Soll ich mich trennen? 20 Gründe, die dagegen sprechen

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Gehen oder bleiben? Viele Beziehungen stehen vor dieser Entscheidung.
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Gehen oder bleiben? Viele Beziehungen stehen vor dieser Entscheidung.

Gehen oder bleiben?

Sich zu trennen, ist selten ein leichter Schritt und meist hadert man sehr lange mit sich, wobei Gründe dafür und dagegen abgewogen werden. Nicht immer sind die eigenen Begründungen wirklich schlüssig und man steht am Ende der Gedanken genauso ratlos da wie zu Beginn.

Jede dritte Ehe wird heutzutage wieder geschieden. Man fragt sich dabei, ob nicht viele Ehen oder unverheiratete Beziehungen sogar vorschnell aufgegeben werden, die möglicherweise noch eine gute Chance hätten, weiter zu bestehen. Selten wollen beide Partner gleichermaßen die Trennung und es dauert meist einen gewissen Zeitraum, bis sich die Partner dann endgültig zur Trennung durchringen. Der Zeitraum, in dem von Trennung gesprochen wird, bis zum Moment des Vollzugs, soll eigentlich dazu dienen, die Entscheidung genauer zu überdenken.

Man will sich sicher sein, dass dies der einzig richtige Weg für das Paar ist. Leider verfallen viele Partner in genau diesem Zeitraum jedoch in eine viel größere Erwartungshaltung dem Partner gegenüber. Man möchte ungeliebte Störfaktoren aus der Beziehung raus haben und nur noch die tollen Eigenschaften erleben.

Lesetipp: 10 Tipps, die Liebe frisch zu halten.

Vor der Trennung die richtigen Fragen stellen

In diesem Wunsch, dass die Störfaktoren des Partners verschwinden, vergisst man häufig all die anderen Fragen und möglichen Gründe, die doch nicht weniger entscheidend sind. Stellen wir uns also bei der Frage, ob die Trennung sinnvoll wäre, die richtigen Fragen?

Wir haben 20 mögliche Gründe gesammelt, die gegen eine Trennung sprechen können und die jeder Partner für sich immer wieder mit einbeziehen sollte, bevor es zu einer endgültigen Entscheidung kommt.

Eins: Warum kann ich mit den Macken des Partners heute nicht mehr umgehen?

Früher schien das doch problemlos zu funktionieren. An welcher Stelle hat man die Toleranz eingebüßt und gab es dafür Gründe? Oder war man nur einfach genervt? Die entscheidende Frage ist aber: Traue ich mir zu, wieder zum toleranteren Partner zu werden und auch über Macken hinwegsehen zu können oder bin ich selbst schon zu verbohrt?

Zwei: Ist die Liebe tatsächlich weg?

Viele vor allem alltägliche Einflüsse, lassen uns oft viel zu schnell annehmen, die Liebe sei verschwunden und in uns herrsche nur Leere. Manchmal erkennen wir jedoch einfach nur gerade nicht, wie viel der Partner uns noch bedeutet. Je enger man am Tag miteinander zusammen ist, desto weniger kann man in sich horchen und nach Sehnsucht Ausschau halten. Aber ist der Partner einmal ein paar Stunden oder sogar Tage nicht da, horcht man viel eher in sich, spürt das Vermissen und freut sich auf die Rückkehr. Ein Zeichen dafür, dass tatsächlich noch tiefere Gefühle für den Anderen da sind.

Drei: Alles aneinander kennen.

Man weiß, wie der Partner morgens verschlafen aussieht, bevor er ins Bad geht. Geruch, Geschmack, das Gefühl den Körper zu berühren, ist vertraut. Dieses vertraute Gefühl vermittelt zusätzliche Geborgenheit.

Vier: Vertrauen und Sexualität

Je länger ein Paar zusammen ist, desto eingespielter ist seine Sexualität. Selbst dann, wenn man weit aus seltener miteinander schläft, als am Anfang der Beziehung. Es fällt leichter, sich bei einem vertrauten Partner fallen zu lassen und man kann einfach genießen, ohne den Anderen erst dahin führen zu müssen, was man selbst mag.

Fünf: Revierverhalten genießen

Innerhalb des gemeinsamen Wohnraums hat man seine festen Reviere. Jeder Partner hat bestimmte Plätze, auf denen er sitzt oder wo er seine Sachen lagert. In einer zukünftigen Partnerschaft müssen die Revierecken neu verteilt werden. Will man das oder ist man mit diesem Revier zufrieden?

Sechs: Abwarten oder handeln?

Bei der Frage, ob man sich trennen sollte oder nicht, hat man zwei Möglichkeiten: Abwarten, ob der Partner handelt oder selbst aktiv werden. Jeder Mensch sollte sich bewusst sein, dass kampflos aufgeben auch bedeutet, sich immer bewusst sein zu müssen, eben doch nicht alles getan zu haben, um die Beziehung zu retten.

Sieben: Stärken und Schwächen kennen

Im Laufe der Beziehung hat man viele starke und schwache Seiten des Partners kennen gelernt. Man weiß, wo sie liegen, wie man damit umgehen kann und hat sich angepasst. Das beeinflusst auch einen selbst. Bei Schwächen des Partners, konnte man selbst vielleicht über sich hinaus wachsen. Seine Stärken gaben Ruhezonen, um sich selbst fallen zu lassen. Will ich das aufgeben?

Acht: Launen annehmen

Man kennt die Impulsivität des Partners, weiß womit man ihn aus der Reserve locken kann, um Diskussionen anzuzetteln oder auch Streit. Ebenso kann man genau diesen Dingen gezielt aus dem Weg gehen. In diesem Punkt ist das Paar also auch aufeinander eingespielt und in der Lage zu entscheiden, wann es streiten oder nicht streiten will. In einer neuen Beziehung muss all das erst wieder ausgelotet werden.

Neun: Eigenes Durchsetzungsvermögen

Fühlt man sich in der jetzigen Partnerschaft unterdrückt und sehnt sich nach einer Beziehung, in der man selbst stärker ist, sollte man sich hinterfragen, ob man nicht zuerst versuchen sollte in dieser bestehenden Partnerschaft Kraft zu gewinnen und zumindest zu versuchen, dem Anderen gleichberechtigt entgegen zu treten. Dies kann schon ein Umdenken beim Partner anreizen und vielleicht eine gute Basis für ein Miteinander sein, ohne dass man sich trennen müsste.

Zehn: Jeder Mensch hat Macken

Es gibt wohl kaum den absolut perfekten Partner, an dem einem selbst absolut alles gefällt. Und gäbe es ihn, wäre das nicht auch ein wenig langweilig? Die Eigenarten des Partners können eine erfrischende Herausforderung sein, die immer wieder neuen Schwung in die Beziehung bringt.

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