Babyschreck adé: Hast Du Dich früher
noch genervt weggedreht, wenn sich eine Mutter samt Kind im Café
neben Dich gesetzt hat oder hast die Kinderwagen in der Fußgängerzone
weiträumig umschifft, fühlst du dich jetzt von Babys magisch
angezogen. Du versuchst sogar, mit kleinen Kindern ins Gespräch zu
kommen, beziehungsweise fragst deren Mütter über die lieben Kleinen aus.
Irgendwie fallen Dir immer mehr Kinderwagen auf der Straße auf...
Konrad, Viola, Mia oder Mathis? Das Internet
ist voll mit Seiten über Babynamen. Du kennst sie alle, beziehungsweise
gehst im Kopf immer wieder die verschiedenen Klänge und Schreibweisen
von möglichen Vor- und Nachnamen durch und stellst Dir den
Schriftzug für die Tür vom Kinderzimmer vor.
Gesunde Ernährung
und Lebensweise: Fastfood, nein Danke? Party Fehlanzeige?
Vollkornbrot und Gemüse, ich komme! Du siehst ein, dass man nicht
jeden Tag Pizza und Co essen und die Nacht zum Tage machen muss, um
auf seine Kosten zu kommen. Stattdessen tust Du Deinem Körper etwas Gutes, um
wichtige Nährstoffspeicher für eine etwaige Schwangerschaft zu
füllen.
Babytalk: Egal ob bei Deinem Partner, der Familie, Freunden oder
Bekannten, Du kennst nur noch ein Thema. Auch Fragen bezüglich
der eigenen Familienplanung begegnest Du nicht mehr mit rollenden
sondern glänzenden Augen.
Babyausstattung:
Du entwickelst plötzlich Interesse für rosa und blaue
Babyklamotten, schwelgst in der Fülle an Angeboten, informierst
Dich über die Funktionalität von Kinderwagen und landest
regelmäßig in den Kinder- und Babyabteilungen der Kaufhäuser, nur
um mal ein bisschen zu gucken...
Babysitting:
Deine Freundin hat einen wichtigen Termin, den sie unbedingt
wahrnehmen muss und Oma hat leider keine Zeit. Also spielst Du mit
Begeisterung den Babysitter und bleibst sogar noch ein bisschen
länger - obwohl Deine Freundin längst wieder da ist, um das Baby
noch zu baden und es ins Bettchen zu bringen.
Mutter-Tochter-Gespräch:
Du löcherst Deine Mutter mit Fragen zu Deiner eigenen Geburt und
ihren Erziehungsmethoden und lässt Dir Tipps zur Babypflege geben.
Mysterium Zyklus:
Hast Du Deine Periode bisher als unumgängliches Übel akzeptiert,
beginnst Du Dich nun für Deinen Menstruationszyklus zu interessieren,
einen Kalender anzulegen und den Eisprung und die fruchtbaren Tage
einzutragen.
Verhütung, was
ist das? Während Du die Pille bisher immer auf die Minute genau
genommen hast und jedes stressbedingte Ausbleiben Deiner Tage zu
Nervenflattern führte, nimmst Du es mit der Verhütung nun
nicht mehr ganz so genau oder setzt sie sogar aus.
Tapetenwechsel:
Kinder brauchen Platz! Und da Du schon immer mal ein anderes Viertel
Deiner Heimatstadt entdecken wolltest, ziehst Du in eine größere
Wohnung neben dem Kinderspielplatz oder einer Schule.
Haute Couture:
Du beginnst Dich über trendige Umstandsmode und passende Accessoires zu
informieren.
Sex nach (Menstruations-)Plan:
Nachdem Du die fruchtbaren Tage ausgemacht hast, findet Sex natürlich
vorwiegend an diesen statt und Du liest Ratgeber zur Empfängnis.
Empfängnisverhütung war schließlich gestern.
Money, money,
money: Du analysierst Deine finanzielle Situation, stellst einen
Finanzplan auf und schließt eine Lebensversicherung ab.
Lektüre:
Romane und Kurzgeschichten haben keinen Platz mehr in Deinem
Bücherregal, was Du liest sind Babyratgeber.
Arztcheck: Du
lässt Dir einen Termin bei Deiner Frauenärztin / Deinem Frauenarzt
geben, um Dich auf Herz und Nieren durchchecken zu lassen. Und dass,
obwohl Du in diesem Jahr bereits zur Kontrolle gewesen bist.