15. Schwangerschaftswoche (15. SSW)

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Alles rund um die 15. Schwangerschaftswoche.
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Alles rund um die 15. Schwangerschaftswoche.

Die 15. Schwangerschaftswoche (15.SSW) läutet das zweite Trimester der Schwangerschaft ein. So langsam sollten die ersten Komplikationen der Schwangerschaft, wie die morgendliche Übelkeit, abnehmen oder vielleicht sogar schon ganz verschwunden sein.

Das erste Schwangerschaftsdrittel wird - im Hinblick auf Schwangerschaftsbeschwerden - als das schwierigste Trimester bezeichnet; das liegt nun hinter dir. Auch hast du dich sicher schon an den Gedanken gewöhnt Mutter zu werden und vermutlich ist die Freude groß.

Was du hier zur 15. SSW lesen kannst:
  1. Deine Beziehung zum Vater
  2. Veränderungen des Körpers ab der 15. SSW
  3. Entwicklung des Embryos in der 15. SSW
  4. Alles rund um Wellness und Urlaub
  5. Mit dem Partner die Schwangerschaft genießen
  6. Wird es Mädchen oder Junge?
  7. Die Fruchtwasseruntersuchung steht an
  8. Tipps für deine Gesundheit rund um die 15. SSW
  9. Hebamme, Gynäkologe oder doch lieber beide?
Alle 40 Schwangerschaftswochen findest du hier: Schwangerschaftswochen.

Ab der 15. SSW den Partner mehr einbeziehen

Wichtig ist es, dass du und dein Partner nun versuchen euch richtig zusammenzuraufen. Genießt die Zeit der Schwangerschaft, tauscht euch regelmäßig über eure Bedenken, Ängste und Sorgen aus und teilt sie miteinander. Ihr werdet merken, wie ihr dann eine tiefere Beziehung aufbaut und einer gesunden Elternschaft nichts mehr im Wege steht.

Bei Unstimmigkeiten in der Beziehung bietet es sich an, eine Paarberatung einzuschalten und mit dieser eventuell vorhandene Probleme in den Griff zu bekommen. Es ist normal, dass es gerade in der Schwangerschaft zu Auseinandersetzungen kommt und man sich auch schon mal streitet. Bedenkt bitte immer, die Idealversion einer intakten Familie gibt es nicht und das, was uns in Filmen gezeigt wird, hat mit der Realität wenig zu tun. Tut einfach das Beste und dann wird es schon alles klappen. Die meisten Dinge werden nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht werden, dass wirst du meistens schnell erkennen, wenn du etwas Abstand nimmst und das Problem von außen betrachtest.

Harmonie mit dem Ex-Partner - bei Alleinerziehenden

Alleinerziehende und Patchwork-Familien, sowie auch gleichgeschlechtliche Paare sind hier nicht außen vor. Egal wie der Beziehungsstatus genau aussieht, es gibt immer Möglichkeiten ein harmonisches Zuhause zu bieten und somit alle Grundvoraussetzungen zu haben, um ein Kind glücklich aufwachsen zu lassen.

Veränderungen Deines Körpers ab der 15. SSW

Egal, ob nun allein oder in irgendeiner Variante zu zweit, in allen Fällen wird dir nun mehr und mehr auffallen, wie sich dein Körper zu verändern beginnt. Der Bauch wird schön langsam anfangen zu wachsen und hierbei seine Form und Kontur verändern. Jetzt ist ein verdammt guter Zeitpunkt, um die erste Schwangerschaftsbekleidung zu kaufen und es gibt ab hier nun auch keine Ausreden mehr, das nicht zu tun. Es wird auch langsam das Umfeld den veränderten Zustand bemerkten und beginnen anders zu reagieren. Im Bus wird einem schon einmal häufiger ein Sitzplatz angeboten und einige Menschen werden mit mehr Nachsicht und Rücksicht auf dich reagieren.

Auch für dich als Mutter beginnt jetzt eine aufregende Zeit, denn neben dem typischen Ziehen im Unterleib, welches du vermutlich schon gut kennst, kannst du dich nun darauf freuen bald das erste Mal dein Kind wirklich zu spüren. Ab der 15. SSW wirst du in der Lage sein die ersten, noch sehr zaghaften, Tritte deines Babys wahrzunehmen. In der ersten Zeit wirst du sie womöglich sogar mit einem "Zischen im Darm" oder Blähungen verwechseln, mit der Zeit allerdings wirst du sie deutlicher spüren und vor allem zuordnen können.

