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Wie läuft eine ambulante Geburt?

Ambulante Geburt
Entbindungsklinik

Ab einem bestimmten Zeitpunkt macht sich jede schwangere Frau Gedanken darüber, an welchem Ort sie ihr Kind zur Welt bringen möchte. Die Möglichkeiten sind sehr verschieden und haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Man muss sich fragen: „Was ist mir eigentlich wichtig? Kann mir das Gefühl der Sicherheit eine Klinik bieten? Ist für mich die Intimität einer Hausgeburt oder die Betreuung in einem Geburtshaus doch wichtiger?“ Eine ambulante Geburt ist eine mögliche Alternative zu einer Klinikgeburt, weil sie Intimität und Ungestörtheit für die frisch gebackene Familie nach der Geburt ermöglicht. Die meisten Entbindungskliniken bieten in Deutschland eine ambulante Entbindung an und geben Auskunft über den Ablauf so einer Geburt.

Eine ambulante Geburt verläuft in der Regel genauso wie jede andere Klinikgeburt, deshalb gibt es in Sachen Geburtsprozess eigentlich keine wesentlichen Unterschiede. Bei einer komplikationslosen Geburt, bei der Mutter und Kind wohlauf und nicht gefährdet sind, besteht die Möglichkeit, nach vier bis acht Stunden (je nach Geburtsverlauf und Klinik) mit dem Kind nach Hause zu gehen. Von einer ambulanten Geburt redet man, wenn sie mindestens vier Stunden nach der Entbindung in der Klinik verbringen, aber diese innerhalb von 24 Stunden verlassen.

Den Wunsch nach einer ambulanten Entbindung kann man bereits bei der Klinikanmeldung äußern, keine Mutter ist aber gezwungen, diese Entscheidung vor ihrer Entbindung zu treffen. Da es im Vorfeld ohnehin schwer einzuschätzen ist, wie eine Geburt letztendlich verläuft, ist es selbstverständlich, dass man sich erst nach Babys Ankunft entscheidet. Sollte man sich doch für einen mehrtägigen Kilinkaufenthalt entscheiden, ist das auch kein Problem. Vielleicht sind Mutter und Kind aber auch gezwungen, einige Tage in der Klinik zu verbringen, vor allem, wenn es bei einem von den beiden als medizinisch notwendig gesehen wird.

Falls die junge Familie sich entscheidet, nach der Geburt rasch nach Hause zu gehen, erwartet sie dort die Vertrautheit und die Athmosphäre des eigenen Heimes - die fremden Keime in der Klinik, die vielen Besucher und die Visiten bleiben einem erspart. Die Risiken und Fragen, die man immer wieder erwähnt, wenn es um die ersten Tage des Wochenbetts in den eigenen vier Wänden geht, sind meistens gar nicht so problematisch oder riskant, wie man das früher eingeschätzt hat. Fragen wie: Was tun, wenn die Neugeborenen-Gelbsucht zu Hause auftritt? Wie wird die Wöchnerin optimal versorgt? Wie werden die nötigen Untersuchungen für Baby und Mutter gemacht? oder Wie bekommt man eine geeignete Stillberatung? sind einfacher zu beantworten und zu organisieren, als man denkt. Denn die Nachsorgehebammen können während ihren Hausbesuchen bei solchen Themen immer kompetent weiterhelfen.

(mmh)





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Kommentare

1

Beim 1. Kind hatte ich eine ambulante Geburt. Ich wollte unbedingt wieder nach Hause und bin erstmal duschen gegangen. Ich hatte meinen Wunsch vorher angekündigt. Wenn ich wüßte, ich müßte in ein KKH, in dem das nicht gerne gesehen ist, würde ich vorher gar nichts sagen und nach der Geburt, wenn alles in Ordnung ist, einfach gehen. Bei der 2. Geburt bin ich gleich zuhause geblieben. :-)

von Backenzahn am 10.05.2011 15:07

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Also bei uns war eine normale Klinikgeburt geplant. Während der Geburt ist alles super gelaufen. Alles gesund. Die Nacht im Krankenhaus war die reinste Katastrophe. Ein Dreibett Zimmer. Ich habe kein Auge zugetan. Bin dann am nächsten Morgen mit meiner Püppi nach Hause und wir konnten uns so richtig ausschlafen. Wie man entbindet sollte jeder für sich entscheiden, aber hätte ich alles vorher gewußt, hätte ich die Hausgeburt ausgewählt.

von sands am 08.09.2009 12:18

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Ich bin absolut kein Krankenhausfan, daher habe ich meine Kids ambulant entbunden. Die Sicherheit, das falls doch irgendetwas schief gehen könnte, beruhigt einen dann doch als werdende Mama. Aber trotzalledem wird die ambulante Geburt in vielen Krankenhäusern nicht gern gesehen, da braucht man schon starke Nerven weil man behandelt wird wie ein Aussenseiter. Also vorher gut erkundigen...denn eine ambulante Geburt bringt dem KH nicht soviel Geld ein...

von Gelöschter Benutzer am 16.08.2009 11:56

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ich habe meine kleine maus ambulant bekommen, bin riesig zufrieden. hatte im krankenhaus keine kraft mehr und zuhaus fühlte ich mich wohler hätte bäume ausreißen können. hab mich schön geschont wie es die hebamme wollte. es gab keine probleme, alles 1a. hebamme hat gesagt, das alles prima war.

von dimaus am 15.08.2009 18:00

5

ich habe vor 6 jahren eine ambulante gebut gehabt also ich kann nur gutes sagen gut es war nicht mein 1 kind uns außerdem hatte da unser 2 sohn gerade schuleinführung ich bin 12 uhr rein 12 uhr 17 war unser sohn da und 18uhr 30 sind wir wieder nach hause

von basti04 am 15.08.2009 12:41

6

"Test" test te´st

von Waikiki am 05.08.2009 10:56


quelle » Dr. Gerhard Oellinger für Mamiweb

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