findet die zweite Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft statt. Die Ergebnisse der Blutuntersuchungen und Antikörpersuchtest liegen nun vor und geben Aufschluss über
Diese könnten im Ausbruchsfall gefährdend für die Schwangerschaft sein.
vorhanden ist. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn die Mutter Rhesus negativ (RH-) und der Vater Rhesus positiv (Rh+) ist, da ab der zweiten Schwangerschaftshälfte der Körper der Mutter Abwehrmechanismen gegen den möglichen positiven Rhesusfaktor des Babys entwickeln würde. Die Schwangere müsste in diesem Fall
Die Ergebnisse der Blutuntersuchungen werden nun in einen
Mutterpass eingetragen und der Frauenarzt ergänzt weitere Angaben. Dazu gehört auch eine Auflistung verschiedener
Risikofaktoren, die der Arzt mit der Mutter besprechen muss. Diese Auflistung bezieht sich sowohl auf Alter, körperliche Besonderheiten und Anomalien der Schwangeren, als auch auf mögliche
erbliche Belastungen innerhalb der Familie.
Eine
vaginale Untersuchung mit anschließendem Ultraschall zeigt nun deutlich, ob sich die Schwangerschaft normal entwickelt. Während des Ultraschalls, dem ersten von insgesamt
drei “großen” Ultraschalluntersuchungen, vermisst der Frauenarzt die
Scheitel-Steiß-Länge (SSL) des Embryos. Dieser ist nun schon wesentlich deutlicher in der Fruchtblase zu erkennen als noch bei der ersten Untersuchung.
Anhand der Scheitel-Steiß-Länge lässt sich feststellen, ob das Baby vielleicht ein paar Tage oder sogar Wochen jünger oder älter ist, als die Mutter - ausgehend vom Tag der letzten Periode -annimmt. Dies kann beispielsweise der Fall sein,
wenn der Eisprung sich verschoben hat. Die Scheitel-Steiß-Länge ist etwa bis zu der
12. Schwangerschaftswoche bei jedem Fötus gleich und lässt dadurch einen ziemlich exakten Rückschluss auf das
Alter des Embryos zu.
Die Ultraschalluntersuchung gibt ebenfalls Auskunft über die
Fruchtwassermenge, sowie Sitz und
Haftungsstelle der Plazenta. Zeigen sich Auffälligkeiten, wird der Frauenarzt gegebenenfalls weitergehende Ultraschalluntersuchungen bei spezialisierten Gynäkologen empfehlen.
Der errechnete Geburtstermin wird in den Mutterpass eingetragen und auch die Ergebnisse der ersten Standarduntersuchung. Dazu zählen:
- die errechnete Schwangerschaftswoche
- der Stand der Gebärmutter im Bauch, der wahrscheinlich nun etwas über dem Schambein liegt
- ob ein kindlicher Herzschlag vorhanden ist
- das Gewicht der Mutter
Ein Tropfen Fingerblut gibt Aufschluss über den
Hämoglobin-Wert der Mutter. Ist dieser zu niedrig, könnte das auf eine Anämie hinweisen und die Schwangere muss Eisenpräparate einnehmen und auf
eisenreiche Ernährung achten.
Auch der
Blutdruck wird gemessen und eingetragen. Durch eine Untersuchung des Urins, den die Mutter direkt vor Ort abgibt, wird festgestellt, ob Eiweiß, Zucker, Nitrit oder Blut im Harn vorhanden sind. Ist dies der Fall, wird der Arzt deren
Ursache abklären und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten.
Damit ist die 2. Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung abgeschlossen und der
Termin für die nächste Vorsorgeuntersuchung in etwa 4 Wochen wird vereinbart.
[SyKo]