Dreimonatskoliken: Blähungen und Bauchschmerzen beim Baby

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Blähungen und Bauchkrämpfe beim Baby
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Blähungen und Bauchkrämpfe beim Baby

Das Kind weint tagsüber viele Stunden lang und das mehrmals die Woche, oder vielleicht sogar immer, wenn es wach ist.

Symptome bei Dreimonatskoliken

Das Baby streckt die Beine, zieht sie wieder ein und hat sichtlich Schmerzen. Nach einem Schreianfall kommen endlich die Winde raus, doch dann geht es wieder von Vorne los. Beobachten wir dieses Verhalten bei unserem Baby, können wir davon ausgehen, dass es unter den Dreimonatskoliken leidet.

Dreimonatskoliken - ab wann?

Die Dreimonatskoliken fangen typischerweise erst einige Wochen nach der Geburt an, sie können aber auch von der Geburt an bestehen. Unter Dreimonatskoliken leiden ca. 10 bis 20 Prozent der Babys.

Dreimonatskoliken - wie lange?

Wie der Name schon sagt, dauern die Dreimonatskoliken in etwa drei Monate lang. Sie hören in der Regel nach den ersten 12 Lebenswochen, bzw. im vierten oder fünften Lebensmonat schlagartig auf. Das Risiko, dass die Koliken länger bestehen, ist gering. Bei etwa zwei bis vier Prozent der Kinder bleibt das Problem bis zum sechsten Monat bestehen.

Tipp: Tipps und Mittel gegen Dreimonatskoliken kannst du in unserem Artikel "Bähungen und Bauchschmerzen beim Baby" nachlesen.

Ursachen für Dreimonatskoliken

Was die genauen Ursachen von den Koliken sind, ist bis heute unklar. Es sind womöglich mehrere Faktoren, die eine Rolle spielen könnten. Da diese aber eigentlich bei jedem Baby bestehen, die Koliken dagegen nicht, kann man davon ausgehen, dass keiner von diesen Faktoren eine vollständige Erklärung für die Ursachen der Dreimonatskoliken sein kann. Zu den Faktoren zählen unter anderem:
  • Unreife des Verdauungssystems
    Während das Herz, die Lunge und andere Organe bei der Geburt schon sehr ausgereift sind, trifft dies auf den Verdauungstrakt nicht zu. Das Verdauungssystem eines Säuglings ist in den ersten Lebensmonaten relativ unreif. Die Koliken hören ungefähr zu dem Zeitpunkt auf, an dem das Verdauungssystem reifer wird.
  • Die Luftblasen
    Babys trinken die Milch mit einer Mundbewegung, die der Art ähnelt, mit der man Kühe melkt. Wenn man beim Kühe melken zuschaut, sieht man, dass die Milch schäumt. Zu der vom Baby durch hastiges Trinken verschluckten Luftmenge kommt also der Milchschaum hinzu, der durch das Saugen entsteht. Dieser ist ähnlich wie Cappucino-Schaum: Er besteht aus kleinen Luftbläschen und bleibt lange stehen. Erst wenn die kleinen Luftbläschen in eine grössere Luftblase umgewandelt werden, kann diese Luft entweichen. Nach diesem Prinzip arbeiten die sogenannten Entschäumer wie Lefax oder sab-Simplex.
  • Die Milchnahrung
    Alle Babys trinken in ihren ersten Lebensmonaten ausschließlich Milch. Wir könnten denken: Muttermilch ist ja Schonkost. Von wegen! Durch den Fettgehalt der Milch ist sie für ein neugeborenes Baby eine Herausforderung. Ein Baby trinkt im Verhältnis zu seinem eigenen Körper so viel Milch, als würden wir – nach den gleichen Verhältnissen – einen ganzen Eimer gefüllt mit Vollmilch über den Tag verteilt leer trinken. Ob wir dann nicht auch Bauchschmerzen hätten?
  • Platzmangel im Darmtrakt
    Im Bauchraum eines Neugeborenen befindet sich verhältnismäßig viel Darm. Dadurch sind die Darmschlingen eng bei einander. Dies kann dazu führen, dass die Babys während der Verdauung Schmerzen haben und die Luftbläschen nur sehr schwer entweichen können. Die Koliken hören ungefähr zu dem Zeitpunkt auf, wenn der Darm im Bauchraum mehr Platz hat.
  • Reizung der Nervenbahn
    Die Reizung führt zum Magen und zum Darmtrakt. Meistens entsteht sie dadurch, dass im Schädelbereich, bzw. entlang der Wirbelsäule ein Knochen oder ein Wirbel nicht ganz optimal steht und dadurch Druck auf die die Nervenbahnen ausübt. Bei solchen Ursachen kann dem Baby eine osteopathische Behandlung Erleichterung bringen.
Eine weitere mögliche Ursache sind die Anpassungsschwierigkeiten, mit denen das Baby in der neuen Welt konfrontiert wird.

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