8. Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft

labor-beim-frauenarzt
Labor beim Frauenarzt
0
0
0
0
Labor beim Frauenarzt

Rund um die 32. Schwangerschaftswoche findet die 8. Vorsorgeuntersuchung (8.VU) statt. Sie ist eine wichtige Kontrolluntersuchung zur Schwangerschaftsvorsorge.

Inhalt der 8. Vorsorgeuntersuchung.

Der Fokus bei der 8.VU liegt auf folgenden Untersuchungen:
  • Dritte Ultraschalluntersuchung
  • Messung des Gewichts und Bauchwachstums
  • Messung des Blutdrucks
  • Urinuntersuchung
  • CTG
  • Hämoglobin-Bestimmung
Wie bei jeder Vorsorgeuntersuchung, wird auch bei der 8. Vorsorgeuntersuchung Gewicht der Schwangeren, ihr Fingerblut, Urin und Blutdruck in den Mutterpass eingetragen.

Der Grund des Sodbrennens

Bei Abtasten des Bauches wird der Arzt feststellen, dass der obere Rand der Gebärmutter nun schon recht dicht unter dem Rippenbogen liegt. Dadurch werden die Organe der Mutter zusammengedrückt und viele Schwangere bekommen nun öfter Sodbrennen, durch die Magensäure, die in die Speiseröhre steigt. Im Beratungsgespräch kann der Arzt gute Tipps zur Bekämpfung des Sodbrennens geben und gegebenenfalls sogar Medikamente benennen, die relativ unbedenklich für Schwangere sind.

Lesetipp: Mehr zum Thema Sodbrennen während der Schwangerschaft kannst du hier lesen: Sodbrennen in der Schwangerschaft.

Die 3. Ultraschalluntersuchung

Neben der CTG-Untersuchung findet nun auch die dritte und letzte der  Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft statt. Hierbei werden noch einmal gezielt die Organe und Extremitäten des Kindes gemessen und ausgewertet. Dies gibt nicht nur Aufschluss über ungefähres Gewicht und Größe, sondern kann in etwa auch schon eine Prognose für das geschätzte Geburtsgewicht sein.

Der Kopfumfang des Babys

Bei dieser Ultraschalluntersuchung wird besonders dem Kopfumfang des Kindes Aufmerksamkeit geschenkt, denn ein zu großer Kopfumfang könnte eventuell zu Komplikationen unter der Geburt führen, wenn das Becken der Mutter eher schmal ist. Das ist allerdings eher selten der Fall und sollten sich Anzeichen ergeben, dass es unter der Geburt eng für den kindlichen Kopf werden könnte, wird der Frauenarzt zumeist weitere Ultraschalluntersuchungen in der Entbindungsklinik empfehlen und die Schwangere dorthin überweisen.

Der Zustand der Plazenta

Ebenfalls wird der Zustand der Plazenta beobachtet um zu sehen, ob das Kind noch gut genug mit Nährstoffen versorgt ist. Bei manchen Schwangeren weist die Plazenta um diese Zeit bereits Verkalkungen auf. Ist die Verkalkung jedoch noch nicht ausgeprägt, so gibt es kein Grund zur Sorge.

Auffinden von Spalten

Weiterhin werden Bauch, Rücken und Kiefer des Babys genauer per Ultraschall untersucht, um etwaige Hinweise auf Spalten ausschließen zu können.

Sollte das Baby noch nicht in der Schädellage liegen, so kann der Arzt Auskunft zu einer möglichen Wendung geben. Eine Wendung kann in den kommenden Wochen noch Erfolg haben.

Lesetipp: Wie das Baby im Mutterleib gedreht werden kann, kannst du hier lesen: Baby im Bauch drehen.

Falls die Ergebnisse der Ultraschalluntersuchung und des CTGs keine Auffälligkeiten zeigen, so wird der Termin für die nächste Vorsorgeuntersuchung zwei Wochen später festgelegt. Von nun an werden die Vorsorgeuntersuchungen bis zum errechneten Geburtstermin zweiwöchentlich stattfinden.

[SyKo]

Dein Kommentar

noch 1000 Zeichen.

quelle
uploading