Übung 1 - der Klassiker
Dazu entspannt auf den Rücken legen,
Arme liegen seitlich neben dem Körper und die Knie sind angewinkelt
aufgestellt. Nun das Becken nach oben drücken, so dass eine gerade
Linie von Schultern bis zu den Knien entsteht. Beckenboden und Po
sollen angespannt sein, dabei gleichmäßig atmen. 6 bis 10 Sekunden
halten, vorsichtig absetzen.
Übung 2 - die Fersenpresse
Lege Dich seitlich auf den Boden, den
Kopf auf einen Arm und mit der anderen Hand stützt Du Dich
vor der Brust auf dem Boden ab. Die Beine liegen parallel und etwas
angewinkelt. Beim Ausatmen das obere Bein abspreizen, aber die Fersen
fest zusammenpressen. Der Rücken ist gestreckt und das Brustbein
angehoben. Beim Einatmen das Bein wieder senken.
Übung 3 - Stehaufmännchen
Knie Dich hin und halte dabei den
Oberkörper gerade. Die Hände kommen verschränkt hinter den Kopf,
die Ellenbogen sind zur Seite gedrückt. Achte darauf, dass Du kein
Hohlkreuz machst. Beim Ausatmen nun den Oberkörper nach hinten
verlagern, den Beckenboden gleichzeitig nach vorne ziehen. Kurz
halten, dann wieder aufrichten.
Übung 4 - Po in die Luft
Ausgangsposition ist der
Vierfüßlerstand. Die Arme und Beine sollten im rechten Winkel zum
Körper stehen. Hebe nun die Knie etwa 20 Zentimeter vom Boden, so
dass der Po in die Luft gestreckt wird. Der Rücken bleibt gerade.
Die Beckenbodenspannung so lange halten, wie die Knie in der Luft sind.
Nach ein paar Sekunden wieder absetzen.
Übung im Alltag: Wer seine
Beckenbodenmuskeln gezielt anspannen kann, der kann eine einfache
Übung in den Alltag einbauen: Jeden Tag ab und zu den Beckenboden
anspannen, kurz halten, insgesamt 10 Wiederholungen. Egal ob an der
roten Ampel, in der Warteschleife am Telefon oder bei einer Busfahrt
- keiner sieht etwas und Du tust Deinem Körper etwas Gutes.
[LL]