Braxton-Hicks-Kontraktionen (Vorwehen)

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Braxton-Hicks-Kontraktionen sind ungefährlich
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Braxton-Hicks-Kontraktionen sind ungefährlich

Mit Braxton-Hicks-Kontraktionen sind Vorwehen gemeint, die nach einem englischen Arzt benannt wurden und zunehmend ab dem zweiten Schwangerschaftsmonat auftreten.

Benannt nach dem, auf dem Gebiet der Geburtshilfe spezialisierten, britischen Arzt John Braxton Hicks (1823–1897), dienen die Kontraktionen zur Reifung der Gebärmutter.

Sinn und Zweck der Vorwehen

Dabei spannen sich die Muskeln der Gebärmutter alle 30 bis 60 Sekunden an und der Bauch kann dabei sehr hart werden. Die Kontraktionen können mehrmals am Tag für mehrere Stunden auftreten. Diese Art von Wehen werden meist auch als "wilde Wehen" oder "schmerzlose Kontraktionen" bezeichnet, und sind als Training der Gebärmutter aufzufassen, womit sich diese auf die Geburtswehen vorbereiten kann. Sie sind im allgemeinen schmerzfreier als richtige Wehen.

Insbesondere nach der zwölften Schwangerschaftswoche, wenn der Fötus anfängt zu wachsen, ist auch die mitwachsende Gebärmutter spürbar.

Vorwehen gegen Ende der Schwangerschaft können verunsichern

Insbesondere in den letzten Wochen vor der Geburt ist es für viele Frauen oft schwierig, zu unterscheiden, um welche Sorte von Wehen es sich handelt.

Vorwehen treten meist plötzlich und unregelmäßig auf und viele Frauen, besonders Erstgebärende, sind schnell verunsichert und suchen sofort einen Arzt auf, weil sie denken die Geburt hat begonnen. Dabei gibt es ein paar Anhaltspunkte, wie ihr Vorwehen von echten Wehen unterscheiden könnt.

Vorwehen oder echte Wehen?

Folgende Merkmale helfen Dir "Braxton-Hicks-Kontraktionen" zu erkennen:
  • Die meisten Frauen können während einer echten Wehe nicht sprechen.
  • In einem warmen Bad verschwinden die Vorwehen häufig im Gegensatz zu echten Wehen.
  • Eine große Tasse lauwarmes Wasser oder Tee, um ein eventuell vorhandenes Flüssigkeitsdefizit auszugleichen, kann die Verhärtung des Bauches beenden.
  • Werden die Wehen regelmäßiger und auch stärker handelt es sich um echte Wehen.

    In der Regel dauern echte Wehen, die zur Geburt des Kindes führen, deutlich länger, sie kommen ausserdem regelmässiger und führen zu einer Öffnung des Muttermundes sowie eine Verkürzung der Zervix.

Wichtig zu wissen ist, dass Vorwehen nicht geburtsfördernd sind und auch nicht den Muttermund verändern.

Experten empfehlen, diese Wehen mit Atemübungen zu kombinieren, die im Geburtsvorbereitungskurs oder zu Hause gelernt wurden.

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