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Babys beim Spielen: 8 bis 12 Monate

babyspielzeug
Babyspielzeug

Mit zunehmendem Alter werden Babys immer neugieriger, was sie schließlich dazu motiviert, sich fortzubewegen. Wenn ein Baby eher ein „Beobachtertyp“ ist, passiert das eventuell später, will es von Anfang an alles anfassen, eher früher. Doch wann der Zeitpunkt da ist, spielt letztendlich keine Rolle, irgendwann bewegen sie sich in einer Form fort und „holen sich die Welt näher“.



Grundsätzlich bleibt es dabei: Babys und kleine Kinder möchten weiterhin alles anfassen, um herauszufinden, wie sich etwas anfühlt. Eine gute Zeit lang nehmen sie auch noch vieles in den Mund. Wir können also weiterhin bunte Sachen anbieten, die zum Tasten interessant sind und aus unterschiedlichen Materialen bestehen. Platzieren wir sie aber so, dass der Sprössling sich bemühen muss, um sie zu holen.  

Erwarten wir dabei nicht allzu viel, und falls das Kind frustriert wird, weil es nicht so rasch vorankommt, wie es möchte, bringen wir nicht die Gegenstände näher heran, sondern helfen wir dem Kleinen sich näher zu bewegen und motivieren wir ihn. Eine gehörige Portion Frust gehört zur Leistung – das ist nicht nur im Leistungsport so, sondern auch beim Krabbelnlernen der Fall.

Auch die Feinmotorik entwickelt sich in diesem Alter: Rund um den 8. Monat herum werden kleine Sachen (z.B. Fusseln auf dem Teppich) eine spannende Herausforderung, um sie mit den Fingern zu zupfen. Auch dazu können wir Spiele anbieten, wie z.B. Knöpfe, die wir auf einen alten Handschuh draufnähen. Unser Kind wird mit Genuss nach den Knöpfen jagen. Rhythmische Sachen gewinnen auch rund um den ersten Geburtstag an Aktraktivität: Musik, Tanz und Krachmachen werden oft zu einer der Lieblingsbeschäftigungen.

Merken wir, dass unser Kind von sowas angezogen wird, unterstützen wir diese Neugier mit Musikinstrumenten für Kinder. Einer Rassel kommt jetzt z.B. eine völlig neue Bedeutung zu. In den früheren Monaten war eher die Form und die Farbe interessant, jetzt kann das Kind die Ursache (Rassel bewegen) und Folge (Rhythymus) erst so richtig bewusst wahrnehmen.


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quelle » Dr. Gerhard Oellinger für Mamiweb

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