13. Schwangerschaftswoche (13. SSW)

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13. Schwangerschaftswoche
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13. Schwangerschaftswoche

Gratuliere, die ersten drei Monate sind auch schon vorbei! Ab der 13. Schwangerschaftswoche sinkt das Risiko einer Fehlgeburt erheblich und Du kannst mal richtig herum erzählen, dass Du schwanger bist. Vergiss auch nicht, Deinem Arbeitgeber die Schwangerschaft zu melden.

Entwicklung deines Babys

Dein Baby ist jetzt, in der 13. SSW, bereits etwa 7,5cm, vom Schädel bis zum Steiß groß und wiegt ca. 20-25 Gramm.
  • Es besitzt sogar schon den Rooting-Reflex, jenen Reflex, den Neugeborene zeigen, wenn man ihnen die Wange streichelt und sie den Kopf suchend herum werfen, in der Hoffnung, eine Nahrungsquelle zu finden, an der sie saugen können.
  • Die Leber Deines Babys, filtert nun auch schon abgestorbene Zellen und Nährstoffe und seine Bauchspeicheldrüse produziert Insulin.
Ist Dein Baby ein Mädchen, befinden sich in seinen Eierstöcken jetzt in etwa 2 Millionen Eizellen. Bis zur Geburt werden es dann nur noch etwa 1 Millionen sein und wenn es, in der Pubertät, seine erste Menstruation bekommt, werden in seinen Eierstöcken noch ca. 200.000 Eizellen vorhanden sein.

Wie geht es der Schwangeren?

Für Dich geht, mit dieser Woche, das 1. Trimester zu Ende. Die beschwerliche und für das Kind riskanteste Zeit der Schwangerschaft, hat damit ein Ende und Du kannst Dich auf das 2. Trimester freuen, das von vielen Frauen als die schönste Zeit der Schwangerschaft empfunden wird.
  • Übelkeit, Schwindelgefühl und verstärkte Müdigkeit, haben ein Ende und mit jedem Tag, wirst Du spüren, wie die Energie in Dir zurückkommt.
  • Auch Dein sexuelles Verlangen, wird jetzt sicher wieder etwas größer sein, als in den letzten Wochen. Du darfst dich mit Recht schön und begehrenswert fühlen. Mehr zum Thema findet DU in diesem Artikel: Sex in der Schwangerschaft
  • Vielleicht bemerkst Du, dass Du immer zerstreuter und vergesslicher wirkst. Das ist auch ganz normal und so geht es vielen Frauen in der Schwangerschaft. Aber keine Sorge, Studien mit Ratten, haben gezeigt, dass Rattenmütter, also solche Ratten, die bereits geboren und Junge hatten, ein wesentlich besseres Gedächtnis hatten, als solche Tiere, die noch nie schwanger waren. Warum Du in der Schwangerschaft selbst allerdings oftmals vergesslicher bist, konnte wissenschaftlich bisher nicht geklärt werden. Man nimmt an, es hängt mit all den hormonellen Veränderungen und neuen Gefühlen zusammen, die in der Schwangerschaft auf Dich einwirken.
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3. Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung

Nun steht auch die 3. Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung an. Du hast die Wahl, diese über Deinen Frauenarzt oder Hebamme vornehmen zu lassen.

Arzt oder Hebamme?

Sicher wirst Du im ersten Moment denken, dass die Vorsorge beim Arzt sicherer sei, da er doch wahrscheinlich bei jeder Vorsorgeuntersuchung auch ein Ultraschall macht, doch bedenke bitte, dass gerade dieses Ultraschall sehr unangenehm für Dein Kind sein kann.

Ultraschalluntersuchung

Die Schallwellen des Ultraschalls selbst, hört es nicht, da sie mit etwa 20.000 Hz, höher sind, als das menschliche Ohr vernehmen kann. Jedoch verursachen die Schallwellen sekundäre Schwingungen in der Gebärmutter, die wiederum für jede Menge Krach sorgen. Bei der Ultraschalluntersuchung fühlt sich Dein Kind, als stünde es direkt am Bahnsteig, während der Zug mit etwa 100 Dezibel, direkt vor seiner Nase einfährt. Denkst Du also, dass Dein Baby Dir fröhlich zuwinkt, versucht es meist, sich gegen diesen Krach zu wehren.

