Babynahrung aus der Tiefkühltruhe

lachendes-baby
So schnell geht das mit dem Essen
0
0
0
0
So schnell geht das mit dem Essen

Ist das Baby noch klein und isst nur geringe Mengen, empfiehlt es sich, eine größere Portion Brei zuzubereiten und in kleinen Portionen einzufrieren. Dabei kannst Du sowohl der fertige Brei als auch einzelne Breizutaten wie etwa Fleisch einfrieren. Öl und Gewürze sollten nicht mit eingefroren werden, denn diese schmecken frisch beigemischt besser.

Babynahrung - kochen und einfrieren

Das wichtigste beim Kochen und Einfrieren von Babybrei ist folgendes:
  • frische nährstoffreiche Zutaten (idealerweise biologisches Gemüse)
  • hygienisch arbeiten
  • kurze Koch-, Abkühl- und Einfrierzeiten
  • optimale Verpackung
Das verwendete Gemüse sollte, wenn möglich, nicht aus der Tiefkühle kommen und möglichst erntefrisch sein.

Karotten-Kartoffel-Brei einfrieren
10 Gramm (g) Karotten, 50 g Kartoffeln, 3 Esslöffel (El) Wasser oder Vitamin-C-haltiger Saft (zum Beispiel Apfelsaft), 1 El Rapsöl. Die Karotten und Kartoffeln waschen, dünn schälen, grob zerkleinern und mit wenig Wasser kochen. Die Kochzeit etwas kürzer halten als üblich. Das Gemüse aus dem Wasser heben und pürieren.
Im kalten Wasserbad rasch abkühlen lassen, in die Gefäße einfüllen und einfrieren. Erst nach dem Auftauen Saft und Öl dazugeben. Wenn das Baby einen Karotten-Kartoffel-Fleisch-Brei bekommen soll, wird das Fleisch mit dem Gemüse mitgekocht. Oder es werden kleine Fleischwürfel im Eiswürfelbehälter eingefroren, die dann im nachhinein dem Brei untergemischt werden.

Zucchini-Kartoffel-Rindfleisch-Brei einfrieren
100 g Zucchini, 50 g Kartoffeln, 20 g mageres Rindfleisch, 3 El Vitamin-C-haltiger Saft (zum Beispiel Apfelsaft), 1 El Rapsöl. Kartoffeln und Zucchini waschen, schälen und zerkleinern, Rindfleisch zerkleinern. Alles in wenig Wasser aufkochen und garen. Die Kochzeit etwas kürzer halten als üblich. Rasch abkühlen im kalten Wasserbad und einfrieren. Nach dem langsamen Auftauen, Saft und Öl zugeben.

Auftauen von Babybrei
Der Brei sollte langsam bei Zimmertemperatur oder im warmen Wasserbad aufgetaut werden. Ein zu rasches Auftauen, im heißen Wasserbad oder in der Mikrowelle kann zu größerem Nährstoffverlust führen. Der Brei muss direkt nach dem Auftauen erhitzt und gegessen werden. Aus hygienischen Gründen sollte der Brei vor dem Essen noch einmal durchgekocht werden. Um die Nährstoffe zu schonen, wird deshalb der nicht ganz fertig gekochte Brei eingefroren. Einmal aufgetauter Brei sollte aufgrund der Keimbildung kein zweites Mal erhitzt oder erneut eingefroren werden.

Der essfertige Brei
Zutaten wie Öle, Butter oder Gewürze werden dem Brei erst nach dem Auftauen zugegeben. Denn alles, was frisch beigemischt werden kann, sollte immer dem Eingefrorenen vorgezogen werden.

Aufbewahrungsgefäße

Der Brei kann in frostgeeigneten Plastikgefäßen, Gefrierbeuteln oder Gläschen eingefroren werden. Gläschen und Plastikgefäße dürfen nicht ganz voll gefüllt werden (Inhalt dehnt sich beim Einfrieren aus) und müssen vor der Verwendung ausgekocht werden. Wenn nur kleinere Mengen Brei oder Breizutaten (zum Beispiel Fleisch) benötigt werden, sind Eiswürfelbehälter oder Eiswürfelbeutel optimal zum Portionieren geeignet. Die kleinen Portionen werden nach dem Einfrieren in einen Gefrierbeutel umgefüllt. Der Brei hält bei hygienischer Verarbeitung mindestens zwei Monate bei einer konstanten Tiefkühltemperatur von minus 18 Grad Celsius.

Dein Kommentar

noch 1000 Zeichen.

Magazin durchsuchen

Verlinke mich

Beikost
Babymilch
Mamiweb-Ernähurngsexpertin
quelle

Magazin durchsuchen

Verlinke mich

Beikost
Babymilch
Mamiweb-Ernähurngsexpertin
uploading