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Wie gefährlich sind Babyflaschen?



Viele Babyflaschen aus Plastik enthalten die Substanz Bisphenol A. Es ist mehr als umstritten, ob Bisphenol A gesundheitsschädlich ist. Beim Erhitzen der Babyflasche lösen sich Moleküle, die in den Organismus des Babys gelangen können, und dann eine ähnliche Wirkung entfalten wie Östrigen.



Babyflasche giftig
Foto: Anja Greiner Adam - Fotolia.com
Sind Babyflaschen giftig?

Es geht um die Kunststoffchemikalie Bisphenol A. CD-Hüllen, Zahnfüllungen und Babyflaschen enthalten diese Substanz. Es ist umstritten, wie gefährlich Bisphenol A wirklich ist, es gibt jedoch mittlerweile Alternativen, weshalb sich die Frage stellt, warum man unnötige Risiken eingehen sollte.

Babyplastikflaschen sind beliebt

Babyplastikflaschen sind sehr verbreitet und beliebt. Ihr großer Vorteil ist, dass sie leicht und bruchsicher sind, was die Babyflasche aus Glas nicht von sich behaupten kann. Ist die Babyplastikflasche aus Polycarbonat (enthält Bisphenola A) kann es beim Erwärmen der Flasche dazu kommen, dass sich einzelne Bisphenol A-Moleküle lösen und in den Körper gelangen.

Bisphenol A wirkt wie Östrogen 

Bisphenol A wirkt im Körper ähnlich wie das Geschlechtshormon Östrogen und kann damit negative Konsequenzen auf die Entwicklung und Fruchtbarkeit entfalten.

Innerhalb der Wissenschaft ist die Schädlichkeit der Chemikale umstritten. Es gibt zahlreiche Studien, die alle zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Es wurden Tierversuche unternommen, und man konnte bereits bei geringen Dosierungen unerwünschte Effekte nachweisen. Die Langzeitwirkung der Substanz ist noch weitgehend unbekannt.

Bei den ganzen Studien ist außerdem zu bedenken, dass Geldgeber aus der Industrie ihren Einfluss auf die Studienergebnisse haben, so Umweltmediziner Hans Peter Hutter.





In Kanada verboten

In Kanada wurde Bisphenol A bereits im Jahr 2008 als "gefährliche Substanz" eingestuft. Babyflaschen, die diese Chemikale enthalten wurden verboten. Am stärksten sollen laut kanadischem Umweltministerium Kinder bis zu 18 Monaten gefährdet sein. Auch in den USA verzichten immer mehr Firmen freiwillig auf Bisphenol A.

Alternativen zu Bisphenol A

Man kann zum einen auf die altbewährte Babyflasche aus Glas zurückgreifen oder auf Flaschen aus Polyethylen oder Polypropylen ausweichen. Charakteristikum letzterer ist, dass sie milchig gefärbt sind.



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Kommentare

1

Ich hatte beim 1. Baby Glas und Plastik... aber beim 2. würde ich auch nur Glas nehmen. 1. gehen garnicht so viele Flaschen kaputt (bei Teppich sowieso nicht) und 2. sehen die Plstikflaschen soweiso bei Zeiten verfärbt und abgenutzt aus. Glas ist sicherer, was Bisphenol A angeht ;) warum ein Risiko eingehen?!

von Finja88 am 31.08.2011 07:58




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