Aber nicht nur körperlich passieren dir spannende Dinge, auch in deiner Gefühlswelt wird sich nun einiges verändern. Die meisten Frauen werden spätestens jetzt deutlich sensibler und du wirst dich teilweise extrem über deine eigenen Reaktionen in ganz alltäglichen Situationen wundern. Ganz wichtig ist es hierbei dem Umfeld immer wieder seine Gefühle und Probleme mitzuteilen und ihnen zu sagen, dass du womöglich selbst nicht so genau weißt, wieso du so reagiert hast. Kommunikation ist hier das A und O, denn du wärst vermutlich die erste Frau, die in ihrer Schwangerschaft nicht einmal jemanden vor den Kopf stößt. Das ist völlig normal und sollte kein Problem darstellen, vor allem deshalb nicht, weil deine Umgebung sicher selbst schon einmal Schwanger war oder es bei anderen erlebt oder zumindest davon gehört hat.

Auch in deinem Sexualverhalten wird sich womöglich nun einiges ändern. Neben dem Wachsen des Bauches und der Gewichtszunahme, verändert sich auch viel in deinem Hormonhaushalt. Bei vielen Frauen bedeutet dies ein gesteigertes Verlangen nach körperlicher Nähe und vermehrte Lust auf Sex. Das ist übrigens kein Problem, solang du dich dabei wohl fühlst, aber dazu später mehr.

Wer ein sogenannter "Rückenschläfer" ist, hat vielleicht schon bemerkt, dass er nun lieber auf der Seite schläft. Bei einigen Schwangeren löst die Rückenlage Schwindel aus. Dies liegt daran, dass die Gebärmutter auf die Hohlvene drückt und somit die Blutversorgung zum Gehirn eingeschränkt wird. Allerdings gibt es durchaus auch Frauen, die die ganze Schwangerschaft weiterhin auf dem Rücken schlafen und keinerlei Probleme haben. Sprich mit deinem Arzt darüber und lass dich nicht verrückt machen. Dein Körper sagt dir schon, wenn etwas nicht okay ist.

15. SSW - Entwicklung des Embryos

Dein Baby hat jetzt ungefähr die Größe eines Apfels oder einer Orange. Es wiegt etwa 50 Gramm und hat eine Scheitel-Steiß-Länge von ungefähr 8,1cm. Doch obwohl es selbst noch so klein ist, durchlebt es in der 15. SSW schon viele Veränderungen.

Zur Größenbestimmung des Embryos wird ab der 15. SSW nun der sogenannte biparietale Durchmesser (Querdurchmesser des kindlichen Kopfes, kurz auch BPD oder BIP genannt) verwendet. In den SSW davor wurde die Größenbestimmung, wie du sicher weißt, Mittels der Scheitel-Steiß-Höhe durchgeführt. Der Querdurchmesser des Kopfes des Babys lässt nun zuverlässiger auf die gesamte Größe schließen und ist genauer, als andere Messtechniken. Die Gliedmaße des Babys werden langsam beweglich und das Skelett verknöchert nun auch.

Je nachdem wie gut du deinen Körper wahrnimmst und wie du genau ausgestattet bist, kannst du die Bewegungen deines Kindes nun nicht nur wahrnehmen, eventuell lassen sie sich an der Bauchdecke sogar sehen. Den Bauch zu beobachten kann sich also durchaus schon lohnen.

Dem Kind wachsen nun Kopfhaare und sogar schon die Augenbrauen, des Weiteren wird die Haut nun zunehmend kräftiger und dicker. So langsam wird aus dem kleinen Wesen ein richtiger kleiner Mensch. Auch die Gesichtszüge deines Babys entwickeln sich nun langsam. Auch bildet sich nun das Lanugohaar, welches eine Ganzkörperbehaarung ist und die empfindliche, noch durchsichtige Haut des Baby schützt und ihm hilft seine Körpertemperatur zu regulieren.

Die rasante Entwicklung des Babys kannst du sicher auch auf den immer wieder aufregenden Ultraschallbildern sehen. Drei Ultraschalluntersuchungen sind Pflicht und je nach Frauenarzt werden noch weitere gemacht. Die Kosten hierfür übernimmt die Krankenkasse und die drei Hauptscreenings sollten auf jeden Fall durchgeführt werden.

Was man auf dem Ultraschall nicht sehen kann ist, dass das Baby nun langsam hören kann, was um es herum vor sich geht. Im Zuge der Verhärtung der Knochen werden nun auch die winzigen Knochen im Innenohr härter und nehmen ihre Funktion auf: Das Baby beginnt Geräusche wie deine Stimme oder deinen Herzschlag wahrzunehmen. Diese Geräusche dringen über Schallwellen durch das Fruchtwasser bis an das Ohr. Einordnen kann das Baby diese Geräusche allerdings noch nicht. Trotzdem kannst du ab jetzt mit deinem Baby sprechen. Das gilt auch für deinen Partner, der sich ebenfalls nun mit deinem Bauch unterhalten kann.

