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Chinesischer Empfängniskalender - Mädchen oder Junge?

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Was wird es - ein Mädchen oder Junge?

Mit dem chinesischen Geburts- oder Empfängniskalender soll das Geschlecht des gewünschten Kindes vorherbestimmt werden können.

Wie funktioniert der chinesische Empfängniskalender?

Bereits im 13. Jahrhundert wurde der chinesische Empfängniskalender von einem Wissenschaftler eingeführt. Anhand des Alters der werdenden Mutter zum Augenblick der Zeugung in Verbindung mit dem Monat der Empfängnis kann das Geschlecht des Kindes prädestiniert werden. Dazu sollte aber gewusst werden, dass das Alter der Frau sich nach dem Mondkalender richtet. So muss zu dem tatsächlichen Alter noch ein Zeitraum von 9 Monaten zugefügt werden. Diese Methode trifft mit 99%iger Wahrscheinlichkeit zu. Nordamerikanische Studien haben zumindest eine Zuverlässigkeit von 85 % ergeben.

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Wie sicher ist dieser Geburtskalender?

Modernste wissenschaftliche Studien ergaben, dass eine Vorherbestimmung des Geschlechts ohne genetische Anwendung nicht zuverlässig sein kann. Es gibt jedoch viele Beobachtungen, die eine Geschlechtsbestimmung vorhersagen können. Kalorienarme Ernährung der Mutter vor der Zeugung zum Beispiel soll mehr Mädchen hervorbringen. Jungen werden häufiger im Frühjahr gezeugt (Anfälligkeit der Spermien bei Grippeviren im Winter). Diese Studien bewegen sich aber im einstelligen Prozentbereich und sind deshalb nicht als relevant anzusehen. So kann es dann doch schon sein, dass die alten Chinesen mehr Einblick in die Naturgewalten hatten und somit diese geschlechtsspezifische Vorherbestimmung nicht ganz von der Hand zu weisen ist.

Eine 100% sichere Methode ist dieser chinesische Empfängniskalender nicht, jedoch wird mit einer großen Wahrscheinlichkeit das Geschlecht des Kindes vorherbestimmbar. Letztendlich kann ab der 14. Schwangerschaftswoche das Geschlecht im Mutterleib vom Arzt erkannt und mitgeteilt werden, aber auch dort kann es, je nach Lage des Kindes, nicht zu 100 % Gewissheit geben. So ist der chinesische Geburtskalender, der sich nach dem Alter der Mutter, Monat der Empfängnis und dem Stand der Planeten richtet, doch erheblich zuverlässiger. Die alten Chinesen haben diese Berechnungen schließlich über Jahrzehnte hinweg aus astrologischen und statistischen Daten zusammengetragen.


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