Bei Kindern, die ein hohes Risiko für Allergien haben, wird eine spezielle Einführung der Beikost in die Ernährung des Säuglings empfohlen. Vor allem Lebensmittel, die im Verdacht stehen eine Allergie auslösen zu können, werden in größeren Mengen erst spät in die Beikost eingeführt. Experten distanzieren sich immer mehr von einer strengen Diät bei Säuglingen mit einem erhöhten Risiko für Allergien. Es gibt Hinweise, dass die gänzliche Vermeidung bestimmter Lebensmittel in der Beikost das Risiko für Allergien sogar erhöhen kann.
Was ist eine Allergie?
Bei einer Allergie zeigt der Körper Abwehrreaktionen auf normalerweise harmlose Umweltstoffe, wie Lebensmittel, Staub oder Pollen. Die Folgen einer Allergie sind entzündliche Erscheinungen auf Schleimhäuten, Atemwege, Haut (Neurodermitis) und Verdauungstrakt.
Welche Kinder sind allergiegefährdet?
Zu den allergiegefährdeten Säuglingen gehören Kinder, deren Eltern oder Geschwister an Allergien leiden. Je mehr nahe Verwandte an Allergien leiden, desto größer ist das Allergierisiko beim Säugling. Folgende Lebensumstände erhöhen ebenfalls das Risiko für die Entstehung einer Allergie:
Empfehlungen für die Ernährung von Säuglingen mit erhöhtem Risiko für Allergien
Allergiegefährdete Kinder sollten das erste Halbjahr ausschließlich mit Muttermilch oder Säuglingsmilch ernährt werden. Erst ab dem vollendeten 6. Lebensmonat kann Beikost schrittweise in die Ernährung eingeführt werden. Für Säuglinge mit erhöhtem Risiko für Allergien wurde bislang eine spezielle Einführung der Beikost empfohlen. Da dennoch immer mehr Babys an Allergien leiden, vermuten Experten, dass die späte Einführung bestimmter Lebensmittel sogar das Allergierisiko erhöht. Neueste Studienergebnisse lassen Experten vermuten, dass es mit dem Essen wie mit Schmutz ist: ‚Es stärkt das Immunsystem eines Kindes, wenn sie viel davon kennen lernen'.
Das heißt, ab dem 6. Lebensmonat sollten auch allergiegefährdete Kinder alle Lebensmittel in kleinen Mengen bekommen [siehe ‚Tipps für die Einführung der Beikost']. Denn so kann der Körper eines Babys die allergenen Substanzen kennen lernen, das Immunsystem wird schon früh an die Nahrungsmittel gewöhnt und eine allergische Reaktion bleibt aus.
Die Einführung der Lebensmittel zu den größeren Mahlzeiten sollte aber nach dem beschriebenen Plan verlaufen. Denn größere Mengen eines allergenen Nahrungsmittels können eine Allergie auslösen.
Praktische Tipps für die Einführung von Beikost bei allergiegefährdeten Säuglingen
ich find diesen Artikel super hilfreich.....danke....

Spannender Artikel