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Der zehnte Schwangerschaftsmonat

Endspurt!

Was geschieht mit Deinem Körper?
In diesen letzten Wochen werden Übungswehen immer häufiger. Manchmal wird die Mutter nicht ganz sicher sein, ob dies nun Wehen zum Üben oder schon solche der beginnenden Geburt sind.

Geburtswehen verlaufen regelmäßig, in gleich bleibenden, sich nach und nach verringernden Abständen. Eine Geburtswehe dauert etwa 60 Sekunden. Sie beginnt langsam, ähnlich einer Welle, die an den Strand rollt, baut sich auf und ebbt nach dem Höhepunkt langsam wieder ab. Auch äußerlich kann man Wehen gut erkennen. Der Bauch wird hart, als sei er ein prall gefüllter Ball.

Solltest Du in dieser Phase der Schwangerschaft einen Blasensprung bekommen , musst Du Dich umgehend vom Notarzt ins Krankenhaus bringen lassen, wo Arzt oder Hebamme Dich untersuchen müssen. Ein Blasensprung, bei dem das Fruchtwasser aus der Fruchtblase austritt, ist eines der Zeichen für die beginnende Geburt. Dein Baby hat nun keine keimfreie Hülle mehr und sollte binnen der nächsten 24 Stunden zur Welt kommen.

Viele Frauen werden zur bevorstehenden Geburt noch einmal richtig aktiv, kontrollieren unzählige Male den Inhalt der Kliniktasche, rücken im Babyzimmer alles zurecht und fangen sogar an, eine Großputzaktion zu starten. Dies gehört zum Nestbautrieb dazu und ist ganz natürlich. Dennoch solltest Du alles gemäßigt tun und Dir viel öfter Zeiten der Ruhe gönnen. Die Geburt wird Mutter und Kind viel Kraft abverlangen. Vielmehr ist diese letzte Phase der Schwangerschaft geeignet, die Tage noch einmal richtig zu genießen!



In diesem Artikel:

Seite 1: Was passiert in Deinem Körper im letzte Schwangerschaftsmonat?
Seite 2: Was passiert mit Deinem Baby kurz vor der Geburt?
Seite 3: Tipps von eXpertinnen zur Geburtsvorbereitung


quelle » Dr. Gerhard Oellinger für Mamiweb

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