So sollten Ultraschalluntersuchungen nicht öfter, als unbedingt nötig, vorgenommen werden. In einer gesunden und komplikationslos verlaufenden Schwangerschaft, sind daher drei große Ultraschalluntersuchungen vorgesehen, die jedoch vom Frauenarzt vorgenommen werden.

Vorsorge bei der Hebamme

Entscheidest Du Dich für eine Hebammenbetreuung in der Schwangerschaft, die übrigens von der Krankenkasse bezahlt wird, kannst du mit einem Frauenarzt besprechen, ob er die drei Termine zum Ultraschall, übernehmen würde. Viele Frauenarztpraxen arbeiten gern mit Hebammen zusammen. Nicht zuletzt, weil die Hebammenbetreuung eben natürlicher ist. Ein weiterer Vorteil, sich in der Schwangerschaft durch die Hebamme betreuen zu lassen, liegt darin, dass die Vorsorgetermine meist mit weniger Stress verbunden sind. Die Hebamme nimmt sich mehr Zeit für die Schwanger und meist wird in gemütlicher Atmosphäre, bei Dir zu Hause oder in ihrer Hebammenpraxis, wesentlich länger geplaudert, als es bei einem knapp bemessenen Frauenarzttermin möglich ist.

Vorgehen der Untersuchung

Ansonsten unterscheidet sich auch die Vorsorgeuntersuchung bei der Hebamme kaum von der beim Frauenarzt.
  • Deine Hebamme ertastet die Lage der Plazenta von außen und in der späteren Schwangerschaft kann sie so auch genau erfühlen, wie das Kind liegt. Ganz ohne Ultraschallgerät und völlig natürlich.
  • Urin und Fingerblut, geben Aufschluss über eventuelle Auffälligkeiten, wie beispielsweise Infektionen. Ebenso werden Blutdruck gemessen und Dein Gewicht dokumentiert, um eine Übersicht über Deine Gewichtszunahme zu bekommen. Diese könnte nämlich ebenfalls auf unerwünschte Nebenerscheinungen oder Erkrankungen hindeuten.
  • Auch der PH-Wert der Scheide wird wahrscheinlich gemessen. In der Scheide befinden sich Milchsäurebakterien, die ein gesundes Scheidenmillieu erhalten. Ist dies gestört, können sich Infektionen leichter bilden. Daher ist es wichtig, den PH-Wert zu messen und gegebenenfalls das Scheidenmillieu wieder zu verbessern.

Verkündung der besonderen Umständen

Möglicherweise haben Du und Dein Partner Euren Familien noch nicht gesagt, dass Ihr ein Baby bekommt, weil Ihr den passenden Moment abwarten wolltet. Zudem plant Ihr vielleicht, das Verkünden der freudigen Nachricht, zu etwas ganz besonderem werden zu lassen.
  • Natürlich wäre es schön, die Familie komplett versammelt vor sich zu haben, wenn Ihr die frohe Botschaft überbringt, jedoch sollte dazu nicht gerade Opas Geburtstag oder der Hochzeitstag von Onkel und Tante gewählt werden. Dies sind Feiertage, die den Jubilaren allein gehören sollten und außerdem möchtet Ihr doch sicher nicht, dass die Freude mit einem anderen Fest geteilt werden muss.
Ist es Euch nicht möglich, Eure Familie an einem Tisch zu versammeln, überlegt Euch, wie Ihr alle gleichzeitig informieren könnt und dabei einen gewissen Überraschungseffekt erzielen könntet.
  • So wäre eine Möglichkeit, die Kopie des Ultraschallbildes auf eine Karte zu setzen und darunter einen Text aus der Sicht des Kindes zu schreiben, dass sein Ankunft ankündigt. Auch eine Art kleine Wunschliste, mit typischen und praktischen Kleinigkeiten, die Ihr für das Baby braucht, könntet Ihr augenzwinkernd verschicken. Die Familie wird vielleicht erst erstaunt gucken und dann umso größer überrascht sein, wenn sie versteht, was Ihr ihnen damit wirklich mitteilen möchtet.
Entscheidet Ihr Euch für den Postweg, dann verschickt alle Benachrichtigungen gleichzeitig, um Eifersüchteleien zu vermeiden, warum eine Seite der Familie eventuell früher vom Baby erfuhr, als die andere Seite.

Aber egal, wie Ihr die freudige Nachricht überbringt, ist Eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

[SyKo]

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