Der Prozess des Sauberwerdens und die Sauberkeitserziehung finden in der Regel im zweiten und im dritten Lebensjahr eines Kindes statt. Die meisten Kinder werden zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr vollständig trocken (auch nachts). Hat das Kind seinen fünften Geburtstag hinter sich und immer noch regelmäßige, unkontrollierte Harnabgabe, und ist dies mindestens zweimal im Monat tagsüber oder nachts der Fall, spricht man vom Einnässen.
Das Einnässen hat in den meisten Fällen (80-85%) keine organischen oder funktionalen Gründe, sondern es handelt sich dabei um eine vollständige und normale Blasen-Entleerung, die jedoch am falschen Platz zum falschen Zeitpunkt stattfindet. In solchen Fällen nennt man das Einnässen Enuresis. Die häufigste Form von Enuresis ist das nächtliche Einnässen, auch Bettnässen bzw. "Enuresis nocturna" genannt.
Es gibt eine wichtige Unterscheidung beim Bettnässen:
Diese Unterscheidung ist insofern wichtig, weil die Ursachen vom primären und sekundären Bettnässen unterschiedlich sein können (siehe Artikel „Mögliche Ursachen von Bettnässen" rechts auf der Seite).
Das „Muster“ des Bettnässens ist bei jedem Kind individuell. Die meisten Kinder, die nachts einnässen und älter als sechs Jahre sind, zeigen ein sehr unregelmäßiges Einnässmuster. Es kann Zeiten geben, in denen das Kind eine fast perfekte Blasenkontrolle hat, dann aber wieder einzelne nasse Nächte auftreten.
Fast ein Drittel der Kinder, die nachts ins Bett nässen, tun dies nahezu regelmäßig, das heißt fast jede Nacht. Und selbst wenn ein Kind jede Nacht einnässt, kann es auch hier Unterschiede geben: Es kann z.B. plötzlich mehrmals pro Nacht (oder zusätzlich am Tag) zum Einnässen kommen.
Es gilt nicht als Bettnässen, falls das Kind, das eine altersgemäße Blasenbeherrschung hat, nie Probleme beim Sauberwerden gehabt hat und auch nie einnässte, jedoch in Ausnahmefällen nachts ins Bett nässt. Jedes Kind kann nach einem schlimmen Erlebnis mehrere Nächte hintereinander nass sein. Es kann auch passieren, dass ein Kind beim Ausbrüten einer Infektionskrankheit nachts nass wird. Dies passiert meistens in der Nacht, bevor die eigentlichen Infektionssymptome ausbrechen.
[mmh]

...viele wertvolle Tipps zu diesem thema gibt es auch bei kiwisto.

Ich weiß dass wenn Kinder etwas nicht verarbeiten können oder ein schlimmes Erlebnis hatten einen Rückschritt in ihrer Entwicklung haben das war auch bei der Sprache der Fall er konnte so gut sprechen und als ich gemerkt habe es muss was passiert sein redete er kaum noch nur noch undeutlich. So sehe ich dass jetzt ehrlich gesagt auch mit dem einnässen, eine art Rückschritt in der Entwicklung weil er mit der Situation net umgehen kann. ich hoffe es wird bald besser damit mein Kind wieder sich normal weiter entwickelt und kind sein kann. Lg Jazz

