Bauchnabel: Wichtiges zum Körpermittelpunkt

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Jeder hat einen Bauchnabel.
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Jeder hat einen Bauchnabel.

Der Bauchnabel entsteht bei der Geburt

Der Bauchnabel ist eine besondere Stelle am Körper jedes Menschen. Denn vor der Geburt ist er die Verbindung zwischen Mutter und Kind und transportiert Nährstoffe und Sauerstoff aus der Plazenta in den Körper des Ungeborenen.

Sobald das Baby nach der Geburt zum ersten Mal Luft in seine Lungen aufnimmt, ist diese Verbindung überflüssig und die Nabelschnur, die Bauchnabel und Mutterkuchen verbindet, kann durchtrennt werden.

Ist die Nabelschnur weg, kommt der Bauchnabel zum Vorschein

Der abgeklemmte Nabelschnurrest trocknet danach aus, fällt nach 5 bis 10 Tagen ab und lässt nur den Bauchnabel als Andenken an die Zeit vor der Geburt zurück. Die Arterien, die vor der Geburt das Baby versorgen, verkümmern und verwachsen mit dem Bauchgewebe.

Gelegentlich tritt als Komplikation beim Abheilen des Nabels ein Nabelbruch auf.

Der Bauchnabel in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft bemerken die meisten Frauen Veränderungen am Bauchnabel, welche durch den stark erhöhten Bauchumfang entstehen. So stülpt sich bei einem Teil der Frauen der Nabel durch die massive Dehnung des Gewebes nach außen und ist dann als eine Art vorgewölbtes „Hütchen“ auf der Bauchoberfläche zu sehen.

Lesetipp: Andenken an den Babybauch.

Bekommen alle Schwangeren einen großen Bauchnabel?

Ob es zu einer Umstülpung des Nabel kommt, ist, ähnlich wie die Entstehung von Schwangerschaftsstreifen, von der Beschaffenheit des Gewebes abhängig, aber auch von der bestehenden Muskulatur. Scheinbar wölbt sich der Bauchnabel bei Frauen mit schwächerem Bindegewebe eher nach außen, als dies bei Frauen mit straffem Bindegewebe und starken Bauchmuskeln der Fall ist.

Blaufärbung des Nabels gefährlich?

Manche Frauen bemerken auch eine Blaufärbung des Nabels. Hierbei handelt es sich meist um ein harmloses, durchscheinendes Blutgefäß oder eine gestaute Vene. Das ist harmlos. Aufmerksam sollte man allerdings werden, wenn es zu Schmerzen kommt. Dann nämlich kann das ein Hinweis auf einen Nabelbruch oder eine Thrombose sein - und das muss ärztlich behandelt werden.

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