Babyphone

Weint mein Baby?
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Weint mein Baby?

Nach einem langen Tag schläft der Nachwuchs friedlich im Kinderzimmer und man findet endlich eine ruhige Minute, um es sich auf der Couch gemütlich zu machen. Allerdings kannst du einfach nicht richtig abschalten, denn schließlich könnte das Baby unbemerkt quengeln oder schreien. Diese Zwickmühle ist sicherlich vielen Müttern und Vätern bekannt. Nicht zuletzt aus diesem Grund findet sich heute in fast jedem Kinderzimmer ein so genanntes Babyphone, mit dem die Eltern immer mit einem Ohr beim Kleinen sind.

Wie funktioniert ein Babyphone überhaupt? Das Babyphone setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Das eine Gerät übernimmt die Funktion des Senders und wird in dem Raum platziert, in dem sich das Baby befindet. Dieses fängt mittels eines Mikrofons auch die kleinsten Geräusche auf und leitet sie anschließend an den Empfänger weiter. Das andere Gerät fungiert als Empfänger und befindet sich in der Nähe des betreuenden Elternteils. In der Regel findet die Übertragung via Funkwellen statt, doch es sind auch Modelle am Markt erhältlich, die das Signal über das Hausstromnetz übermitteln. Allerdings können diese Geräte nur dann eingesetzt werden, wenn die Räume, in denen sich der Sender und der Empfänger befinden, auch dem gleichen Stromkreis angehören.

Welche Modelle werden angeboten? Auf dem Markt sind heute Babyphone mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen erhältlich. Im Vorfeld solltest du dich also eingehend zu den verschiedenen Modellen erkundigen und dir darüber klar werden, über welche Funktionen das Babyphone unbedingt verfügen sollte und worauf du verzichten kannst. Es gibt heutzutage kaum noch Babyphone, die nicht über eine optische Anzeige der Lautstärke verfügen. Dies hat den Vorteil, dass man das Babyphone auch dann optimal nutzen kann, wenn es laute Umgebungsgeräusche gibt, beispielsweise eine sehr lauten Unterhaltung oder Musik. Kleine Leuchtdioden zeigen dann die Intensität der Geräusche aus dem Kinderzimmer an. Daneben gibt es auch Modelle, die mit einem Vibrationsalarm ausgestattet sind. Die überwiegende Mehrheit der Babyphone übermittelt lediglich die Geräusche vom Sender zum Empfänger. Kostenintensivere Modelle erlauben aber auch die umgekehrte Variante und ermöglichen es, dass auch du über das Babyphone mit dem Nachwuchs sprechen kannst.  

Doch welches Gerät ist nun eigentlich am besten für mich geeignet? Optimal ist es natürlich, wenn du im Vorfeld Erkundigungen bei Freunden und Bekannten einholst, schließlich kannst du dich auf die Anpreisungen der Werbeindustrie allein nicht verlassen. Allerdings sollten die verschiedenen Ansprüche geklärt werden, die in den unterschiedlichen Familien an das Babyphone gestellt werden. Grundsätzlich stellt eine möglichst große Reichweite eines der Hauptkriterien beim Kauf eines Babyphones dar. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn du in einem großen Haus wohnst, oder auch im Sommer, wenn du dich abends im Garten aufhältst, während das Kind drinnen schläft. In den Ferien in Hotels ist die Reichweite ebenfalls oft ausschlaggebend, dass die Eltern im Restaurant Abendessen können, während das Baby bereits im Zimmer schläft. Auch ein sensibles Mikrofon, das jedes kleinste Geräusch überträgt ist von enormer Bedeutung. Zudem sollte aus Gründen des Komforts natürlich auch auf eine hohe Akkuleistung geachtet werden. Einige Babyphone verfügen außerdem über eine kleine Kamera, die der optischen Überwachung des Kindes dient. Andere Geräte können die Atmung des Babys im Schlaf überwachen und schlagen im Falle von Atemaussetzern des Kindes sofort Alarm. Diese Geräte sind vor allem dann empfehlenswert, wenn ihr Kind ein erhöhtes Risiko hat, dem plötzlichen Kindstod (SIDS) zu erliegen.       

Kaufe ich nun ein analoges oder ein digitales Babyphone? Für welche der beiden Varianten du dich entscheidest bleibt letztlich natürlich dir überlassen. Grundsätzlich besteht bei analogen Babyphonen vor allem in größeren Wohngebieten die Gefahr, dass sie die Geräusche eines anderen Babys aus der näheren Umgebung empfangen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn andere Familien Babyphone mit dem gleichen Kanal benutzen, was selbstverständlich zu Störungen führen kann. Dahingegen funktionieren digitale Babyphone verhältnismäßig einwandfrei und zeichnen sich zudem durch eine sehr gute Sprachqualität aus.

Babyphone und Strahlenbelastung, muss ich Angst um mein Baby haben? Immer wieder geraten Babyphone wegen der starken Strahlenbelastung in die Kritik, denn schließlich sind sie eigentlich dazu da, die Kleinen zu schützen. Fakt ist, dass leider viele Geräte so viel Elektrosmog produzieren, dass sie sogar schaden können. Doch zum Glück gibt es auch einige sehr gute Modelle. Im Zweifelsfall ziehe vor dem Kauf die Ergebnisse verschiedener Institutionen, wie beispielsweise Öko-Test, zu diesem Thema zu rate.

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