Alles rund um Wellness und Urlaub

Eine wundervolle Beschäftigung sowohl für dich als auch für deinen Partner oder eine enge Freundin wäre es ein Wellness Wochenende zu verbringen. Egal ob selbst gemacht oder in einem passenden Hotel. Entspannung und Ruhe ist etwas, wovon man gar nicht genug in der Schwangerschaft haben kann.

Wellness ist optimal um zu relaxen. Ob allein oder zu zweit ist hierbei völlig egal. Zu einem ordentlichen Wellnessprogramm gehören diverse Schönheitsbehandelungen genauso, wie Massagen, Dampfbäder, Saunieren, Maniküre, Pediküre und auch leichte Aktivitäten wie Gymnastik, Schwimmen oder auch Yoga. All diese Tätigkeiten und Behandlungen sind im zweiten Semester der Schwangerschaft noch erlaubt. Allerdings ist es niemals verkehrt, wenn du dich bei einem Arzt diesbezüglich auch noch einmal individuell beraten lässt, um mögliche Risiken abzusprechen und auf Nummer sicher zu gehen.

Beim Saunieren ist es wichtig, dass du es nicht mehr als zwei Mal in der Woche machst. Dabei solltest du immer genügend Flüssigkeit zu dir nehmen und die Sauna-Temperaturen sollten nicht über maximal 50 bis 60 Grad Celsius liegen. Sollte dein Arzt weitere Hinweise haben, sollten diese natürlich auch Beachtung finden. Einem entspannten Wellness-Tag oder gar einem entspannten Wellness-Wochenende steht somit nichts mehr im Wege. Natürlich ist es auch möglich, wenn du das einrichten kannst einen wirklichen Wellness-Urlaub zu machen. Ein oder zwei Wochen vielleicht ans Meer zu fahren ist immer eine gute Idee. Anstrengende Urlaubsaktivitäten sollten allerdings vermieden werden. Vom Bergsteigen oder Survivaltouren ist also dringend abzuraten.

Wenn du eine Risikoschwangerschaft hast, solltest du deine Urlaubspläne auf jeden Fall mit deinem Frauenarzt besprechen. Wenn dieser keine Einwände hat und du alle Ratschläge beherzigst ist das zweite Trisemester ein wunderbarer Zeitpunkt, um vor der Geburt noch einmal ausgiebig Urlaub zu machen und vielleicht auch die traute Zweisamkeit zu genießen und die Seele baumeln zu lassen. Auch das noch ungeborene Baby wird diese Zeit sicher genießen.

Mit dem Partner die Schwangerschaft genießen

Es ist vollkommen normal, dass sich schwangerschaftsbezogene Themen nun immer wieder in den Vordergrund drängen. Andere Themen aus dem Leben werden ein wenig bei Seite gelassen und viele Frauen gehen vollkommen auf in dieser aufregenden Zeit in ihrem Leben. Allerdings sollte man darauf achten, dass man auch den Partner mit einbezieht. Immerhin darf man nicht vergessen, dass dieser nur wenig von den Veränderungen wirklich wahrnehmen kann und schnell kann es passieren, dass sich der Partner ausgegrenzt fühlt.

Deshalb ist es wichtig, dass die Partnerschaft gestärkt wird und ihr euch gemeinsam auf das Baby freuen könnt. Verbringt viel Zeit in trauter Zweisamkeit und seid füreinander da. Wenn das Baby erst einmal auf der Welt ist, wird es sowieso im Zentrum aller Aufmerksamkeit stehen und euch Tag und Nacht fordern.

Die frühen Schwangerschaftswochen sind ideal, um sich noch einmal richtig nahe zu kommen und die Beziehung durch viel Nähe und Vertrautheit zu stärken. Auch bietet sie Zeit für intensive Gespräche über das Aktuelle und natürlich auch für das, was noch kommen mag, wenn ihr erst einmal einer oder vielleicht ja sogar zwei mehr in der Familie seid. Es ist wichtig sich schon jetzt darum zu bemühen, dass die Beziehung einen harmonischen und soliden Status bekommt, von dem auch das Kind, so es dann irgendwann geboren ist, deutlich profitieren wird.

Obwohl dies zwar nicht wünschenswert ist, kann es auch sein, dass ihr feststellt, dass ihr einander nicht gut tut. Selbst in solch einer Lage ist es wichtig im Zuge einer Trennung trotzdem noch respektvoll und vernünftig miteinander Umzugehen. Das erleichtert auch das väterliche Umgangsrecht, wenn es wirklich zu einer Trennung oder gar Scheidung kommen sollte.

