Die vierte Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft

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Ultraschalluntersuchung
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Ultraschalluntersuchung

Um die 18. Schwangerschaftswoche findet in etwa die vierte Vorsorgeuntersuchung statt. Auch hier wird das Gewicht, der Blutdruck, Urin und Fingerblut kontrolliert und entsprechend im Mutterpass vermerkt. Beim Untersuchungsgespräch wird der Frauenarzt nun auch gezielt danach fragen, ob die Schwangere bereits erste Bewegungen des Kindes spüren kann.

Verneint sie es, ist das noch kein Grund zur Besorgnis, denn das heißt nicht, dass es dem Kind eventuell nicht gut geht. Manchmal sind die Kindsbewegungen noch nicht recht zu spüren, weil beispielsweise die Plazenta an der Vorderwand, der zum Bauch der Mutter gewandten Seite der Gebärmutter liegt und so die Tritte und Knuffe etwas dämpft.
Das Geschlecht des Babys ist um diese Zeit schon meistens erkennbar. Führt also der Arzt eine Ultraschalluntersuchung durch, so kann man eventuell zum Geschlecht des Babys Auskunft erhalten. Dazu gehört aber seblstverständlich, dass das Baby "bereit" ist sich von allen Seiten zu zeigen und die Geschlechtsorgane nicht verdeckt.

Bald steht die "große" Ultraschalluntersuchung zwischen der 19. und der 22. Schwangerschaftswoche an. Der Arzt erklärt, warum diese Untersuchung durchgeführt wird und was man dabei gezielt unter die Lupe nehmen möchte. Die Organe des Babys sind nun alle vorhanden und in dieser Zeit per Ultraschall besonders gut zu beobachten. Das Baby ist noch nicht zu groß aber auch nicht mehr so klein und wird auf dem Bildschirm des Gerätes in einer Größe angezeigt, die es dem Arzt ermöglicht, alle wichtigen Details genau erkennen zu können.

Sollte der Frauenarzt selber nicht über ein Ultraschallgerät verfügen, das genügend Details zu der "großen" Ultraschalluntersuchung erkennen kann, so wird er spätestens jetzt eine Überweisung zur Ultraschalluntersuchung ausstellen. Diese Untersuchung dient dazu eventuelle Anomalien erkennen zu können und diese noch möglicherweise während der Schwangerschaft behandeln zu können. Falls der Arzt also eine Überweisung dafür ausstellt, ist dies nur ein Beweis für seine Gewissenhaftigkeit und kein Grund zur Sorge.

Besonders mit einem Doppler-Ultraschall sind die Funktionen der einzelnen Organe gut zu beobachten. Eine Doppler-Untersuchung gehört jedoch nicht zum Standard und wird meistens nur dann durchgeführt, wenn der Arzt sich über solche Details (wie z.B. Durchblutung der einzelnen Organe) überzeugen möchte, die er mit den gewöhnlichen Ultraschallgerätern nicht erkennen kann.

Wurde in den letzten Wochen eine Fruchtwasseruntersuchung vorgenommen, liegen eventuell bereits die Untersuchungsergebnisse vor. Sie geben Aufschluss über verschiedene Gendefekte oder bestimmte Anomalien. Auch das Geschlecht des Babys wird in der Fruchtwasseruntersuchung eindeutig festgestellt. Liegen die Untersuchungsergebnisse noch nicht vor, ist dies kein Grund zur Beunruhigung. Von der Untersuchung, bis zu den vorliegenden Ergebnissen, können 3-4 Wochen vergehen. Das hängt davon ab, wie die Probe aus der Amniozentese sich entwickelt hat, denn aus der entnommenen Fruchtwassermenge werden die embryonalen Zellen extrahiert und vermehrt, um genügend Zellen für die eigentlichen Untersuchungen zur Verfügung zu haben.

[SyKo]

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