Braxton-Hicks-Kontraktionen sind ungefährlich
Mit Braxton-Hicks-Kontraktionen sind Vorwehen gemeint, die nach einem englischen Arzt benannt wurden und meist in der Mitte der Schwangerschaft auftreten. Sie dienen zur Reifung der Gebärmutter. Dabei spannen sich die Muskeln der Gebärmutter alle 30 bis 60 Sekunden an und der Bauch kann dabei sehr hart werden. Die Kontraktionen können mehrmals am Tag für mehrere Stunden auftreten. Die Wehen werden meist auch als „wilde Wehen“ oder „schmerzlose Kontraktionen“ bezeichnet, die als „Training“ der Gebärmutter aufzufassen sind, um sich auf die Geburtswehen vorzubereiten.
Die Vorwehen treten meist plötzlich und unregelmäßig auf und viele Frauen, besonders Erstgebärende, sind schnell verunsichert und suchen sofort einen Arzt auf, weil sie denken die Geburt hat begonnen. Dabei gibt es ein paar Anhaltspunkte, wie Sie Vorwehen von echten Wehen unterscheiden können:
- Die meisten Frauen können während einer echten Wehe nicht sprechen
- In einem warmen Bad verschwinden die Vorwehen häufig im Gegensatz zu echten Wehen
- Werden die Wehen regelmäßiger und auch stärker handelt es sich um echte Wehen
Wichtig ist, dass die Vorwehen nicht geburtsfördernd sind und auch nicht den Muttermundm verändern.
Experten empfehlen, diese Wehen mit Atemübungen zu kombinieren, die im Geburtsvorbereitungskurs oder zu Hause gelernt wurden.