Wie du siehst kann man in der Schwangerschaft schon einiges tun, um die Beziehung zu festigen und erste Grundsteine zu legen, die es braucht um verantwortungsvolle Eltern zu sein. Es ist sinnvoll immer wieder lange Gespräche zu führen, aber auch intime Momente solltet ihr genießen. Alles was dir gefällt und reizvoll erscheint wird sicher auch bei deinem Partner auf anklang stoßen.

In diesem Stadium der Schwangerschaft ist Sex in aller Regel unbedenklich, es sei den dein betreuender Arzt hat etwas anderes gesagt. Die Libido der Schwangeren ist in der Regel sehr nun sehr aktiv, was von den meisten Partnern doch als sehr angenehm empfunden wird.

Studien haben sogar bewiesen, dass sexuelle Aktivitäten im zweiten Trimester sich sogar positiv auf die weitere Schwangerschaft und die Geburt auswirken können, da die Kontraktionen den Vaginalbereich entspannen und ihn so auf den Geburtsvorgang vorbereiten, der diesen Bereich sehr beanspruchen wird. Es ist also vollkommen in Ordnung spontanen, sexuellen Gelüsten nachzugeben und ruhig auch ein wenig zu experimentieren, zur Not und bei ausgefalleneren Ideen, sollte der Frauenarzt befragt werden. Grundsätzlich aber lässt sich sagen, dass das Baby von der Gebärmutter und dem Fruchtwasser gut geschützt ist, so dass es beim Geschlechtsverkehr keinen Schaden davonträgt.

Anders sieht es hingegen aus, wenn du schon einmal eine Fehlgeburt hattest. In diesem Fall ist es sinnvoll mit dem Frauenarzt zu klären in wie weit du und dein Partner noch intim werden könnt ohne die Schwangerschaft zu gefährden. Dies gilt auch im zweiten und dritten Trimester, wenn der Verdacht auf Frühgeburt oder Mehrlingsgeburt besteht. Ist dies alles hinreichend mit dem Frauenarzt besprochen, steht einer erfüllten Sexualität zwischen dir und deinem Partner nichts mehr im Wege, solange du dazu Lust hast und es weder körperliche Beschwerden noch ein geistiges Unwohlsein gibt.

Auf der anderen Seite gibt es sicher auch Frauen, die keine Lust auf Sex haben und bei denen nur noch das ungeborene Kind und dessen Wohlergehen im Vordergrund steht. Das ist auch vollkommen in Ordnung und dafür braucht man sich als Frau auch nicht entschuldigen oder rechtfertigen. Hierbei ist es nur wichtig, deine Gefühle und Gedanken auszusprechen. Erkläre was du empfindest, dann wird dein Partner dies sicher auch verstehen. Eventuell kuschelt ihr euch einfach nur ins Bett, schaut einen schönen Film und nutzt die Zeit für gemeinsame, schwangerschaftstaugliche Aktivitäten wie Massagen oder ihr probiert Alternativen, die euch ebenfalls als werdende Eltern zusammenschweißen.

Das Geschlecht des Embyros - in der 15. SSW

Wird es ein Mädchen oder ein Junge?

In der Theorie kann man das Geschlecht schon in der 12. SSW erkennen, zumindest dann, wenn es sich nicht gerade zusammengerollt hat oder in der Zeit des Ultraschalls wie wild herumturnt. In den allermeisten Fällen erfahren die werdenden Mütter das Geschlecht ihres Babys, so sie das wissen wollen, in der 20.SSW. Zu diesem Zeitpunkt hat sich die Anlage für den Penis und die Hoden bei einem Jungen und die hervortretende Klitoris bei einem Mädchen herausgebildet und kann im Ultraschall entdeckt werden.

Schon gewusst? Das Geschlecht deines Kindes steht schon fest, in dem Moment wo eine Spermazelle in die Eizelle eingedrungen ist und diese Befruchtet hat. In diesem Moment nämlich, wird die Zelle eine vollwertige menschliche Zelle mit insgesamt 23 Chromosomenpaaren also 46 Chromosomen und beginnt mit der Zellteilung aus der das Baby entsteht. Die eine Hälfte der Chromosomen kommt von der Mutter, die andere vom Vater. Hierbei handelt es sich um 44 Autosomen und 2 Gonosomen. Die Gonosomen bestimmen das Geschlecht deines Kindes.

