Fünf Hormonelle Verhütungsmethoden

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Die Pille
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Die Pille

Die Frage, welches Verhütungsmittel sich am besten eignet, ist meist nicht pauschal zu beantworten. Kein Körper ist wie der andere, jede Frau reagiert unterschiedlich und so kann eine Verhütungsmethode für die eine optimal sein, während sie für die andere überhaupt nicht in Frage kommt.

Grundsätzlich ist angeraten, mit dem Arzt zu besprechen, welches Verhütungsmittel sich am besten eignet. Man unterscheidet zwischen hormonellen Methoden, die durch ihre hormonelle Einwirkung auf den Körper, den Eisprung oder eine Einnistung der befruchteten Eizelle verhindern, sowie Barrieremethoden. Letztere wirken direkt auf die Spermien, indem sie sie von einer möglichen Befruchtung abhalten. Sei es einfach als Wegsperre oder abtötend.
Natürlich sollte das Präparat auch möglichst zuverlässig sein. Die Verlässlichkeit des jeweiligen Verhütungsmittels wird mit dem Pearl-Index angegeben. Dies ist ein statistischer Wert, bei dem 100 Frauen ein Jahr lang dieses Verhütungspräparat nutzten. Liegt der Pearl-Index bei 2, so sagt dies aus, dass in diesem Jahr 2 der Frauen, die ausschließlich das Verhütungsmittel anwendeten, schwanger wurden (Verwendungsfehler ausgenommen).

1. Pille, Minipille, Mikropille
Die verschiedenen Pillensorten haben eines gemeinsam, sie basieren auf der Grundlage von Hormonen. Es gibt verschiedene hormonelle Zusammensetzungen, die ihrerseits wieder unterschiedliche Auswirkungen haben. Einige Präparate unterdrücken primär den Eisprung, andere die Möglichkeit einer Einnistung, wenn es zur Befruchtung kommt oder sie fördern den Aufbau eines schützenden Schleimpfropfes. Oft findet auch eine Kombination aus verschiedenen Wirkungen statt. Je nach Pillenart ist eine leichte Toleranz beim Einnahmezeitpunkt gegeben oder nicht. Bestimmte Präparate müssen pünktlich eingenommen werden, um ihren Schutz nicht zu verlieren. Grundsätzlich besteht Verschreibungspflicht für alle Pillenarten. Ihre Verlässlichkeit liegt bei einem Pearl-Index von etwa 0,2 bis 2,0. Allerdings kann dieser Wert durch Einnahmefehler oder verschiedene Medikamente deutlich variieren. Je nach Präparat liegen die Kosten der Pille (bei Selbstzahlern) zwischen etwa 5,- bis 20,- Euro pro Monat.

2. Depotspritze, Drei-Monats-Spritze
Bei der Depotspritze handelt es sich, wie bei der Pille, um ein hormonelles Verhütungsmittel. Sie besitzt einen hohen Anteil Gestagen, ein Gelbkörperhormon, dass den Eisprung unterdrückt und die Frau in einen den Wechseljahren ähnlichen Zustand versetzt. Durch das Depot wird regelmäßig eine kontinuierliche Dosis abgegeben, so dass die Wirksamkeit der Depotspritze für etwa acht bis zwölf Wochen anhält. Erhältlich ist die Depotspritze nur beim Arzt und die Kosten liegen bei rund 25,- Euro für drei Monate. Ihr Pearl-Index entspricht in etwa jenem der Pille und liegt bei 0,3 bis 1,4.

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