Berufstätige Mutter und Familie

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Beruf und Familie vereinbaren
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Beruf und Familie vereinbaren

Wieder in den Beruf einzusteigen, bedeutet für Mütter meist Freiraum, einen Teil Sebstverwirklichung, finanzielle Entlastung der Familie, aber auch Stress bei der Organisation des Alltags.

Ohne Unterstützung der Familie, kann aus der Berufstätigkeit schnell ein täglicher Marathon für die Mutter werden, der Kräfte raubt und ihr das Gefühl gibt sich im Kreis zu drehen. Um eben diesen Stress etwas zu mildern, kann es von Vorteil sein, den Einstieg ins Berufsleben gut vorzubereiten.

Für Frauen ist es meist sehr viel schwerer, sich neben der Familie auch ins Berufsleben zu integrieren. Das hat nichts mit dem klassischen Rollensystem zu tun, dass Vater Geld verdient und Mutter zu Hause bleibt, um die Familie zu versorgen, auch wenn Frauen auf dem Arbeitsmarkt meist noch schlechter bezahlt werden, als ihre männlichen Kollegen. Wir Frauen tragen die Kinder aus, bringen sie zur Welt, nehmen uns den wohlverdienten Mutterschutz und meist die gesamte Elternzeit, um unsere Kinder in der ersten Zeit voll betreuen zu können. Väter hingegen, zumindest der größte Teil, arbeiten indessen durchgehend. Für Mütter ist es eine turbulente Zeit. Sie verlassen den Beruf, wachsen in die neue Rolle der Mama, um dann wieder neu im Arbeitsalltag Fuß zu fassen. Hinzu kommt die emotionale Belastung, sich selbst immer wieder zu fragen, ob es gut und richtig ist, die Kinder von Anderen betreuen zu lassen und gerade wenn eines der Kinder krank wird, kommt es nicht selten zu Konflikten mit dem Arbeitgeber. Bevor Frau also nun wieder ins Berufsleben einsteigt, sollten einige grundlegende Dinge im Vorfeld abgeklärt werden.

Betreuung der Kinder

Ob nun Kindergarten, Tagesmutter, Krippe oder Oma, immer sollte ein 'Notfallplan' vorhanden sein, mindestens eine weitere Person, möglichst auch zwei, die bei Ausfall der Betreuung lückenlos einspringen könnten. Es kann immer einmal sein, dass der Zufall gleich zwei Betreuungspersonen wegfallen lässt. Eventuell muss der Kindergarten ein paar Tage geschlossen werden, weil es einen Wasserrohrbruch gab und die Oma, die sonst als Betreuung einspringt, ist gerade in dieser Zeit im Urlaub. Die Ersatzbetreuung sollte dem Kind bekannt sein oder sie lernen sich frühzeitig kennen. Manchmal ist es auch praktisch, gemeinsam mit anderen Müttern, einen Notfallbetreuungsplan auszuarbeiten. So kann man sich, wenn die regelmäßigen Betreuer ausfallen, gegenseitig bei der Betreuung der Kinder unterstützen.

Betreuungswechsel mit dem Partner

Sofern es möglich ist, kann man auch versetzte Arbeitszeiten mit dem Partner anstreben, damit immer jemand zu Hause ist. Auf diese Weise müsste keiner der Elternteile zwangsläufig zu Hause bleiben, wenn eines der Kinder krank wird. Für die Partnerschaft kann dies eventuell eine Umstellung sein, da man sich seltener sieht. Allerdings ist man meist auch entspannter, wenn man die Kinder gut betreut beim Partner weiß und bringt eben diese Entspannung auch in die Stunden mit dem Partner ein.


Viele Arbeitgeber haben selbst Familie, wissen also um die Probleme, die auftauchen können, wenn die Kinderbetreuung plötzlich weg fällt oder ein Kind krank wird. Bereits vor dem Einstieg in den Arbeitsalltag, sollte mit dem Arbeitgeber abgeklärt werden, ob Möglichkeiten gibt, im Notfall Kompromisse zu schließen. Diese könnten sein, mit Kollegen die Schicht oder Arbeitstage zu tauschen, aber auch, sich eventuell Arbeit mit nach Hause zu nehmen, sofern dies möglich ist. Viele Arbeitgeber schätzen es, wenn ihre Arbeitnehmerinnen mit ihnen gemeinsam Lösungen suchen, von denen sowohl die Firma, als auch die Familie der berufstätigen Mutter profitiert.

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