  • XX wird ein Mädchen
  • XY wird ein Junge
Da nur die Spermien Y-Chromosomen enthalten können, ist der Mann "schuld" am Geschlecht des Kindes. In den Eizellen der Frau befindet sich immer ein X-Chromosom. Nur die Spermazellen des Mannes können entweder ein X- oder ein Y-Chromosom enthalten. So viel also zum Mythos, dass die Frauen keine Söhne gebären können. Viel mehr muss man also sagen, dass der Vater es nicht geschafft hat einen Sohn zu zeugen. Doch eigentlich sollte das nicht von Relevanz sein, denn das wichtigste ist sicher nicht das Geschlecht, sondern nur, dass das Kind gesund und munter ist.

Fruchtwasseruntersuchung - rund um die 15. SSW

Frauen die älter als 35 Jahre sind oder solche, die schon ein Kind mit Down-Syndrom zur Welt gebracht haben, können nun - etwa um die 15. Schwangerschaftswoche herum - eine Fruchtwasseruntersuchung durchführen lassen. In den gerade genannten Fällen trägt die Krankenkasse die Kosten für diese Untersuchung. Allerdings ist es auch möglich diese Kosten selbst zu tragen, wenn man diese Untersuchung wünscht. Das Geschlecht des Kindes lässt sich über eine Fruchtwasseruntersuchung sicher feststellen, allerdings ist diese Eingriff mit einigen Risiken verbunden. Hier gilt es genau abzuwägen und sich eingehend von seinem Frauenarzt beraten zu lassen.

Tipps für die Gesundheit

Es ist extrem wichtig nun auf seine Umwelt zu achten. Schädliche Chemikalien können über deine Atemwege bis hin zu deinem Kind gelangen. Deshalb sollte man sich von scharfen Putzmitteln tunlichst fern halten. Gleiches gilt auch für das Färben von Haaren und Dingen, die du über die Nahrung konsumierst. Denk daran, alles was in deinen Körper kommt, könnte auch bis zum Baby vordringen!

Ab der 15. Schwangerschaftswoche sollte die morgendliche Übelkeit nun endlich vorbei sein, dafür wird man nun häufiger von Heißhungerattacken und Sodbrennen gequält. Ein Teelöffel Senf nach dem Essen soll hier Abhilfe schaffen, auch ein Glas Wasser mit einem Teelöffel Natron oder das bekannte Bullrichsalz können hier schnell Linderung bringen. Ein kleiner Trost: Nach der Schwangerschaft verschwindet das Sodbrennen wieder.

Für die Knochenbildung braucht das Kind viel Kalzium. Achte bei deiner täglichen Ernährung auf gute Kalziumspender wie zum Beispiel Milch und Milchprodukte aber auch grünes Blattgemüse und Hülsenfrüchte.

Hebamme, Gynäkologe oder doch lieber beide?

Nun steht man vor der Qual der Wahl, wer einen durch die Schwangerschaft begleiten darf. Hierbei bietet sich eine kombinierte Betreuung aus Hebammen und Gynäkologen am meisten an. Die Kosten von beiden Varianten und selbst von einer Kombination aus beiden, werden von den Krankenkassen getragen. Manche Hebammen bieten sogar an, dass man sie direkt zur Geburt verständigt und sie ins Krankenhaus kommen. Die Rufbereitschaftspauschale, die hierfür verlangt wird, wird von vielen Krankenkassen ebenfalls übernommen. Will man vielleicht sogar zu Hause entbinden sollte man sich jetzt eine Hebamme suchen, die so etwas macht. Die Hebamme begleitet die junge Mutter auf Wunsch auch in der Zeit nach der Geburt. Eine reine Hebammenversorgung wird in der Regel von den Damen nicht gemacht, denn sie verlangen in der Regel zumindest, dass man an den drei Hauptuntersuchungen teilnimmt. Eine reine Versorgung durch den Gynäkologen ist durchaus denkbar. Perfekt ist aber die Kombination aus beiden.

Es bleibt also weiterhin spannend.

[KaKra]

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Die 15. SSW: Die Schwangerschaft geht nun ins zweite, für viele zugleich das schönste, Schwangerschaftsdrittel.

Kurzübersicht zur 15.SSW:

Entwicklungsstand in der 15.SSW
Größe: ca. 9,0 cm
Gewicht: ca. 57 Gramm

In der 15. Schwangerschaftswoche wird das Geschlecht des Babys sichtbar.

Ausserdem ist das Herz nun voll ausgebildet, es verfügt jetzt über Herzkammern, Klappen und Kammervorhöfe.

Für die Schwangere, aber auch ihren Partner, wird das Schwanger-Sein jetzt mehr und mehr greifbar.

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