbefeuchter aufstellen
  • nicht in der Gegenwart des Kindes rauchen
  • nicht in Regionen mit starken Luftverschmutzungen (Großstädte, Industriegebiete) wohnen

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