Alles oder Nichts-Prinzip

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Alles oder Nichts-Prinzip

Das Ausbleiben der Monatsblutung

Wenn Frauen durch das Ausbleiben ihrer Monatsblutung auf eine Schwangerschaft aufmerksam werden, liegen der letzte Eisprung und die darauf folgende Befruchtung der Eizelle meist bereits mindestens zwei Wochen zurück.

Lesetipp: Zur Monatsblutung (Menstruation) lies auch unseren Artikel Menstruation.

Die Eizelle stoppt ihre Zellteilung

Hat die Frau in der Zwischenzeit geraucht, Alkohol getrunken oder Medikamente genommen, fürchtet sie daher vielleicht, ihrem Kind aus Unwissen geschadet zu haben. Hier kann das Alles oder Nichts-Prinzip in vielen Fällen der Beruhigung der werdenden Mutter dienen. Denn diese Regel besagt, dass eine Eizelle, die in den ersten Tagen der Schwangerschaft geschädigt wird, ihre Zellteilung sofort stoppt und sich nicht mehr weiterentwickelt. Wenn in den ersten 14 Tagen also der planmäßige Verlauf der Schwangerschaft in irgendeiner Weise gestört wird, beendet der Körper diese, ehe sie richtig begonnen hat. Der Abbruch wird in diesem Stadium oft lediglich für eine verspätete Monatsblutung gehalten. Ist die Schwangerschaft hingegen intakt, ist dies ein Zeichen dafür, dass der Embryo nicht geschädigt wurde.

Ist diese Regel verlässlich?

Auch wenn das Alles oder Nichts-Prinzip in manchen Fällen unnötige Sorgen vertreibt, sollte man sich bei Kinderwunsch auf keinen Fall auf diese Regel verlassen. Schließlich soll das Baby auch dann nicht geschädigt werden, wenn die Schwangerschaft doch erst etwas später entdeckt wird, wenn das Alles oder Nichts-Prinzip bereits nicht mehr gilt. Und eine Frau, die sich ein Baby wünscht, will sicher keinen Frühabort provozieren – selbst wenn dieser gar nicht als solcher wahrgenommen wird. Auch Frauenärzte und Hebammen raten daher heute oft dazu, schon im Vorfeld der Familienplanung vorsorglich auf Alkohol und andere Genussmittel zu verzichten.

Auch eine ausreichende Versorgung mit Folsäure und anderen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen kann die Entstehung einer Schwangerschaft positiv beeinflussen. Alkohol, Nikotin oder Koffein hingegen verschlechtern die Fähigkeit des Körpers zur Einlagerung wichtiger Nährstoffe und können sich daher eher ungünstig auswirken.

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