Brust in der Schwangerschaft

brust-in-der-schwangerschaft
Auch die Brüste verändern sich
0
0
0
0
Auch die Brüste verändern sich

Die Schwangerschaft bringt große Veränderungen für den Körper der werdenden Mutter mit sich. Auch die Brüste sind davon betroffen - sie wachsen an und beginnen, Vormilch zu produzieren um das Baby zu ernähren.

Bereits kurze Zeit nach der Befruchtung verändern sich die Brüste. Sie werden empfindlicher, ein Spannungsgefühl oder Ziehen ist zu spüren, was durchaus schmerzhaft sein kann. Dabei färben sich die Brustwarzenvorhöfe dunkler und durch die erhöhte Durchblutung der Brust fühlt sie sich warm an. Frauen, die Veränderungen ihres Körpers gut spüren, können dies als erste Anzeichen einer Schwangerschaft erkennen.

Hinweis: Mehr zum Thema erfährst Du hier » 10 erste Anzeichen einer Schwangerschaft.

Das zweite Trimester

Ab dem zweiten Trimester beginnt der Busen deutlich zu wachsen. Die Brustdrüsen müssen auf ihre spätere Aufgabe, das Stillen, vorbereitet werden und vermehren sich. Dafür zuständig sind die Hormone Humanes Plazentalactogen (HPL), das in der Plazenta gebildet wird, und Prolactin, welche die Brustdrüsen anregen, Milch zu produzieren. Beide haben einen sogenannten bedingt diabetogenen Effekt, das heißt, dass es dadurch zu einem Schwangerschaftsdiabetis kommen kann. Während der Schwangerschaft wird jede Brust um ca. 400 Gramm schwerer. Viele werdende Mamis tragen deshalb kurz vor der Geburt einen BH, der ein paar Nummern größer ist als vor der Schwangerschaft.

Hinweis: Dazu passend ist auch unser Artikel zum Thema "Still-BH".

Die erste Milch

Bei der, ab etwa dem 5. Schwangerschaftsmonat gebildeten, Milch handelt es sich nicht um die fertige Muttermilch, sondern um die sogenannte Vormilch. Diese dient dazu, das Neugeborene in den ersten Tagen nach der Geburt zu ernähren, bis der Milcheinschuss erfolgt und die reife Muttermilch fließt.

Hinweis: mehr zum Thema "Vormilch", auch Kolostrum genannt, kannst Du in unserem Artikel Kolostrum – Die erste Impfung für das Baby nachlesen.

Schon während der Schwangerschaft können einige Tropfen oder auch mehr Milch austreten. Um den Brustwarzenvorhof bilden sich kleine sogenannte Montegomerische Drüsen, die bestimmte Öle ausscheiden, um die Brustwarze geschmeidig und widerstandsfähig zu machen. Zu starkes Reiben der Brustwarzen gegen Ende der Schwangerschaft ist dafür bekannt, Wehen auslösen zu können (was noch alles wehenfördernd wirkt erfährst Du hier » Was wirkt wehenfördernd?).

Tipps für die Pflege

Nicht nur am Bauch, auch am Busen können Schwangerschaftsstreifen auftreten. Vorbeugend hilft hier das Einmassieren eines Öls oder einer Creme. Dabei die Brustwarzen aussparen, da sie sonst zu weich werden. Ein gut sitzender und stützender BH ist sehr wichtig, damit das Bindegewebe nicht noch mehr strapaziert wird.

Vorbereitung der Brustwarzen aufs Stillen hilft eine Massage mit einem Waschlappen oder rauhen Handtuch. Das hilft dabei, sie abzuhärten. Sind sie sehr trocken und ist die Haut rissig, schafft ein paar Tropfen Johanniskrautöl Abhilfe. Bei Hohl- oder Flachwarzen sollte früh anfangen werden, sie zum Beispiel mit einem Brustwarzenformer optimal aufs Stillen vorzubereiten.


[LL]

Dein Kommentar

noch 1000 Zeichen.

1 Kommentar

1

Hallp liebe mamas Ich habe ein Anliegen Ich habe gelesen das meine Brust in der Schwangerschaft noch mehr wachsen tut und dabei ist meine Brust schon sehr groß und bin gerade mal Mitte 11. Woche. Nun habe ich Angst da ich schon ne schiefe Wirbelsäule habe das ich dann große Schmerzen habe wenn meine Brust noch mehr wachsen tut. Was kann ich tun das sie gut gestützt wird und mein rücken dadurch dann nicht ganz zu Schmerzen tut wärend der Schwangerschaft??

von NancyLukas am 22. 05. 2017


quelle
uploading