mein sohn war über sechs monate nachts schon trocken und als er probleme mit seinem Papa und dessen Großeltern hatte und äußerte er wolle nimmer hin und dadurch der Stress anfing, fing auch mein kleiner wieder an zum einnässen. ab und zu wenn ich meinen Sohn vor Mitternacht auf die Toilette nochmal setzte ist er bis früh trocken, mache ich dies nicht oder erst später pullert oder hat er schon ins Bett gepullert. Ihm ist dass auch peinlich und schreit mir wenn er es selber merkt, oft schläft er aber weiter ohne sich zu melden und ich merke es erst wenn ich nachschaue und ziehe ihn dann um im halbschlaf. Ich war schon beim Arzt weil ich dachte es könnte ja auch organisch sein, aber organisch ist alles in Ordnung, der Arzt meinte auch, dass Kinder bei Problemen, Sachen wo sie schwer verarbeiten können, Angst vor dem was auf sie zukommt sehr sensibel reagieren und sich dass oft so auswirkt dass die Kinder dann anfangen nachts ein zu nässen. Leider wird das Problem noch etwas anhalten leider
Meine Tochter ist jetzt gerade 6 Jahre alt geworden. Vor ihrem 5. Geburtstag fing sie auf einmal an, täglich ins Bett zu machen, obwohl sie schon mit 2 Jahren völlig trocken war. Ich habe mir Sorgen gemacht, denn ich selber war nie Bettnässer. Vor einem Monat wars dann fast komplett vorbei. Nach wie vor geht sie jeden Abend vorm schlafen zur Toilette und bevor ich ins Bett gehe hole ich sie noch mal zum pullern und dennoch war sie immer nass. Sie hats aber bemerkt und hat sich ohne Hilfe umgezogen. Immer war es ihr unangenehm! Sie gab mal zu, dass sie "faul" sei....Wie auch immer. Bloß nicht schimpfen!

Hallo,ich kann deine lage sehr gut verstehen.ich habe auch sehr lange ins bett gemacht,mir ging es ähnlich wie dir,das ich dachte,das ich auf toilette bin oder ähnliches.es war mir immer sehr unangenehm zumal ich dann noch ein bruder hatte der mich dann noch gehänselt hat obwohl er auch lange ins bett gemacht hat mich vor leuten plamiert das ich eine bettnässe sei und all so ne gemeinheiten.so nun habe ich angst das meine kinder auch so lange ins bett machen.meine große tochter (fast 5) ist schon seit sie 18monate ist nicht mehr ins bett.in die hose hat sie schon mit 16monaten nicht mehr gepullert.jetzt ist es aber zweimal vorgekommen das sie in der nacht eingepullert hat.ich habe sie nicht geschimpft sondern habe ihr gesagt das es mal passieren kann.denn sie war selber darüber erschrocken.mein sohn hingegen mit über 3jahren pullert sehr oft noch ins bett.aber er trinkt auch viel.aber jetzt fängt er an auch ab und zu in die hose zu machen.das ging wieder los seit zur kita geht.

Meine Tochter wird im Mai 6 Jahre alt und ist Nachts nur trocken wenn sie zuvor nicht heimlich beim Zähne putzen trinkt und vorm zu Bettgehen auf die Toilette geht! Ich habe auch lange ins Bett genässt, meist habe ich im Halbschlaf geträumt ich säße auf Toilette und habe der Natur freien Lauf gelassen. Allerdings muss ich sagen, ich habe dafür auch immer übelst Schelte bekommen, habe Nachts heimlich die Wäsche gewechselt und im Schrank versteckt. Ich kann mich noch gut an die regelmäßigen Jachtreisen erinnern die es dafür gab. Ich versuche es mit Ruhe und Trost, denn das Geschehene ist meiner Kleinen selber aufs übelste unangenehm. Ich bin Stolz darauf das meine Tochter nicht mit Tränen vor mir steht und ihr morgentliches Leid klagt, sondern einfach nur sagt: Mama, mir ist da ein missgeschick passiert!" Irgendwann hört das von alleine auf, genauso wie bei mir!!!
Mit drei Jahren nässen noch fast 50% aller Kinder. Nach Vollendung des 4. Lebenjahres rund 20%, nach dem 5. Geburtstag immer noch rund 15% und bei der Einschulung ca. 10%. Die meisten Kinder nässen nachts.
Bettnässen - für viele noch immer ein Tabuthema, obwohl so viele Kinder davon betroffen sind. Von Bettnässen, auch Enuresis oder Einnässen genannt, spricht man, wenn ein Kind auch ab dem 6. Lebensjahr das Wasser während des Schlafens noch nicht halten kann.
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